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Facebook-Profil bei Google nutzen – Facebook & Beruf #Tipps

Facebook-Profil bei Google

… Facebook-Profil bei Google

Wussen Sie, dass Ihr Facebook-Profil in Suchmaschinen auftauchen kann?

Spätestens wenn Ihr Facebook-Profil bei Google und Co. zu sehen ist, stellt sich die Frage, ob und wie Sie es für Beruf, Karriere, Jobsuche oder gar Bewerbung nutzen können oder wollen?

Dieser Beitrag thematisiert, wie Sie das Facebook-Profil für Suchmaschinen optimieren.

Facebook & Beruf. Viele wollen da gar nicht ran und denken da an die unsäglichen Mythen über googlende Personaler, die nach Partyfotos von Mitarbeitern und Bewerbern Ausschau halten.

Klar. Sie können Ihren Facebook-Auftritt zumindest mal kritisch durchleuchten, wie er im beruflichen Kontext wirkt.

Ihr Facebook-Profil für „Nicht-Facebooker“

Wenn Sie wollen, kann Ihr Facebook-Profil sogar für „Ausgeloggte“ also auch für „Nicht-Facebooker“ in Suchmaschinen wie Google oder Bing sichtbar sein, um damit gewollt Informationen über Sie preiszugeben.

Sie können dieses spezielle ultraöffentliche Profil gezielt mit beruflichen Infos spicken und sogar auf berufliche soziale Netzwerke verlinken.

Während viele Beiträge im Internet beschreiben, wie Sie Ihr Facebook-Profil vor Suchmaschinen verbergen, zeige ich Ihnen hier, wie es funktioniert, dass Sie Ihr öffentliches in Suchmaschinen sichtbares Facebook-Profil für Beruf und Karriere optimieren.

Der Artikel richtet sich übrigens genauso an Gelegenheitsnutzer wie an Facebook-Power-User.

Prolog: Facebook-Profil bei Google

Das völlig öffentlich bei Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. zu findende Facebook-Profil sieht komplett anders aus, als das, was innerhalb von Facebook als „Öffentlich“ zu sehen ist. Manchmal wird das verwechselt.

… Finden Sie Ihr Facebook-Profil bei Google.

Machen Sie die Probe aufs Exempel: Loggen Sie sich bei Facebook aus und suchen Sie nach Ihrem Facebook-Profil bei Google („Vorname Name Facebook“).

Wenn Sie es dafür freigegeben haben, sehen Sie beim Klick auf Ihr öffentliches Suchmaschinen-Facebook-Profil eine Ansicht, wie sie auch von Menschen gesehen wird, die gar nicht bei Facebook sind (in Deutschland immer noch die Mehrheit der Menschen). Denken Sie dabei zum Beipspiel an

  • Personalmenschen, die nach Ihnen googlen und Ihre kompletten Social-Media-Profile scannen
  • Kollegen, Kunden oder Lieferanten, die selbst Facebook meiden, aber neugierig sind
  • Ihre Mutter, Ihre Tante, Ihre Nachbarin.

Wie fahrlässig wäre es, wenn Ihr öffentliches Profil für Suchmaschinen freigegeben ist und Sie es nicht mal kennen?!

Wie großartig sind die Chancen, über dies Profil einen guten Eindruck zu hinterlassen, wenn Sie es optimal gepimpt haben?!

Welch Nutzen, wenn der Personaler, der Kunde, Ihre Nachbarin die „für Sie“ richtigen Informationen im googlebaren Facebook-Profil findet?!

Facebook-Profil für Ausgeloggte

… Alle Bildschirmfotos des Beitrags vom Facebook-Profil Lars Hahn, hier das ausgeloggte Profil

In vier Schritten erläutere ich Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie ein optimales Facebook-Profil bei Google, Bing und Co. gestalten. Dabei gehe ich davon aus, dass Sie dort auch von beruflichen Kontakten gefunden werden können und wollen.

Schritt 1: Facebook-Profil bei Google anzeigen lassen

„Möchtest du, dass Suchmaschinen außerhalb von Facebook dein Profil anzeigen?“

fragt Facebook in den Privatsphäre-Einstellungen. Klicken Sie das Häkchen bei „Suchmaschinen außerhalb von Facebook erlauben, mein Profil anzuzeigen“, wenn Sie das möchten. Damit kann man Ihr Profil bei Google, Bing, Yahoo und Co. finden.

Facdbook-Profil in Suchmaschinen

… Einstellung: Facebook-Profil in Suchmaschinen auffinden lassen.

Meine Empfehlung: Speziell, wenn Sie ein berufliches Interesse haben, dass Sie bei Google und Co. gefunden werden sein wollen, lassen Sie Ihr Facebook-Profil in Suchmaschinen anzeigen. Es rankt neben den Businessnetzwerken recht hoch, d.h. Ihr öffentliches Facebook-Profil ist bei Google relativ weit vorne zu finden.

