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Wissensarbeit oder Museum
Im Museum gibt's den Rückblick. Wie sieht die Arbeitswelt den morgen aus?

2025 werden also doch keine 6,5 Millionen Menschen fehlen. Der Fachkräftemangel ist abgesagt.

Zahlen und Prognosen über die zukünftigen Bedarfe am Arbeitsmarkt scheinen also trotz allen Wissens um Bevölkerungsentwicklung und demografischen Wandel schwierig.

  • Wie sieht es denn mit der qualitativen Seite aus?
  • Welche Änderungen erwarten wir in zehn Jahren in unserer täglichen Arbeitsumgebung?
  • Wie entwickelt sich unsere Arbeitswelt inhaltlich bis 2025 und darüber hinaus?

Durch demografischen Wandel und Digitalisierung erleben wir aktuell eine qualitative Veränderung unserer Arbeitswelt, die es in dieser Rasanz möglicherweise noch nicht gegeben hat.

Der Rückgang an jungen Arbeitskräften führt zum Buhlen um die jungen begehrten Kräfte, der Generation Y. Es soll gar Menschen geben, die in diesem Zusammenhang vom Krieg um Talente reden.

Die klassischen Modelle von Vollzeit-Präsenz-Jobs lösen sich scheinbar mehr und mehr auf. Bestehende Führungsmodelle werden kritisch hinterfragt. Statt fünf ...weiterlesen "Arbeitswelt Deutschland 2025: Katastrophe oder Paradies? Plus 5 Tipps, das rauszukriegen."

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Latein und Lernlust.jpg
Latein kann durchaus im Alltag nützlich sein.

“Non scholae, sed vitae discimus.”

Oder umgekehrt? Schon seit Generationen streiten sich die Menschen, wie nun Seneca es gemeint habe mit seinem vielzitierten Satz. Und wer die oben bekanntere Fassung daraus gemacht hat.

Latein war tatsächlich eines meiner Lieblingsfächer in der Schule. Latein!

Ich liebe die Sprachforschung, das Wörter abwägen und das Rätseln über den Sinn von Texten. Durch Latein erschloss sich mir Bedeutung und Schönheit von Grammatik auch in anderen Sprachen.

In Latein hatte ich die einzige 1+ meiner gesamten Oberstufenzeit. Vergil: "Arma virumque cano, Troiae qui primus ab oris"

Gleichwohl: Häufig bedaure ich, dass ich nicht bereits frühzeitig neben Englisch und Latein noch eine weitere “lebendige” Fremdsprache so richtig gelernt hatte.

Kürzlich fragte ich aus aktuellem Anlass bei Facebook, “Latein oder Französisch?” und erhielt eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Antworten. Themen wie Bildung und Lernen reizt die Menschen zu antworten. Die Lektüre des Streams lohnt sich.

Latein mit Lernlust?

Und jetzt trudelte per Blogbeitrag von Wibke Ladwig die Einladung zur Blogparade von Bob Blume “Es war einmal die Lernlust” ins Haus. Blogparade heißt, Blogger lädt andere Blogger ein, zu einem Thema einen Beitrag zu schreiben. Lernlust also diesmal. Da muss ich doch einfach auch was schreiben.

Nämlich, wie ich ausgerechnet durch den Lateinunterricht meine Lernlust entwickelte. Und das war so: ...weiterlesen "Latein mit Lust? Über Lernen, Lernlust, Disziplin und TUN. #Blogparade"

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Fachkräftemangel fällt aus
Skandal! Fachkräftemangel fällt aus.

Jetzt ist es wissenschaftlich belegt: Der Fachkräftemangel fällt aus!

6.000.000 fehlende Fachkräfte fehlen gar nicht!

Sechs Millionen!

Sind sie schlichtweg wieder aufgetaucht? Oder haben gar nie gefehlt? Oder man hatte sich da mal um 6.000.000 vertan?! Ein Skandal?!

Von Anfang an: Was ist passiert?

Fachkräftemangel: 6,5 Millionen werden fehlen

Noch 2012 prognostizierte die Agentur für Arbeit unter dem Titel „Perspektive 2025: Fachkräfte für Deutschland“ einen Rückgang des Arbeitskräftepotentials bis 2025 um 6.500.000, in Worten 6,5 Millionen Personen. Diese Zahl ist in der Folgezeit bis heute meistens als Beleg für den drohenden Fachkräftemangel enormen Ausmaßes verwendet worden. Schließlich ist die Zahl ja amtlich. Von der Bundesagentur für Arbeit und ihrem hauseigenen Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB. Der demografische Wandel führe zu Vollbeschäftigung und Fachkräftemangel war zum Beispiel auch Tenor einer Serie im Blog der FAZ, zu deren Blogparade ich 2013 schon mal was über „Vollbeschäftigung, Fachkräftemangel – Buzzwords des Arbeitsmarkts“ schrieb. 6.500.000 fehlenden Fachkräfte bestimmten also in den letzten Jahren die Messlatte und waren damit auch diskussionsbestimmend für Themen wie „Bluecard“, „Rente mit 67“ und gar Verkürzung von Schul- und Studienzeiten.

Und jetzt nur noch 500.000 statt 6.500.000? Wie ...weiterlesen "Skandal! Fachkräftemangel fällt aus! Was nun? #Arbeitsmarkt"

Dr Riechers
Zum Kaffee mit Dr. Cornelia Riechers im XING-Workspace

Zum Kaffee mit Dr. Cornelia Riechers. Seit 1991 ist diese als Outplacement- und Karriereberaterin tätig. Im bekannten Blog karrierebibel.de schreibt sie seit fast zwei Jahren als Autorin zu den Themen Berufswahl, Jobsuche, Bewerbung, Positionierung. Ich traf Frau Dr. Riechers auf einen Kaffee im XING Workspace Düsseldorf.

Lars Hahn: Frau Dr. Riechers, Sie sind bereits lange Zeit im Outplacement- und Karriereberatungsgeschäft, seit über 20 Jahren. Was hat sich in dieser Zeit verändert?

Dr. Cornelia Riechers: Als ich angefangen habe, gab es fünf Anbieter in Deutschland, die sich auf Outplacement spezialisiert hatten. Mittlerweile gibt es ein Riesenangebot mit Beratern und großen Organisationen in diesem Bereich.

Die Nachfrage ist nicht so mitgestiegen wie das Angebot. Gleichzeitig könnte Outplacement noch viel bekannter werden.

Lars Hahn: Outplacement – das Rausgehen aus einem Job heißt ja gleichzeitig auch Inplacement, also Wieder-Irgendwo-Reinkommen. Was müssen Klienten heute anders machen als vor 20 Jahren?

Dr. Cornelia Riechers: Eigentlich nicht so viel: Eigenaktivität ist nach wie vor der Schlüssel. Auch in den 90-ern reichte es nicht aus, nur eine einzige Bewerbung zu schreiben.

Internet vereinfacht heute die Jobsuche

Lars Hahn: Naja, aber damals konzentrierte man sich auf die Bewerbungen. Heute gibt es viele Jobbörsen und die sozialen Netzwerke. Früher war es doch wenigstens übersichtlicher, was man als Bewerber tun konnte, oder?! ...weiterlesen "Bewerbung: „Eine Stelle für ‚Ist egal‘ gibt es nicht“ #Positionierung"

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