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Facebook: Zwei Profile geschäftlich und privat? 7 Tipps für ein sauberes Facebook-Profil

Facebook zwei Profile für einen Nutzer

Facebook Profil: Zwei Identitäten für einen Nutzer?

UPDATE 26.01.15: Die vielen Resonanzen zu diesem Beitrag haben mich zu einem Folgebeitrag inspiriert. Denn aus den vielen bisweilen durchaus kritischen Kommetaren habe ich einiges gelernt.

Der Ursprungsbeitrag:

Sie hatte zwei Identitäten bei Facebook!

Eines – nennen wir es „Margot MuMa“ – mit bunten Bildchen, Urlaubspostings und lauter illustren Privatbeiträgen. Eines, „Margot Müller-Meier“ mit wichtigen Links zu Marketing, Veranstaltungspostings von Konferenzen und geschäftlichem Networking.

Dabei sind Margot MuMa und Margot Müller-Meier offline ein und dieselbe Person. Ein Mensch – zwei Facebook-Identitäten. Genau genommen handelte Margot nach bestem Wissen und Gewissen und dachte sich nichts dabei.

Kennen Sie?

Kenn ich auch!

Ich nahm das kürzlich zum Anlass, bei Facebook zu fragen, wie meine Facebook-Begleiter es damit halten, wenn eine Person gleichzeitig mehrere Facebook-Profile pflegt. Die sich daraus entsponnene spannende Diskussion nehm ich zum Anlass, tatsächlich den ersten Blog-Beitrag zum Thema zu schreiben über die Fragen:

  • Facebook mit zwei Profilen bei einer Person?
  • Ist das erlaubt?
  • Ist das sinnvoll?

Denn anderes als bei XING und LinkedIn, bei dem die meisten Menschen wirklich ausschließlich geschäftlich unterwegs sind, balancieren mehr und mehr Menschen bei Facebook zwischen geschäftlicher und privater Welt. Und manche scheinen eben zu glauben, dass die Lösung darin bestünde, je ein geschäftliches und ein privates Facebook-Profil für eine Person zu betreiben.

Facebook-Richtlinien: Nur ein Profil erlaubt

Dabei schließt Facebook als Plattform-Betreiber diese Lösung kategorisch und resolut aus.

Nachzulesen ist das hier bei Facebook in den Nutzungsrichtlinien, die ich jetzt endlich mal gelesen habe. Resümee:

  • Facebook erlaubt nur ein einziges Profil pro Person.
  • Das Facebook-Profil darf nicht ausschließlich geschäftlich genutzt werden.
  • Für das Geschäftliche hat Facebook die Seiten – denen man mit „Gefällt mir“ folgen kann.

Zwischen-Fazit: Das Nutzen von zwei oder mehr Profilen bei Facebook durch ein und dieselbe Person verstößt schlichtweg gegen die Richtlinien und kann schlimmstenfalls zum Rausschmiss führen.

Merke: Zwei Facebook-Profile für sich zu nutzen ist verboten.

(Off-Topic: Auch bei XING und LinkedIn erlebe ich bisweilen Menschen mit zwei Profilen, weil sie zwei sehr unterschiedliche Jobs oder Geschäfte gleichzeitig betreiben. Dort ist das ebenfalls ein AGB-Verstoß und führt gegebenenfalls zum Ausschluss.)

Zwei Profile? Private und digitale Identität in Digitaler Schizophrenie

Nun ist es für „Freunde“ bei Facebook bisweilen nervig oder gar verstörend zu merken, dass eine Person zweimal vorkommt. PR-Blogger Klaus Eck nennt die durchaus nicht seltene Gewohnheit von Menschen, zwei verschiedene Profile bei Facebook zu pflegen gar „digital schizophren“. Drastisch aber zutreffend formuliert, für den Zweifel, ob man überhaupt noch trennscharf unterscheiden kann und sollte zwischen: privat, persönlich und geschäftlich.