Gerade wenn Sie die Inhalte gezielt auf potentielle Leser abstimmen, birgt ein öffentliches Facebook-Profil, das auch für „Nicht-Facebooker“ sichtbar ist, große Chancen.

Schritt 2: Facebook-Steckbrief verbessern

Facebook-Steckbrief

… Steckbrief bei Facebook: Kerndaten, die auch für Ausgeloggte erscheinen

Der Steckbrief im Facebook-Profil nährt sich aus Informationen aus dem Bereich „Info“. Für Eingeloggte ist dies der „Auf-einen-Blick“-Bereich, der sofort ins Auge fällt. Ein großer Teil dieser Informationen ist dann auch im Suchmaschinen-Profil von Facebook sichtbar.

Deshalb lohnt es sich, diese Informationen zu optimieren.

Dazu gehen Sie in den Bereich „Info“ und bearbeiten den Reiter „Arbeit und Ausbildung“ und fügen dort die gewünschten Positionen „Arbeitsplatz“, „Hochschule“, „Beruf“, „Schule“ hinzu.

Dabei entscheiden Sie, welche der Positionen öffentlich oder nur für Freunde sichtbar sind. Nur „öffentliche“ Positionen sind im Steckbrief und dem öffentlichen Facebook-Profil in Suchmaschinen sichtbar.

Mein Tipp: Fokussieren Sie die beruflichen Einträge bei Facebook auf das Wesentliche. Eine lückenlose Dokumentation des beruflichen Werdegangs ist hier weder notwendig noch zielführend.

Schritt 3: Details über dich optimieren

Der Bereich „Details über dich“ taucht im öffentlichen Facebook-Profil für Suchmaschinen sehr disponiert auf. Der gesamte Text wird dort angezeigt, so dass auch Nicht-Eingeloggte diese Text lesen können.

Der Inhalt kann hier ein nettes Kurzprofil sein. Wie wäre es, wenn Sie eine kleine Geschichte über sich erzählen?

Facebook-Über-Mich-Seite

… Businessnetzwerke im Facebook-Profil verlinken

Tipp: Hier können Sie zusätzlich Ihre beruflichen Profile in den Businessnetzwerken verlinken (siehe Bild), selbst wenn die in den öffentlichen Kontaktinformationen auftauchen.

Schritt 4: Öffentliches Facebook-Profil prüfen und verbessern

Wenn Sie die Schritte 2 und 3 erledigt haben, prüfen Sie Ihr Facebook-Profil für Suchmaschinen selbst. Dazu müssen Sie sich ausloggen (nicht das Facebook-Passwort vergessen!).

Anschließend geben Sie in der Suchmaschine, z.B. Google Ihren Namen kombiniert mit Facebook ein, also zum Beispiel „Lars Hahn Facebook“. Wenn Sie Schritt 1 gemacht haben, sollte Ihr Profil jetzt auftauchen.

Jetzt ist es an der Zeit zu prüfen, ob das Facebook-Profil Ihren Erwartungen und denen potentieller Kunden, Auftraggeber, Arbeitgeber etc. entspricht.

  • Werden berufliche Positionen aussagekräftig dargestellt?
  • Kann man erschließen, für was Sie (beruflich) stehen?
  • Kann man Ihre weiteren beruflichen Profile im Netz über dieses Profil erreichen?
  • Nebenbei: Ist das Facebook-Profilfoto für diesen Zweck tauglich?

Wenn Sie zufrieden sind: Fein!

Wenn nicht, loggen Sie sich wieder ein und basteln weiter an Schritt 2 und 3.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Und jetzt Sie:
Gibt es weitere Aspekte, die Sie an einem Facebook-Profil für Suchmaschinen wichtig finden?
Schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen in die Kommentare!

Der Autor: Lars Hahn ist der Entdecker von ‚Systematisch Kaffeetrinken‘ und Social Media Enthusiast. Hier bloggt er persönlich. Als Geschäftsführer der „LVQ Weiterbildung gGmbH“ beschäftigt er sich mit Weiterbildung, Recruiting, Arbeitsmarktthemen, Karriereberatung und Social Media. Lars Hahn ist zu finden bei XING, Google+, Twitter und in vielen anderen sozialen Netzwerken.

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Autor: Lars Hahn

Entdecker von 'Systematisch Kaffeetrinken'. Hier persönlich. Sonst Geschäftsführer @LVQ_Bildung. Bloggt über die Arbeitswelt, Social Media und allerlei Digitalkram.

4 Kommentare

  1. Warum sollte man das wollen?
    Reichen denn die beruflichen Infos aus Linkedin und/oder Xing nicht aus, um in Google gefunden zu werden?
    Sollte man wirklich Privates und Job derartig vermischen?

    Antworten
    • Zwei Gründe sprechen dafür:
      1. Ich habe mein Profil für Google freigegeben. Dann sollte ich auch die berufliche Perspektive beachten.
      2. Wenn ich für mich bei Google positive Ergebnisse erzeugen will oder muss, dann ist das Facebook-Profil in der Regel einfach gut gerankt und ich kann es dafür nutzen.

      Antworten
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