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WhatsApp und andere Messenger in Deutschland beruflich nutzen: Es ist kompliziert!

WhatsApp und andere Messenger
WhatsApp-Nutzung in Deutschland

In diesem Beitrag geht es um die Whatsapp-Nutzung in Deutschland und die anderer Messenger.

„Du hast mir eine Whatsapp-Nachricht geschickt? Da gucke ich nie rein.“

Och?

2018?

Was kann ich tun, wenn mein Gegenüber seine Whatsapp nicht liest? Wie kann Messenger-Kommunikation mit Offlinern gelingen? Was kann ich tun, wenn alle anderen meiner Branche, meiner Klasse, meiner Familie bei WhatsApp sind und ich da nicht rein will? Wie erreiche ich zielsicher meine Gesprächspartner mit digitalen Tools?

Nachdem ich grad dreimal in kurzer Zeit in digitalen Kommunikations-Sackgassen landete, habe ich meine Gedanken über WhatsApp und andere Messenger in Deutschland sortiert, hier aufgeschrieben und mit einigen Tipps garniert:

„Kein Anschluss unter dieser Message“

Ist es Ihnen auch schon mal so gegangen? Sie haben dringend etwas zu klären, wählen Whatsapp als schnellen Kommunikationskanal, finden den Adressaten auch, senden Ihre Botschaft und Tage später stellen sie fest: Die Message wurde nie gelesen!

Oder wie die Heike Gallery kürzlich twitterte:

Es gibt sie nämlich:

Menschen, die bei Whatsapp oder anderen Messengern zu finden sind, diese dann aber gar nicht nutzen. 2018!

  • Die freiberufliche Yoga-Lehrerin, die Whatsapp als App aus Datenschutz-Ängsten gelöscht hat. Das Konto hat sie aber stehen lassen.
  • Der mittelständische Geschäftsführer, der sich von einem Mitarbeiter Whatsapp aufs teure iPhone hat laden lassen und gar nicht weiß, dass er da drin ist.
  • Die Mitstreiterin aus der Weiterbildung, deren Whatsapp-Profil so aussieht:
    Klarer Name, Fehlanzeige - Foto natürlich nicht.

WhatsApp-Nutzung in Deutschland

Dabei nutzen laut IT-Verband bitkom mehr als zwei Drittel aller Deutschen Messenger-Dienste wie Whatsapp (bei den Jüngeren fast alle).

Messenger sind heute selbstverständlicher Teil der Social-Media-Welt. So wie Facebook, Twitter, Instagram und Co. Nur eben verborgener.

Dabei ist die Whatsapp-Nutzung in Deutschland am stärksten ausgeprägt. Facebooks eigene Nachrichtenapp folgt dichtauf. Je nach Sichtweise folgen dann Skype, Apple iMessage,Telegram. Die erste Infografik zeigt die Nutzung: WhatsApp und andere Messenger in Deutschland:

Infografik: Diese Messenger nutzen die Deutschen | Statista

Weltweit sieht das noch ein wenig anders aus.

Infografik: 1,3 Milliarden nutzen WhatsApp | Statista

Privat wird sowieso über Messenger kommuniziert. Großfamilien haben die Familiengruppe. Die WhatsApp-Klassengruppe ist in vielen Schulen obligatorisch. Den Freunden schicken wir per Whatsapp, Facebook-Messenger oder gar Instagram-Nachricht mal eben schnell ein Urlaubsfoto, ein kleines Video oder das grad passende GIF.

Business-Kommunikation per Messenger

Auch im Geschäftsleben wird heute selbstverständlich per Kurznachricht über die diversen Messenger kommuniziert. Auch hier liegt die Whatsapp-Nutzung in Deutschland vorne. Unsere Weiterbildungsteilnehmer machen zuallererst eine WhatsApp-Gruppe auf, Tipps werden per Facebook-Messenger versendet.

Geschäftliche Kommunikation hat sich dadurch beschleunigt und ist heute lässiger denn je.

Im Geschäftsleben kommen oft noch XING-Nachrichten und LinkedIn-Mails hinzu - nicht genutzte, grottige Profile erkennt man da allerdings leicht. Ach, und E-Mails müssen ja auch noch erreicht werden. Die Exoten Twitter-Nachrichten, Snapchat-Botschaft und SMS lass ich hier mal beiseite.