PR-Doktor Kerstin Hoffmann schreibt im besagten Facebook-Stream: „Zudem interessiert auch berufliche Kontakte zumindest ein ganzes Stück weit das Menschliche. Natürlich ist es immer ein Balanceakt dazwischen, die einen oder anderen zu nerven.“ Für viele Einzelpersonen bedeute eine zusätzliche Fanpage einen zu großen Aufwand im Vergleich zur Sichtbarkeit, „da macht man besser das Profil abonnierbar und postet diese [ausgewählte Inhalte] öffentlich.“

DerLarsHahn bei Facebook

Ich halte das auch so. Mein Facebook-Profil ist einzig und einzigartig. Eine „Gefällt-mir-Seite“ für Lars Hahn gibt es nicht.

Wen ich kenne, kann mit mir „befreundet“ sein, andere dürfen mein Profil abonnieren (Tipp dazu siehe unten). Posts von mir, die auch geschäftliche und berufliche Kontakte interessieren könnten, werden öffentlich gepostet. Beiträge mit eher persönlichem Charakter werden über Listen gepostet, das heißt, sie erreichen nur bestimmte Zielgruppen, zum Beispiel „Enge Freunde“.

Wenn Menschen mit zwei oder mehr Profilen bei Facebook agieren, finde auch ich das irritierend, befremdlich, manchmal – wenn zum Beispiel bei Profile dann doch die gleichen Beiträge haben – gar nervig. Außerdem finde ich es schlichtweg unfair. Spielt man doch als Facebook-Nutzerschaft gemeinsam das Facebook-Spiel nach Facebook-Regeln.

Ich glaube, manche machen das mit den zwei Facebook-Profilen eher unabsichtlich. Beim Betrachten solche Profile fällt mir nämlich manchmal auf, dass keine Listen benutzt werden und alles „öffentlich“ gepostet wird. Das muss aber gar nicht sein.

Man kann ganz gut ein unterschiedliches Profil für sehr verschiedene Zwecke und Zielgruppen verwalten und pflegen. Beim Recherchieren für den Artikel bin ich auf ein paar wichtige Kernaspekte dazu gestoßen, die ich jetzt hier nochmal als Tipps aufgeschrieben habe:

7 Tipps zur Verarbeitung von privaten und geschäftlichen Informationen in einem Facebook-Profil

  • Pflegen Sie nur ein einziges Profil bei Facebook für alle Zwecke.
  • Überlegen Sie generell, was Sie tatsächlich posten wollen und was lieber nicht.
  • Arbeiten Sie mit Listen für verschiedene Personenkreise und filtern so, wer welche Themen zu sehen bekommt.
  • Eröffnen Sie Listen für geschäftlich initiierte Kontakte und andere Listen für private.
  • Nutzen Sie die so genannten Smartlisten von Facebook. Das sind die von Facebook vorgegebenen Listen mit besonderen Bedeutungen wie „Enge Freunde“ oder „Eingeschränkt“.
  • Denken Sie bei jedem Beitrag darüber nach, wem Sie ihn genau mitteilen möchten und posten sie ihn gegebenenfalls zielgruppengerecht über Listen.
  • Lesen Sie dazu die sehr verständlichen Beiträge im Blog von Annette Schwindt, bestes Beispiel: „Wer kann in welche Facebook-Liste und warum gibt es verschiedene?“.

Bonustipp: Öffentliches Profil abonnieren lassen!

Facebook abonnieren Button auf der Webseite platzieren

Facebook-Button für’s Folgen

Facebook-Seiten haben stark an Reichweite eingebüßt, sagen manche. Einige Seitenbetreiber tun sich auch einfach schwer, eine entsprechende Reichweite der Seite herzustellen. Ich hab aus diesem Grund erst gar keine. Mein Bonus-Tipp für alle, die im Profil „Öffentlich“ für geschäftliche „Freunde“ lesbar sein wollen:

Lassen Sie doch Ihr öffentliches Profil gezielt abonnieren und betten Sie den entsprechenden Button auf Ihrer Webseite ein.

Unter https://developers.facebook.com/docs/plugins/follow-button?locale=de_DE können Sie einen entsprechenden Code generieren, den Sie einfach in einem Text-Widget in Ihrem Blog einbetten können.

Facebook Nutzer können sich nicht selbst abonnieren

Facebook-Nutzer können sich nicht selbst abonnieren

Nur:

Sich selbst abonnieren können Sie beim Klick darauf trotzdem nicht, sagt Facebook.

