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Berufliche Auszeit – Urlaub: Digital Detox oder Web-Diät?

Berufliche Auszeit
... Urlaubsmodus an ... Devices off.

Auszeit.

Off.

Jeder braucht Urlaub.

Mal weg sein vom Alltag.

Ganz gleich, ob Sie angestellt, selbständig oder selbst jobsuchend sind. Eine regelmäßige berufliche Auszeit ist nicht nur sinnvoll, sondern beizeiten gar notwendig.

Ich meine: Komplett. Inklusive Internetnutzung, E-Mails abrufen. Berufliche Stille.

In Zeiten von „Always on“, also ständiger Erreichbarkeit ist das Smartphone meist nie weiter weg als eine Handbreit. Man könnte ja was verpassen. Mails, Posts, Nachrichten allerorten. Geschäftliches und Privates verschwimmt zunehmend. Always on heißt für mehr und mehr Menschen: Ständig unter Strom.

Manche machen regelmäßig eine selbstauferlegte Online-Pause, wie Maren Martschenko, die über ihren Technology Shabbat berichtet hat. Andere gehen auf Internet-Diät oder sprechen vom Internet-Fasten.

Abstand von der Dauernutzung des Internets zu gewinnen, ist en vogue und wird von vielen als sinnvoll und erholsam erachtet.

Doch wann soll man denn digital fasten? Welcher Zeitpunkt für die digitale Auszeit ist der günstigste? Es kommt doch immer was dazwischen, oder?!

Digital Detox – Entgiftung von der ständigen Erreichbarkeit?

Was böte sich besseres an, als die Urlaubszeit für eine digitale Auszeit zu nutzen. In den USA gibt es den Trend des digital detox, also der kompletten Entgiftung von digitalen Einflüssen. Selbst auferlegtes Social-Media-Totalverbot.

Die Zeitschrift t3n berichtete mal unter „Heilfasten im digitalen Zeitalter über diesen zurzeit gehypten Ansatz des „digital detox“, der ganz zu dem Bedürfnis von Work Life Balance und der Diskussion um Anti-Stress-Verordnung zu passen scheint.

14 Tage komplett offline: Kein Telefon, keine Mails, keinerlei Social Media?

Web-Diät als berufliche Auszeit - Chat die Hälfte!

Ich gehe da seit längerem einen anderen Weg:

Berufliche Einflüsse abstellen, privat moderat online bleiben. Damit reduziert sich meine Nutzung ungemein.

  • XING: off
  • LinkedIn: off
  • Twitter: off
  • E-Mail: off
  • Diensthandy: off
  • Nachrichten und RSS-Feed: off
  • Facebook-Page: off

aber:

  • Facebook-Urlaubsfotos: on
  • Instagram: on
  • Internet-Recherche für den Urlaub: on
  • Maps: on

Nachdem ich mich schon drüben bei LVQ.de in den Urlaub verabschiedet habe, geht’s jetzt aber wirklich in die Web-Diät.

In diesem Sinne: Sie erreichen mich ab Mitte August wieder auf allen Kanälen. Vorerst nur bei Instagram! ;-)

Und jetzt Sie:

Wie digital offline oder online verbringen oder verbrachten Sie Ihren Urlaub?
Der Autor: Lars Hahn ist der Entdecker von 'Systematisch Kaffeetrinken' und Social Media Enthusiast. Hier bloggt er persönlich. Als Geschäftsführer der "LVQ Weiterbildung gGmbH" beschäftigt er sich mit Weiterbildung, Recruiting, Arbeitsmarktthemen, Karriereberatung und Social Media. Lars Hahn ist zu finden bei XING, Google+, Twitter und in vielen anderen sozialen Netzwerken.

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14 Gedanken zu „Berufliche Auszeit – Urlaub: Digital Detox oder Web-Diät?