WhatApp-Nutzung in Deutschland: Es ist kompliziert!

Viele Menschen sind heute über viele Kanäle erreichbar. Aber eben nicht über alle. Selbst wenn sie in einzelnen Kanälen zu finden sind. Bisweilen mutet die Wahl der Kommunikationskanäle skurril an: Meine Einladung zum 30-Jährigen Klassentreffen erhielt ich über Xing. Über Facebook-Messenger erhielt ich ein Angebot bei einer Messe mitzuwirken. Eine neue Kundin meldet sich über Twitter-Direktnachricht und eine Einladung zu einer Social-Media-Konferenz kam mit der guten alten Post.

Freunde schreiben über Whatsapp, SMS, Telegram, Instagram, Facebook oder gar Mail. Das alles im Blick zu halten, ist bisweilen wirklich kompliziert.

Dabei ist es so: Meine Kontakte gehören unterschiedlichen Communities an: Verschiedene Altergruppen, verschiedene Interessenslagen, Digitalisierungsbereitschaft und –kompetenz von „Überall dabei“ bis „will ich gar nicht“. Die Vielnutzer gehen regelmäßig davon aus, dass man gerade auf dem von Ihnen gewählten Kanal erreichbar ist. Die Wenig- bis gar-Nicht-Nutzer erwarten, dass man erkennt, wo sie zu finden sind (wenn sie überhaupt zu erreichen sind).

„Früher war alles einfacher: Da rief man an oder man schickte einen Brief!“

Genau. Denn heute ist es wirklich kompliziert: Wir befinden uns in einer Phase, in der manche sich den Messengern nach wie vor enthalten, während andere bereits stur die alte SMS boykottieren.

Spannend wird’s bei Gruppenaktivitäten, in denen die „Verweigerer“ eine Parallelkommunikation über „alte“ Kanäle einfordern! Nach dem Motto: Alle Mitreisenden sind in der WhatsApp-Gruppe, außer Karin und Dieter: Die erhalten die Infos per Mail.

Bisweilen hilft ja auch Verständnis für die andere Seite. Meine Tipps habe ich deshalb - so wie die Whatsapp-Nutzung in Deutschland die Bevölkerung in zwei Gruppen spaltet - für zwei Gruppen gesplittet: WhatsApp-Tipps für Skeptiker und WhatsApp-Tipps für Vielnutzer:

WhatsApp und Co. 5 Tipps für WhatsApp-Skeptiker

  1. Keiner muss unbedingt bei WhatApp oder Facebook sein! Wenn Sie da nicht sein wollen, lassen Sie andere aber klar wissen und signalisieren, welcher Kanal für Sie passt: „Man erreicht mich über SMS oder XING-Nachricht.“
  2. Falls Sie irgendwo ein Profil zum Testen angelegt haben und den Kanal nicht nutzen: Löschen Sie es! Komplett! Unbedingt! Nichts ist schlimmer als ein brachliegendes Profil. Ihr Gegenüber setzt voraus, dass sie das auch abrufen. Aber ACHTUNG: Das Löschen der Smartphone-App alleine reicht nicht.
  3. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie Ihr Profil löschen können, fragen Sie jemanden aus Ihrem Umfeld, der sich damit auskennt: Sohn/Nachbarin/Kollegin/Freund etc.
  4. Wenn Sie bei einer Reise, einem Event oder einer Gruppe teilhaben wollen, die über WhatsApp- oder anderer Messenger-Kommunikation organisiert ist, beschweren Sie sich nicht, wenn Sie den Kanal nicht mitmachen wollen. Wir haben 2018! Da kommuniziert die Mehrheit der Bevölkerung so. Wenn Sie nicht dabei sein wollen, fragen Sie einen befreundeten Mitteilnehmer, ob er bereit ist, Sie mit den Infos per Mail zu versorgen. Fragen Sie nicht die Organisatoren, die werden das nicht tun.
  5. Wenn Sie in Wirklichkeit nicht aus Datenschutz-Gründen nicht bei WhatsApp und Co. sind, sondern weil Sie bisher Hemmungen hatten, sich an diese Technologien zu wagen: Sie sind in guter Gesellschaft. Millionen vor Ihnen ging das auch so! Es ist gar nicht so schwierig! Laden Sie jemanden aus Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis zum Kaffee ein, der Ihnen an Ihrem frischen Smartphone eine Einführung in Whatsapp und andere Messenger gibt. Er wird es gerne tun.