 

Wie sehen Sie die Angelegenheit?

  • Wie halten Sie es mit Ihrem Facebook-Profil?
  • Wie ergeht es Ihnen, wenn Sie bei mit Ihnen befreundeten Personen entdecken, dass sie zwei oder gar mehr Profile haben?
  • Welche Tipps und Erfahrungen haben Sie zum Balancieren von persönlichen und geschäftlichen Themen?

Mehr zum Thema Facebook zum Weiterlesen

P.S. Es gibt ja bekanntermaßen zeitliche Umstände, in denen sich ein bestimmtes Thema mehr oder weniger unabhängig voneinander an verschiedenen Orten manifestiert. Und so gibt es weitere, lesenswerte Diskussionen zum kompetenten Handling des Facebook-Profil fast gleichzeitig auch den Beiträgen Kerstin Hoffmann, von Stefan Ewertz und von Johannes Mirus.

Der Autor: Lars Hahn ist der Entdecker von ‚Systematisch Kaffeetrinken‘ und Social Media Enthusiast. Hier bloggt er persönlich. Als Geschäftsführer der „LVQ Weiterbildung gGmbH“ beschäftigt er sich mit Weiterbildung, Recruiting, Arbeitsmarktthemen, Karriereberatung und Social Media. Lars Hahn ist zu finden bei XING, Google+, Twitter und in vielen anderen sozialen Netzwerken.

 

Autor: Lars Hahn

Entdecker von 'Systematisch Kaffeetrinken'. Hier persönlich. Sonst CEO @LVQ_Bildung. Bloggt über Recruiting, Karriere, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, SocialMedia und vieles.

50 Kommentare

  1. Grundsätzlich stimme ich zu, aber: Was ist mit den Personen, die mit ihrem Facebookaccount Seiten z.B. Ihres Unternehmes betreiben? Das letzte, was ich am Samstagabend beim Facebooksurfen sehen will, sind die Benachrichtigungen für die Seite. Oder man soll für das Unternehmen eine Seitenanwendung nutzen, die bestimmte Rechte und Daten fordert – und dann hängt man mit dem privaten Profil dran.
    Das sind nur zwei Beispiele, wie sich dann privat und beruflich ungewollt vermischen. Dem entspricht Facebook nicht und so führt man dann lieber für das Seitenmanagement noch ein Nebenprofil, das mit den persönlichen Daten nichts zu tun hat.

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      • Schöner Artikel. Manchmal denke ich aber über ein zweites Profil nach, denn es gibt noch eine (in meinen Augen deftige) Inkonsequenz im Seitenmanagement – als Seite kann man zwar Nachrichten empfangen und auch beantworten, nicht aber als Seite selbst welche (an andere Seiten) verschicken. Oder gibt es auch dafür irgendein Hintertürchen, das ich bisher noch nicht entdeckt habe?

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      • Danke, ich meinte jedoch die Anzeige innerhalb Facebooks – es reicht ja schon, dass ich links in der Leiste die Seite und die Zahl dahinter sehe, um mich aus meiner Freizeit zu reißen 😉 Und das Problem mit App-Berechtigungen etc. bleibt bestehen. Ebenso die Verpflichtung, sich entsprechend des Jobs zu verhalten. Da muss sich das Verhalten als Privatperson unterordnen, ebenso das Recht, im Internet anonym zu agieren. Die Folge: Ich nutze FB privat so gut wie gar nicht mehr. Auch blöd. Aber meiner Meinung nach hat Facebook in dem Bereich eine ganz starke Schwäche, das Thema Privatperson/gleichzeit SoMeManager ist mMn nicht ausreichend durchdacht. Vielleicht kommt das ja noch. Aber bis dahin würde ich niemanden verurteilen, der zwei Profile, ein Fakeprofil oder sonstiges pflegt, um sein Privatleben dahingehend zu schützen.

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      • Und dann sollen meine Videozuschauer mich als Privatperson stalken, weil sie mich als Künstler nicht finden können auf FB?