  1. Maik Meid

    Hi Lars!
    Dir erst mal einen schönen Urlaub.
    Ich komme gerade aus diesem und musste natürlich auch wieder schauen, wie es gehen kann. Schließe mich Deiner Liste schon mal so an, allerdings zucke ich bei den E-Mails.
    Wenn ich diese nicht einsehen würde, dann wäre mein Urlaub zwei Tage vor dem Ende bereits vorbei, da ich Angst vor dem Moment hätte, auf Empfangen zu drücken. Dann lieber die homöopathischen Tagesdosen als alles dick am Ende. Allerdings ist da vielleicht der Unterschied, dass ich Einzelkämpfer bin. Eine kleine Ergänzung noch, da mein berufliches Smartphone mein Einziges ist: Anrufe ja, aber immer erst auf die Mailbox leiten die darauf hinweist, dass du im Urlaub bist und nicht 10min später zurück rufst. Dann kann man das ganz gut kanalisieren und abhören, wann man mag. Und die meisten quatschen erst gar nicht drauf, wenn es nicht wichtig ist.
    Genieß deine digitale Ruhe ;-).

    Maik

    Antworten
  2. Guido Bosbach

    Ach wie nett... Urlaub, den hatte ich doch vor zwei Wochen auch noch :)
    Ich hab in den 10 Tagen einfach weit runtergefahren, alles ein bisschen, aber bewusst, denn als Selbst-Selbstständiger möchte ich halt schon immer mal sehen, ob und wer sich wann und wozu meldet. Sonst wäre die Entspannung zwar vielleicht größer, aber auch immer mit Unsicherheit unterlegt.

    Am Ende muss jeder selbst wissen, was für ihn das richtige Maß ist. Zur - im Kontext Arbeiten 4.0 als zentralem Element erkannten - Selbstorganisation gehört ja als Lernaufgabe ohnehin die Dinge selbst & bewusst zu tun. Dafür hilft es (alleine oder mit Unterstützung eines Freundes, Coachers, Mentors) immer mal wieder zu schauen, was einem persönlich gut tut. So wie Du das offensichtlich auch machst, mein lieber Lars.

    ABER- es braucht auch das Verständnis der Restwelt, dass da einer mit seiner LEBENSZeit sehr bewusst umgeht und nicht ständig jeden da reinpfuschen und die individuellen Grenzen überschreiten lässt.

    Und darum - Prima, was Du machst, UND dass Du darüber schreibst, was Du machst, denn Vorbilder die Impulse setzten, die braucht's eh immer!

    Ich wünsch Dir eine erholsame Zeit!
    Guido

    Antworten
  3. Maren Martschenko

    Lieber Lars, vielen Dank für die freundliche Verlinkung :-) Ich musste erst einmal nachschauen, seit wann ich den Techsabbat mache. Im April 2013 hat alles begonnen.
    Es ist eine sehr interessante Erfahrung. Am Anfang noch ungewohnt, mittlerweile Gewohnheit. Mein Umfeld hat sich daran gewöhnt und darauf eingestellt. Was ich festgestellt habe: Seit ich regelmäßig abschalte kann ich auch viel besser zwischendurch mal offline sein. Einmal habe ich mein Handy im Büro vergessen. Ich wusste, ich komme erst nach drei Tagen wieder hin. Früher hätte mich das in totale Panik versetzt. Heute macht es mir nichts. Ich bin ja immer noch erreichbar über andere Kanäle.
    Auch im Urlaub schalte ich ab, benutze mein Smartfon nur zum Fotos machen, als Wecker oder Taschenlampe. Dafür drei Geräte mitzunehmen wäre doch sehr unpraktisch. Ansonsten bleibe ich unerreichbar. Meine Familie genießt es, ich auch.
    Schönen Urlaub!
    Viele Grüße, Maren

    Antworten
    1. Lars Hahn

      Wecker und Taschenlampe. Das ist ja noch mal eine Inspiration! ;-)
      Aber auch sonst inspirierend. Mal schauen, wie es dem Lars geschieht.
      Dir auch eine schöne Zeit und liebe Grüße!
      Lars

      Antworten
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