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Social Media: Blog, Xing, Twitter, Instagram und Kaffeetrinken. Mein Kommunikationsmix.

Personal Branding? Sichtbarkeit im Netz. Wozu? Und wie geht das?

Dass persönliche Sichtbarkeit heute gut sein kann für’s Personal Branding, hat sich allenthalben rumgesprochen. Ob Influenceritis, Markenbotschaftertum oder einfach virtuelle Präsenz – Gesichtzeigen im Netz ist hilfreich für das Geschäft, die Marke, den Ruhm, die Karriere – oder was Sie sonst so im Internet erreichen möchten.

Die entscheidende Frage ist, mit welchem indididuellen Mix an Kanälen und mit welcher Dosierung an Inhalten das funktioniert.

In diesem Beitrag beschreibe ich über meine Erfahrungen: Was ich in den letzten Jahren so im Web getrieben habe, welche Inspirationen mir begegneten und welche Überlegungen ich dabei anstellte. Damit ist dieser Artikel mein Beitrag zur Blogparade „Mein persönlicher Kommunikationsmix #personalbrandmix“ von Kerstin Hoffmann.

Mein Kommunikationsmix: Spagat zwischen persönlich und geschäftlich

Persönlich: Zuallererst bin ich natürlich auch im Web als Mensch unterwegs. Lars Hahn oder @DerLarsHahn ist dabei in vielen Kanälen zu finden, hier im Blog, bei XING genauso wie bei Instagram. Bisweilen leger und lässig.

Geschäftlich: Als Geschäftsführer der LVQ Weiterbildung gGmbH vertrete ich natürlich das Unternehmen, für das ich arbeite - im Corporate Blog, den Businessnetzwerken. In der Regel formeller und seriöser.

Doch die Trennlinie zwischen geschäftlich und persönlich ist kaum zu ziehen. Geschäftspartner sind mit mir auf Facebook verbunden und sehen mir beim Joggen zu. Freunde lesen meine Kolumne im LVQ-Blog. Offline ist das übrigens nicht anders: Eine Begegnung beim Twittwoch ist sehr persönlich, ergibt aber den nächsten Dozenten bei uns im Haus. Personal Branding und Corporate Branding gehen sozusagen Hand in Hand.

Social Media beginnen offline

Eines meiner Leitsätze ist dieses „Social Media beginnen offline“. Damit meine ich, dass Vernetzung und Wirksamkeit der Online-Kanäle erst richtig funktionieren, wenn sie mit der Offline-Welt überein stimmen. Das gilt übrigens für XING genauso, wie für Instagram: Der Businesskontakt erwacht erst durch das persönlich Treffen zum Leben und der Instagram-Kontakt erhält durch einen Instawalk ein Gesicht. Gerade durch meine offlinigen Vorträge über Online-Dinge entfaltet meine Kommunikation im Netz erst ihre Wirkung – und umgekehrt.

Kommunikationskanäle: Das Blog im Mittelpunkt

„Jetzt schreib schon Dein Blog!“ empfahl mir eben die Kerstin Hoffmann mal in einem Gespräch. Das ist jetzt mehr als 5 Jahre her. Es ging um Personal Branding, Social Media und wie aus meinem persönlichen und geschäftlichen Handeln eine Marke werden könnte. Das Blog als Ausgangsplattform für Sichtbarkeit. Systematisch Kaffeetrinken war geboren, dieses Blog, was Sie gerade lesen und das gerade 5 Jahre alt geworden ist. Fast 200 Beiträge später ist dieses Schätzchen immer noch ein wichtiger Pfeiler meiner Unverwechselbarkeit im Netz zusammen mit den Kanälen, die hier gleich folgen.

Parallel haben wir übrigens bei der LVQ unser durchaus erfolgreiches Karriere-Blog entwickelt, das genauso mit Vernetzung und Offline-Aktivitäten die Basis unserer Unternehmenskommunikation ist. "Was mit Content" kommt da tatsächlich sehr gut an. Für die LVQ gehen wir das natürlich recht strategisch an, während Systematisch Kaffeetrinken intuitiver und launiger gestaltet wird (natürlich nicht, ohne nachzudenken, wie das Ganze hier beim Empfänger ankommt).

Gastbeiträge und Interviews: Auswärts schreiben

Wichtig – gerade für die geschäftlich-berufliche Seite – sind Auftritte in andere Blogs: Gastbeiträge und Interviews. Zwei Beispiele: Ein Beitrag im Blog des VDI bringt online wie offline Sichtbarkeit und Reputation. Mein kürzliches Interview über Weiterbildung im Blog von Bernd Slaghuis hat mir Freude gemacht und ist natürlich auch sehr wertvoll.

Die Möglichkeit, als XING-Insider regelmäßig Artikel in den XING-News zu veröffentlichen, hat für mich eine spezielle Bedeutung, weil XING beruflich für mich und die LVQ einen besonders hohen Stellenwert hat. Den XING ist der Ort, an dem wir die Social-Media-Skeptiker, die Zurückhaltenen erreichen. Und das sind in Deutschland immer noch seeeeehr viele!