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        • Den Richtlinien entsprechend wäre das die Konsequenz. Unter Erwachsenen: Wer öffentlich stark präsent ist, sollte vielleicht in bestimmten Einzelfällen eher inkognito in den sozialen Netzwerken unterwegs sein. Aber das wäre eben eine persönlich zu verantwortende Ausnahme vom Standard. Rechtliche Grauzone sozusagen.

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  2. Sehr guter Artikel Lars!
    Was ich immer sehr gefährlich finde, ist die vorgetäuschte Sicherheit, wenn man zwischen „öffentlichen“, „privaten“ oder „Listen“ Posts differenziert. Das ist meiner Meinung nach nur eine Scheineinschränkung. Natürlich grenzt es erst einmal ab, zu z. B. Abonnenten, es ist jedoch genau so online wie alles im Netz. Und durch z. B. Screenshots ist alles zu verbreiten, auch außerhalb eines Netzwerkes.

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  3. In der Tat, das Konfliktpotential zwischen privatem Profil und geschäftlichem ist vorhanden. Ich habe aber fürs Geschäftliche eine Facebookseite erstellt. Die Reichweite ist hier zwar kleiner als beim Profil, dafür die Trennung klar.

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  4. Vielen Dank für die Erläuterungen und den Link mit dem Facebook-Code. Genau der fehlt mir. Jetzt kann ich das Nachdenken über einen 2. Facebook-Account beenden! Grüße …

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  5. Danke für den guten Artikel. Er bestätigt mich in meiner Auffassung, dass ich sowohl meine private als auch meine berufliche Seite über meinen einen Facebookaccount zeige. Für mich hat das auch mit Ganzheitlichkeit zu tun, wenn ich nicht nur Geschäftliches, sondern auch Persönliches – nicht Privates – von mir zeige. Und es nervt mich, wenn man sich auf Facebook befreundet und als nächstes kommt sofort die Einladung, die Seite zu liken.

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    • Oh ja, Manuela. Das ist ein Graus, was mir auch regelmäßig passiert. Wer bei Facebook so arg vertrieblich unterwegs ist, wird ja von mir auch abgestraft. Deshalb bin ich mit Seiteneinladungen immer seeeehr vorsichtig. Umso mehr freut es mich, wenn jemand die Seite meiner Firma liked.

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  6. Pingback: 7 Tipps für ein sauberes Facebook-Profil | Social Web News

  7. Sehr interessant. Danke für die ausführliche Aufklärung. Manchmal traue ich der Listenfunktion nicht so richtig über den Weg. Von daher bin ich schon vorsichtig mit dem, was ich auf Facebook poste.
    Gruß

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  8. Danke für den Artikel. Die Frage beschäftigt mich auch gerade. Ich habe zusätzlich zu meinem Profil Seiten angelegt mit den wichtigsten Informationen. Denn wenn ich auf meinem Profil unter „arbeitet bei“ meine Unternehmen eintrage, wird ja automatisch eine Seite generiert. Diese verknüpfe ich lieber mit meinen selbst gestalteten Seiten als auf einer Baustelle zu landen. Ansonsten agiere ich mit meinem Profil.

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  9. Christian G.

    21/01/2015 @ 13:24

    Hallo,

    ich habe mir jetzt nicht alle Kommentare vollständig durchgelesen. Möchte aber anmerken, dass, so mein Wissensstand, man bei (Schleich-)Werbung/geschäftlicher Nutzung im privaten Profil u.a. auch ein Impressum angeben muss. Nicht umsonst gibt es diem Möglichkeit für Unternehmen Seiten zu erstellen.

    Grüße

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    • Unbedingt. Für die Abmahner auf dem Planeten sollte man immer ein Impressum haben, sobald man als Freiberufler oder als Unternehmensmitglied unterwegs ist und mit geschäftlichen Kontakten vielleicht auch grad nur menschelt!

      Man weiß ja nie … 😉

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  10. Was man nicht über die Listen einschränken kann ist, wer sehen kann, was man liked und kommentiert. Das sehen meinem Wissen nach alle „Freunde“. Das stört mich am allermeisten.

