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Instawalk Ruhr. Instagram ist Social Media just for fun!

Ein InstaWalk bedarf einiger Koordination.

Ein InstaWalk bedarf einiger Koordination.

Update, 14.06.2016:

Schöne Bilder gab’s bei der Jahrhunderhalle Bochum. Die letzten 16 „Instawalk Ruhr“ können Sie am Ende dieses Beitrags nachempfinden. Weiter geht’s im August. Nähere Infos in der Facebook-Gruppe InstaWalk Ruhr.

Originalbeitrag:

Mein Steckenpferd unter den Social Media Plattformen ist Instagram, was sich mittlerweile rumgesprochen haben dürfte.

Überall dort, wo ich mich privat oder beruflich bewege, knipse ich fast unentwegt. Schappschüsse, kunstvolle Aufnahmen von bekannten Objekten oder mein obligatorisches „Foto des Tages“. Was mir grad vor’s „Objektiv“ kommt. Bisweilen ganz zur Verwunderung oder zum Unverständnis meiner Umgebung. Anschließend werden die besten Bilder ausgewählt, „schön gemacht“ und gleich auf Instagram gepostet.

Instagram ist ein Fotoportal, das anfänglich nur auf dem iPhone, später auch auf anderen Smartphones funktioniert. Das Prinzip ist einfach: Eigene Fotos werden gepostet d.h. veröffentlich. Die Fotos anderer Nutzer werden geliked oder hier genauer: geherzt. Der Fokus liegt ganz auf dem Bild. Text ist weniger relevant: Kurze Kommentare erklären höchstens das Bild, sogenannte hashtags (#) helfen der Orientierung und Suche, ähnlich wie bei Twitter.

Instagram – Social Media as its best.

Machen Sie eine typische Instagram-Handbewegung.

Machen Sie eine typische Instagram-Handbewegung.

Instagram ist seit Oktober 2010 online und war anfänglich eher eine überschaubare Foto-Community fürs iPhone. Nach dem Kauf durch Facebook im April 2012 und die Öffnung für Android-Smartphones schnellten die Nutzer zahlen in die dreistelligen Millionen. Zuletzt warb Instagram im Blog damit, dass monatlich 100.000.000 Nutzer aktiv auf Instagram seien.

Geschäftlich nutzen besonders Models, Stars, Gastronomie diese Plattform, um Fans mit Foto-Infos zu erfreuen. Ansonsten wird Instagram vorwiegend für private Zwecke genutzt.

Die aktiven Nutzer können grob in drei Gruppen eingeteilt werden:

  1. Die Instagramer: Smartphone-Puristen, die manchmal themenorientiert fotobloggen und häufig regelrechte Communities bilden.
  2. Die Fotografen: Profis oder Fotografie-Fans, die auf hohe Qualität wert legen
  3. Die Selbstdarsteller: Häufig Teenager, die ihren Alltag besonders gerne durch Selbstportraits öffentlich machen.

DerLarsHahn auf Instagram

Der InstaWalk-Tross setzt sich in Bewegung.

Der InstaWalk-Tross setzt sich in Bewegung.

Seit über zwei Jahren tummle ich mich auf Instagram mit mittlerweile über 1.000 Fotos. Motive sind bei mir überwiegend Landschaften, Ruhrgebietsaufnahmen, witzige Situationen, nur selten Menschen. Farben haben es mir dabei angetan, bisweilen gibt es auch mal eine Portion Schwarzweiss. Meine Instagram-Account kann man unter DerLarsHahn mittlerweile auch direkt als Webseite aufrufen (das geht natürlich auch mit denen der anderen Nutzer).

Und was soll ich sagen? Instagram nutze ich einfach so! Nur so zum Spaß! Ohne geschäftliche Interessen, ohne Strategie. „Just for the hack of it!“.

Weil

  • es mir Spaß macht, Fotos von mir zu präsentieren
  • es mich freut, wenn andere meine Fotos herzen
  • es inspirativ ist, Fotos anderer Menschen zu betrachten
  • ich gerne „fremde“ Menschen über diesen Weg kennen lerne
  • Instagram für mich das beste Medium ist, Social Media als „Hobby“ zu betreiben.

Instawalk Ruhr – Social Media in der realen Welt

InstaWalkers und die Krupp-Family.

InstaWalkers und die Krupp-Family.

Im Sommer 2012 hatten Christiane Siegel und ich die Idee, ähnlich wie in NewYork oder Berlin auch im Ruhrgebiet mal die Menschen zusammenzutrommeln, die mit Instagram die Region ablichten und zeigen. Einen Spaziergang mit Instagram im Ruhrgebiet, den „Instawalk Ruhr“.