Businessnetzwerke – die Krawatten-Kanäle

XING ist daher für mich beruflich der wichtigste Kanal, weit vor Facebook und Twitter. Das hat auch mit unserer Rolle als XING-Versteher für Karrierezwecke drüben bei der LVQ zu tun. Beide Businessnetzwerke XING und LinkedIn halte ich nach wie vor für das Personal Branding für unverzichtbar, für alle, die eine berufliche Online-Sichtbarkeit benötigen. Und spannend ist ja, dass gerade Power-Onliner die Businessnetzwerke XING und Linkedin regelmäßig unterschätzen, während die Offliner dort am schnellsten durchstarten.

Facebook – Hab ich auch

Mein Facebook-Profil ist sehr persönlich. Ich nutze es wie XING zur Vernetzung, oft mit andere Akteuren. Wer mit mir verbunden ist, erfährt so manches über mein Leben: Urlaub, Wochenendaktivitäten, Jogging-Fotos. Allerdings trenne ich hier gar nicht erst zwischen beruflich und persönlich. Lars Hahn gibt es nur einmal.

Die Facebook-Aktivitäten der LVQ dienen vornehmlich dem Community-Management unserer Online-Absolventen und –teilnehmer.

Hashtag-Plattform1: Instagram – mein Spielzeug unter den Social Media

Persönlich geht es auch bei meinem Instagram-Konto zu, meinem einzigen wirklich visuellen Platz im Netz. Hier können die Follower meine verfolgen, wie ich Land und Leute sehe: Ruhrpott-Schnappschüsse, Wolkenbilder und Sonnenuntergänge (sic!). Über Instagram habe ich viele Menschen auch persönlich kennen gelernt, u.a. über die von mir mit veranstalteten Instawalks. Ein schönes Beispiel für eine Vermischung aus persönlich und geschäftlich ist dabei der Instawalk Ruhr, zu dem ich gemeinsam mit der Ruhrbahn eingeladen hatte.

Spannend: Drei Dozenten der LVQ und einige Teilnehmer haben wir über diese Instagram-Aktivitäten gefunden.

Hashtagplattform 2: Twitter - #IloveTwitter

Twitter ist mir immer noch der liebste Kanal im Netz. Wieso, das habe ich hier im Blog schon öfter beschrieben. Twitter ist schnell, aktuell, witzig und immer noch sprachbasiert, das kann ich. Besonders mag ich Twitter als Begleitkanal von Events: Über die Operation Hashtag können Sie hier auch was lesen. Dass sich Twitter für Personal Branding und gar für die direkte Jobsuche nutzen lässt, hab ich tatsächlich mal getwittert:

Messenger - nicht öffentlich und doch nicht zu vergessen

Messenger-Kommunikation ist heutzutage fürs Personal Branding aus meiner Sicht  mindestens genauso wichtig geworden wie die öffentlich sichtbaren Kanäle. Ob geschäftliche Gruppen bei Whatsapp oder private Chats bei Telegram - bisweilen haben sie natürlich auch Einfluss auf das Bild, das andere von Lars Hahn gewinnen.

Da ich mittlerweile Telegram, Facebook-Messenger und Whatsapp auch beruflich und geschäftlich nutze, überlege ich hier genauso wie bei Facebook, Blog, XING und Co. welche Ziele ich mit meiner Kommunikation erreichen möchte, welcher Kanal der richtige für den jeweiligen Empfänger ist und welchen Eindruck dieser erhalten soll.

Systematisch Kaffeetrinken – denn Social Media wirken auch offline.

Gefühlt entstehen dann auch die meisten meiner persönlichen Begegnungen mit Menschen aus der Online-Welt über Twitter. Es ist jedesmal eine Wonne, Menschen aus Twitter im realen Leben erstmalig zu begegnen und dann den gemeinsamen Kaffee einzunehmen. Gerade fällt mir auf: Twitter- und Instagram Menschen trifft man oft zuerst online und lernt sie dann real kennen, während es bei mir bei Xing und Facebook oft umgekehrt ist.

Mein Kommunikationsmix-Fazit:

Mein persönlicher Kommunikationsmix ist sehr intuitiv und organisch entstanden, wenngleich ich mir regelmäßig Gedanken über die Ausrichtung mache und dementsprechend modifiziere und bei Bedarf die Dosen ändere. Nach über 10 Jahren Social Media und fünf Jahren Blog lässt mich die Erfahrung bisweilen durchaus lässiger werden.

Während geschäftlich dann manches aus Disziplin und Planung geschieht, ist die persönliche Variante der Kommunikation sporadisch gar von Müdigkeit, Langeweile mit anschließenden Hochs durchzogen. Es geht eben auf und ab.

Bisweilen ist das echte Arbeit.

Fast wie im richtigen Leben!Merken

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Ein Gedanke zu „Social Media: Blog, Xing, Twitter, Instagram und Kaffeetrinken. Mein Kommunikationsmix.

  1. Pingback: Mein persönlicher Kommunikationsmix – Blog- und Webparade für Personenmarken #personalbrandmix - PR-Doktor

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