    Manchmal trifft man ja auch Leute, deren Anfrage man nicht annehmen will, damit sie nicht so weit in die eigene Privatsphäre eintauchen, man möchte sie aber auch nicht vor den Kopf stoßen, indem man ihre Anfrage nicht annimmt. Für so etwas ist ebenfalls das geschäftliche Profil sinnvoll.

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    • Zumindest kann man sie auf die Liste „Eingeschränkt“ setzen. Dann sehen sie soviel, als würden sie das öffentliche Profil abonniert haben. Und meines Wissens auch nur das und nicht die Aktivitäten in nicht-öffentlichen Bereichen. Aber genaueres dazu kann man bestimmt noch bei Annette Schwindt lesen. 😉

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  11. Hallo Herr Hahn,

    mich hat das, was Viktoria beschreibt, ebenfalls dazu gebracht, ab und an über ein zweites Profil nachzudenken.
    Dass jeder (Geschäftskontakt) sieht, was ich like, finde ich nicht so prima, denn obwohl man immer professionell sein will, liked man doch den einen oder anderen Cat-, Dog, Deko-Content. Auf der anderen Seite hält es einen ab, zuviel zu „klicken“. Zumal ich auch kein Fan davon bin, wenn in meinem Newsfeed von einer Person zu viele Gefällt mir-Meldungen erscheinen 🙂

    Ihren Tipp zur eingeschränkten Liste habe ich gleich mal ausprobiert. Die Meldung bei Facebook lautet „Solange xy Teil dieser Liste ist, kann er außer deiner Beiträge und Profilinformationen, die öffentlich zugänglich sind, nichts sehen.“
    Danke und schönen Abend!

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  12. Hi lieber Lars, ich sehe das ein bisschen anders. Habe ja einen Lehrauftrag für Studenten und Absolventen der Ruhr-Uni in Marketing, und da sind einige Community Manager bei. Die Frage taucht oft auf: „Wenn ich seit Jahren Facebook privat mit Fake-Namen nutze, und nun für ein renommiertes Unternehmen das Facebook-Marketing übernehmen, wie gehe ich damit um?“ Schließlich muss man auch bedenken, dass Mitarbeiter rechtlich in der Verantwortung stehen (z.B. Impressumspflicht), wenn sie als „Mensch“ im Auftrag des Unternehmens schreiben, liken, kommentieren – was auch bei Fanpages getan wird. Klar verstoßen Fake-Profile und 2 Profile gegen die Facebook AGB, aber die Alternative ist dann wohl nur, das wirklich komplett private Facebook Profil und die Historie zu löschen.

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    • Eva, wie fast immer passt das doch zusammen.
      Wenn jemand ein Fake-Profil hat, macht er ja sowieso alles schon an den besagten Richtlinien vorbei. Wenn schon falsch, dann macht ein 2. Profil auch nichts mehr. Weil: Ist ja immer noch falsch.

      Für mich ist eher fraglich, ob das dem Ethos eines professionellen CMM oder SOMEMA entspricht. Aber unter Erwachsenen muss das letztendlich jeder selbst entscheiden.

      Blöd nur, wenn besagtem CMM aufgrund von AGB-Verstoß das Konto gesperrt würde. Dann käme er oder sie auch nicht mehr an die Seite.

      Plus: ich bin für offenes Visier für alle. Aber das ist dann bereits der nächste Beitrag…

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        • Danke Burkhard. Finde ich klasse, dass Du das Thema aus Deiner Sicht auch noch mal beleuchtest. Zwar habe ich in der Diskussion gelernt, dass es Einzelfälle gibt, in denen der Klarname kaum geht, aber grundsätzlich finde ich auch, dass man – zumindest im Erwachsenenalter- im Web mit offen erkennbarem Namen umhergehen sollte. Selbst bei Instagram.

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  13. Als freiberufliche Schmuck-Designerin habe ich ein Profil und eine Seite bei Facebook. Dabei hätte ich gerne nur eine facebook-Baustelle.
    Und so frag ich mich, was denn eine „geschäftliche“ Aktivität überhaubt ist?
    Es gibt soooo viele Künstler die fröhlich ihre Arbeiten und ihr Leben auf dem Profil zeigen. Ab wann ist edas problematisch?