Der erste fand im Juni 2012 auf dem Gelände des UNESCO Weltkulturerbes Zeche Zollverein in Essen statt. 30 völlig unterschiedliche Menschen, die das Interesse für das Fotografieren mit dem Smartphone eint, spazierten über die Zeche und fotografierten, was das Zeug hält. Das wunderschöne Resultat lässt sich heute bequem unter dem entsprechenden Hashtag #iwruhr0612 besichtigen. Es folgten mittlerweile fünf weitere Instawalks Ruhr mit spannenden Details: Weiteste Anreise zu einem der Spaziergänge hatte @fungkufighter aus Istanbul/München. Jüngste Teilnehmerin ist @DieAri99. Die Fraktion der Kölner und Bonner ist im Ruhrgebiet regelmäßig stark vertreten. Und: Es werden stets wunderschöne, ästhetisch anspruchsvolle Fotografien von Menschen, Gebäuden und Landschaften gemacht und präsentiert. Nebenbei ist das natürlich auch ein Beispiel für Systematisch Kaffeetrinken in Reinform, viele Social Media Begeisterte trifft man beim Instawalk und später wieder zu geschäftlichen Anlässen. Prima!

Und damit der Leser einen Eindruck gewinnt, folgt hier die

Galerie aller Instawalk Ruhr-Events

Instawalk Ruhr, die sechzehnte! Es geht weiter!

InstaWalkers Aug' in Aug'.

InstaWalkers Aug‘ in Aug‘.

Der nächste Instawalk Ruhr findet am 11. Juni 2016 statt. Wer Spaß am Fotografieren und Veröffentlichen mit Instagram erfüllt die Voraussetzungen zur Teilnahme und ist stets herzlich eingeladen. In der Facebook-Gruppe gibts aktuelle Termine und Näheres.

Der Autor: Lars Hahn ist der Entdecker von ‚Systematisch Kaffeetrinken‘. Hier bloggt er persönlich. Als Geschäftsführer der LVQ Weiterbildung gGmbH beschäftigt er sich mit Weiterbildung, Recruiting, Arbeitsmarktthemen, Karriereberatung und Social Media. Lars Hahn ist zu finden bei XING, Google+, Twitter und in vielen anderen sozialen Netzwerken.

Autor: Lars Hahn

Entdecker von 'Systematisch Kaffeetrinken'. Hier persönlich. Sonst CEO @LVQ_Bildung. Bloggt über Recruiting, Karriere, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, SocialMedia und vieles.

17 Kommentare

  1. Na das ist ja ein leidenschaftliches und erfrischendes Plädoyer fürs Instagrammen. Das mir fast wieder Lust macht, weiterzumachen. Was mich etwas davon abgebracht hat, ist genau die Spärlichkeit von Text. Den ich (manchmal) brauche, um Bilder in einen Kontext zu setzen.
    Oder kommen die von mir http://instagram.com/monikaekoenig# etwa ohne jeglichen Kontext aus?

    Antworten
    • Schöne Bilder auf Instagram. Da werde ich sofort folgen.
      Aber im Ernst: Man kann auf Instagram wunderbar seine eigenen Bilder untertiteln, erklären, hashtaggen. Nur: Das Bild ist die Botschaft. Meistens. Sie werden in meinem Account sehen, dass da eine Menge Text reingeht.

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  2. Das hast du schôn auf den Punkt gebracht: InstaWalk Ruhr ist eine wunderbare Möglichkeit, die digitale Welt von Instagram mit der realen Welt zu verknüpfen, gemeinsam tolle Fotos zu machen, nette Leute „in Echt“ kennenzulernen, neue Kontakte zu knüpfen, (systematisch) Kaffee zu trinken und diesen Mix sehr zu genießen. Ich freu mich auf den nächsten InstaWalk. Der 7.,,, – da kann man inzwischen wohl von einer Tradition sprechen!

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    • Danke Christiane für Deinen Kommentar. Ich find’s schön, dass wir das angeschoben haben. Damals unterm Tetraeder. Und danke für die Erinnerung: Es gibt echten Kaffee nach einem Walk. Tradition? Da denke ich an Schalker Knappen und „Glück auf, der Steiger kommt.“ Aber: Warum nicht?! Passt zu Ruhryork.

      Ich freu mich jedenfalls auf das U. Es haben sich auch schon auswärtige angekündigt. U.a. Silke Loers, die kommt (quasi) extra aus Hamburg!

      Antworten
    • Wir haben’s eigentlich ja auch nur kopiert. Es gab das bereits außerhalb von Deutschland. Und es gibt seit jeher Fotowalks, ganz ohne Instagram.
      Übrigens kenne ich jemanden, der es in Baden Würtemberg starten möchte. Da könnte ich gerne den Kontakt herstellen.

      Antworten
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  7. Hallo Lars,

    das hast du aber schön zusammengefasst…Danke dafür. Ich als alte Pottlerin (Gelsenkirchen) komme mal gerne zu euren Walk. Der Pott ist j meine alte Heimat. Soweit ich weiß gibt es in Bonn keinen InstaWalk – oder kennst du jemanden-? Ich würde das gerne einmal anbieten. Kennst Du jemanden der Lust hätte das mit mir zusammen zu organisieren?
    Und hier mein InstaProfil: http://instagram.com/michelelichte

    Liebe Grüße aus Bonn
    Michèle

    Antworten
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  10. Cornelia Kesper

    21/01/2015 @ 13:16

    Ach, so ein Pech! Das hab ich nicht gesehen 🙁 Hätte aber auch nicht teilnehmen können, da ich mir den Rücken verzogen habe. Vielleicht beim nächsten Mal!

    Antworten
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