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LinkedIn: Für wen das Karrierenetzwerk wichtig ist. 5 Tipps.

LinkedIn-Kontakte

… Finden Sie heraus, wen Sie bei LinkedIn kennen

Jetzt hat also das Businessnetzwerk LinkedIn nach eigenem Bekunden die 10 Millionen-Marke in Deutschland, Österreich und der Schweiz geknackt.

Kürzlich waren es weltweit eine halbe Milliarde also 500 Millionen Mitglieder.

10 Millionen LinkedIn-Mitglieder in der DACH-Region. Das bedeutet, dass fast jeder fünfte Berufstätige bei LinkedIn zu finden ist. Dies ist zwar immer noch etwas weniger als beim grünfarbenen Businessnetzwerk aus Hamburg mit 12 Millionen Mitgliedern in Dach (05/2016). Mit der weltweiten Relevanz und Reichweite von LinkedIn dürfte die Plattform dennoch für viele Nutzer sinnvoll und attraktiv sein.

Wen finde ich denn eigentlich bei LinkedIn?

Nun gibt es ja die zwei relevanten Businessnetzwerke Xing und Linkedin. Gerade viele Xing-Nutzer stellen sich die Frage: Muss ich mir LinkedIn jetzt auch noch zulegen? Welchen Nutzen bietet mir das amerikanische Netzwerk? Wer ist überhaupt auf dem blauen Businessnetzwerk vertreten?

  • Überproportional vertreten sind die großen international operierenden Organisationen wie die DAX 30-Unternehmen.
  • Professoren und andere Wissenschaftler finden sich häufiger hier, sind sie doch stark international vernetzt.
  • Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die weltweit operieren, sind sehr stark präsent. Zum Beispiel finden sich Mitarbeiter selbst kleinerer Automobilzulieferer überwiegend bei LinkedIn. Faustformel: Weltmarktführer und Hidden Champions sind ebenfalls stark vertreten.
  • Außerdem finden Sie bei LinkedIn viele Mitarbeiter von Startups, von IT-Unternehmen von agilen, trendigen Branchen.
  • Besonders aktive Internet- und Social-Media-Nutzer nutzen dieses Businessnetzwerk, wenn überhaupt.

5 Tipps für die erfolgreiche Nutzung von Linkedin

Da LinkedIn einige Features hat, die in anderen Plattformen ungebräuchlich sind oder fehlen, gebe ich Ihnen hier meine 5 aktuellen Tipps für die erfolgreiche Nutzung des Businessnetzwerkes:

  1. Multisprachliches Profil: Dass LinkedIn äußerst international tickt, merken Sie daran, dass Sie die Möglichkeit haben, Ihr Profil in mehreren Sprachen gleichzeitig zu pflegen. Wer mehrsprachig agiert, sollte dieses Feature nutzen und wählt im eigenen Profil den Menüpunkt „Profil in einer anderen Sprache hinzufügen“.
  2. Endorsements: Kenntnisse und Fähigkeiten von anderen zu bestätigen, ist International üblich, in Deutschland eher verpönt: Das virtuelle Schulterklopfen durch Endorsements. Sie bestätigen die Fähigkeiten und Kenntnisse einer Ihnen bekannten Person. Gehen Sie damit bewusst und achtsam um. Hier gilt wie stets beim Netzwerken „Geben ist seliger denn nehmen“.
  3. Bloggen bei LinkedIn: Sicherlich eines der in der letzten Zeit besonders beliebten Features ist die Möglichkeit, dass jedes LinkedIn-Mitglied einen Artikel auf der Plattform schreiben kann – gewissermaßen „Bloggen ohne Blog„. Solche Beiträge können – wenn sie von der LinkedIn-Redaktion verbreitet werden – eine durchaus beachtliche Reichweite erzielen. Überdies kann die Webadresse Ihres Artikels als „Arbeitsprobe“ in pdfs, im Profil verlinkt werden und gar über Google gefunden werden.
  4. LinkedIn-Newsfeed: Nicht nur Ihr Beitrag kann im Newsfeed auftauchen. Es schreiben auch regelmäßig Autoren wie der schillernde Unternehmer und Virgin-Gründer Richard Branson oder Daimler Chef Zetsche. Bestimmt finden Sie auch Autoren aus Ihrer Branche, denen Sie folgen können. Natürlich können Sie im Newsfeed auch relevante Inhalte teilen und verbreiten und damit selbst Aufmerksamkeit erzielen.
  5. LinkedIn-Learning: Die Lern-Plattform ist ein interessantes Feature. Video- und Weblearning unmittlelbar integriert in das Businessnetzwerk. Deutschsprachige Angebote gibt es wenige, ein nettes Bespiel ist der Social-Media-Marketing Kurs vom Dortmunder Kollegen Achim Hepp.

Geschäftssprache Englisch

Was bei LinkedIn übrigens generell auffällt: Die Plattform spricht immer noch am liebsten englisch. Zwar kann die Oberfläche anders als in der Anfangszeit mittlerweile gut deutsch. Viele Beiträge, Texte und Features sind jedoch in englischer Sprache.

Privacy und Datenschutz

Die Diskussion um Datenschutz und Privatsphäre in den Social Media wird in Deutschland ja immer mit besonderem Engagement geführt. Für wen das ein wichtiges Thema ist, der sollte berücksichtigen: LinkedIn ist ein amerikanisches Netzwerk. Wer großen Wert auf Datenschutz legt und seine Daten nicht offiziell den US-Behörden liefern will, bleibt vielleicht besser beim deutschen Pendant.

Wer hingegen sowieso Whatsapp, Facebook, Twitter und Co. nutzt, kann Linkedin auch gleich mitbuchen.
Privacy-Tipp: Achten Sie darauf, wann das Netzwerk auf Ihre Kontaktdaten zugreifen will und entscheiden dann bewusst, ob sie Ihre Kontakte an Linkedin weitergeben wollen.

Premium oder Standard-Profil?

Bis vor kurzem galt der LinkedIn Premium-Account als unnötig und für viele als unerschwinglich. Starteten attraktive Varianten doch erst über 20 Euro im Monat. Mitterweile gibt es ein Einsteiger-Premium für Jobsuchende und Poweruser für 99 Euro pro Jahr (Stand 06/2017). Mein Tipp: Standard testen. Wenn’s nicht reicht, auf Premium umsteigen.

Infografik: LinkedIn in der DACH-Region

Anlässlich der 10 Millionen Mitglieder in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz hat das Netzwerk mal wieder eine Infografik herausgeben, die ich Ihnen nicht vorenthalten will.

Gute Erkenntnisse damit!

LinkedIn-Infografik

 

(Bildquellen: Screenshot LinkedIn-iOS-App, Infografik LinkedIn)

Der Autor: Lars Hahn ist der Entdecker von ‚Systematisch Kaffeetrinken‘ und Social Media Enthusiast. Hier bloggt er persönlich. Als Geschäftsführer der „LVQ Weiterbildung gGmbH“ beschäftigt er sich mit Weiterbildung, Recruiting, Arbeitsmarktthemen, Karriereberatung und Social Media.

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Autor: Lars Hahn

Entdecker von 'Systematisch Kaffeetrinken'. Hier persönlich. Sonst Geschäftsführer @LVQ_Bildung. Bloggt über die Arbeitswelt, Social Media und allerlei Digitalkram.

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