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    • Produkte würde ich bei Facebook im Profil auch nicht zeigen. Das ist nun wirklich was für eine Fanpage oder Seite. Denn bei Produkten, selbst bei künstlerischen, könnte man immer die direkte Verkaufsabsicht unterstellen. Während bei persönlicher Kommunikation mit Geschäftspartnern der Übergang fließend ist.

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      • Ah, danke Lars, du nimmst mir meine Zweifel, da ich es auch so verstanden habe.

        Nun muss ich „nur“ noch einen Weg finden, wie es auch den Leuten klar wird, die auf mein Profil stoßen. Und mir dann eine Freundschaftsanfrage schicken, weil sie hoffen, dann etwas über meinen Schmuck und meine Arbeit zu erfahren.
        Ignorieren, Anschreiben, Akzeptieren und zur Seite einladen? Dafür finde ich bis jetzt keine befriedigenden Lösung.

        Antworten
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  17. Randbemerkung

    26/01/2015 @ 00:30

    Ganz so einfach, wie hier alles dargestellt wird, ist es in der Realität leider nicht. Da hilft auch das Argument „Das ist verboten!“ herzlich wenig. Das Thema „Identitäten im Internet“ ist zu komplex, als dass man es in sieben Regeln, die als Tipps daherkommen, abhandeln könnte. Ein allgemeingültiges Optimalverhalten mit Identitäten im Netz gibt es nicht. Das gilt auch für Facebook allein. Es ist erschreckend, mit wie viel Absolutheit und wie wenig Differenzierung dieser Beitrag hier daherkommt.

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    • „Das Thema … ist zu komplex…“
      Da stimm ich zu. Aber darüber schreiben kann man schon in einem Blogbeitrag. Konstruktiv könnte man die Gedanken dann ja weiterentwickeln. Zum Beispiel mit kritischen Fragen oder Vorschlägen. Die vermisse ich leider in Ihrem Kommentar. Wie würden Sie denn das Thema diskutieren, erklären? Und welche konkreten Ideen dazu hätten Sie denn? Oder gibt es Ihrer Ansicht irgendwo „komplexere“ Hilfestellungen für Personen, die sich nicht so gut auskennen?

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  18. Pingback: Facebook und die doppelten Profile II: Erfahrungen, Tipps und Dankeschön! - Systematisch KaffeetrinkenSystematisch Kaffeetrinken

  19. Sehr schöner Artikel. Ich jabe derzeit noch ein zweites Profil und habe schon lange überlegt es zu löschen. Allerdings ist das damals entstanden, als ich versuchte die vielen verschiedenen Fachzeitschriften des Verlages für den ich arbeite mit Seiten auszustatten und Facebook irgendwann meinte, so viele Seite könne/dürfe ich nicht verwalten. Inzwischen scheint das Problem aber der Geschichte anzugehören und so nehme ich diesen Artikel als Anstoß bei Facebook einmal aufzuräumen 😉

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  21. Ich brech zusammen: „verboten“! Und “ Es gibt keine absolute Privatsphäre im Netz.“ – Leute – ich habe so vieele Profiele in Fb, dass ich eine Liste brauche. Bei „ROT“ über die Straße ist auch verboten. Nun wundert es mich gar nicht wie unsere Regierung die Masse im Griff hat. Widerstand ist ja auch „verboten“! Herrlich, jetzt nur ein neuer Führer und alle folgen …

    Also: wenn man seine Handynummer auf seinen richtigen Namen registriert hat, im Internet seine IP anonymisiert, eine E-Mail Adresse anonymisiert eröffnet und nie ohne TOR oder Jondonym zu Facebook geht, hat man schon viel getan. Und damit ist auch die eingene Meinung erlaubt, zu schreiben, ohne dass man befürchten muss, „aufgespürt“ zu werden.

    Ihr seid so naiv, die ihr für Klarnamen seid, da wirds Snowden sicher übel und mir ganz wunderlich.

    Alternativen gibt es immer -> https://prism-break.org/en/#de

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  22. Pingback: Facebook in Links (04-06/2015)

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  25. Dalia Maria Delos

    12/04/2016 @ 11:42

    Hallo,
    ich habe verstanden: 1 Person darf nicht 2 Acounts haben. So weit so gut.
    Was aber ist hiermit: ich teile meinen PC-Zugang mit den Töchtern einer sehr armen Familie, die uns in einem griech. Dorf schräg gegenüber wohnt. Die Mädchen sind mit unserem Netz via Antenne verbunden und können sich nun mit dem von uns geerbten Uralt-PC ins Internet einloggen, ohne selbst bezahlen zu müssen. Die beiden brauchen den Zugang auch, um ihre Hausaufgaben machen zu können, denn Schulbücher können sie sich nicht kaufen, die Lehrer sind längst auf das Internet ausgewichen. Das ist eine prima Lösung, die gut funktioniert. Allerdings habe ich mich gewundert, dass ich mehrfach bei Facebook rausflog. Ich musste die Chapta-Daten eingeben, dann ging es wieder. Einmal wurde ich auch richtig gesperrt ud musste 6 Wochen warten. Damals habe ich es dem verwendeten Namen zugeschrieben. Nun bin ich erneut gesperrt – ohne Angabe von Gründen.
    Inzwischen weiß ich, dass die beiden Mädels ein Facebookaccount eröffnet hatten.
    Wurde ich deshalb bei Facebook gesperrt? Zwar handelt es sich hier ja nicht um EINE Person, die 2 Facebookaccounts hat, sondern um ZWEI Personen (einmal ich und einmal die Mädels)… aber das kann Facebook nicht erkennen.
    Ist das der Grund, warum ich gesperrt bin? Da würde wohl nur helfen, die eigene Freizügigkeit etwas einzuschränken und von den Mädels die Löschung ihres Accounts zu verlangen.. schade. Hat jemand einen guten Rat?? Dankeschön schon jetzt!

    Antworten
    • Werner Holm

      15/04/2016 @ 15:28

      Leute: Kriecht dem System nicht so tief in die Furt! Ich hab so viele Profile dass kch oft den Überblick verliere! Sperren? Scheiß egal, dann nehm ich ein anderes Profil! Kein Wunder, dass sich im System nichts ändert wenn alle sich an „Merkels Regeln“ halten!

      Antworten
      • Kann man so machen. Muss man aber nicht. Meine Devise ist transparente Kommunikation. Dann klappt das auch mit den AGB. 😉
        Was ich nicht verstanden habe: Was hat das mit Frau Merkel zu tun?

        Antworten
    • So weit ich weiß, geht es nach den Facebook-Richtlinien nur um die Tatsache, einen Account pro Person zu nutzen, nicht einen pro Internetzugang. Das würde ja in vielen Haushalten zu Irritationen führen.

      Antworten
  26. Ich wusste bisher nur, dass es auf Facebook eine Pflicht zum Klarnamen gibt. Dass zwei Profile sogar zum Auschluss führen können, war mir aber nicht klar. Ich habe auch ein zweites Profil nur für geschäftliche Kontakte, weil mein älteres privates Profil doch viele Likes für Musik- und Hobbybereiche zeigt. Eigentlich ist dies nicht weiter schlimm, wenn Geschäftspartner auch Einblick in diese Likes haben und trotzdem fühlt man sich wohler, ein rein business-orientiertes Profil zu haben. Ich werde aber schauen, ob ich die beiden Profile nicht doch zusammenlegen kann, denn am Ende mehrere Wochen gesperrt zu werden, ist es wohl nicht wert.

    Antworten
  27. Vielen Dank für das aufschlussreiche Zusammenfassen und Informieren über die Nutzung von Facebook. Das hilft.

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  28. Ich überlege mir aus geschäftlichen Gründen eine Facebookaccount anzulegen. Privat will ich den nicht haben. Eigentlich sehe ich mein Unternehmen als juristische Person an und ich bin als Privatmensch eine natürliche Person. Ja große Worte für meine freiberufliche Tätigkeit. Aber es gibt doch auch Unternehmensseiten. Die dürfte es ihren Ausführungen nach nicht geben.

    Ich bin eigentlich als totaler FB-Verweigerer davon ausgegangen, dass es eine Trennung gibt. Sowie man privates und geschäftliches Briefpapier hat.

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