WhatsApp und Co. 5 Tipps für Vielnutzer im Umgang mit Skeptikern

  1. Überlegen Sie, über welchen Kanal sich Ihr Gegenüber am wahrscheinlichsten bewegt (vielleicht ist es die Mail, SMS oder das Telefon?).
  2. Klären Sie bei erster Nutzung, ob der Wenignutzer den Kanal auch nutzt (sic!). Im Zweifel per parallelen Anruf! Vorsicht bei Standardprofilen á la „Hallo! Ich benutze WhatsApp“.
  3. Prüfen Sie – besonders bei wichtigen Nachrichten – ob Ihr Gegenüber Ihre Info gelesen hat. Wenn Sie sicher sein wollen, dass Ihre Botschaft bei Wenig-Nutzern ankommt, schreiben Sie sicherheitshalber eine Mail (gerade im Geschäftleben).
  4. Bei Gruppenkommunikation von Verein, Nachbarschaft, Elternschaft, Weiterbildungskolleg/innen ermutigen Sie die Skeptiker in die WhatsApp-/Facebook-/Telegram-Gruppe einzutreten. Geben Sie die Verantwortung der Informationsbeschaffung an die „Verweigerer“: Wer nicht mitmacht, muss sich die Infos aus der Gruppe eben anderweitig selbst besorgen.
  5. Manchmal haben vermeintliche Skeptiker auch einfach Hemmungen vor der neuen, unbekannten Technik. Wenn Sie helfen wollen, laden Sie doch mal so jemanden zum persönlichen Kaffee ein und führen ihn in die Geheimnisse von WhatsApp und andere Messenger. ein. Er wird es Ihnen danken!

Mich erreichen Sie übrigens per WhatsApp, Telegram, Threema, Facebook-Messenger, XING, LinkedIn, Twitter, Instagram, Brief, Mail, Telefon und Kaffeetrinken.

Und Sie?

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14 Gedanken zu „WhatsApp und andere Messenger in Deutschland beruflich nutzen: Es ist kompliziert!

  1. Monika

    Ein wenig thematisiertes und doch allgegenwärtiges Problem. Danke für die praxisnahen Tipps zum Lückenschluss zwischen Social Media Junkies, Nerds, Viel-oder Permanent-Kommunikatoren und Kritikern gegenüber allgegenwärtigen Messenger-Diensten und sozialen Plattformen. Als Verweigerer allerdings möchte ich diese Spezies nicht bezeichnen, zumal das ja schon voraussetzt, dass ein Gruppenzwang zur Nutzung besteht, den ich unwidersprochen für nicht hinnehmbar halte.

    Antworten
    1. Lars Hahn

      Danke für den Kommentar, Monika.
      Sorry für den Begriff "Verweigerer". Den finde ich gar nicht so negativ, war ich doch mal stolzer Kriegsdienstverweigerer. ;-)

      Antworten
  2. Marc Mertens

    Hallo Lars,

    eigentlich bin ich von den Artikeln hier immer sehr begeistert, aber an diesem gibt es eine Kleinigkeit auszusetzen. Es sei denn, der Artikel bzw. einige Anmerkungen darin soll(t)en humorvoll gemeint gewesen sein.

    Punkt 4. bei Skeptikern & Vielnutzern gefällt mir persönlich gar nicht.

    Die Informationsbeschaffung obliegt natürlich jedem selbst, aber es ist Aufgabe einer verantwortungsvollen Vereins- oder Geschäftsführung seine Mitglieder auf möglichst allen gewünschten oder notwendigen Kanälen zu versorgen. Hier greift für mich zu kurz, etwaiger Skeptiker bzw. z. B. mich, an einen Messenger zu verweisen, der das EU-DSGVO mit Füßen tritt. Das kann auch im privaten Umfeld - wenn meine Kontaktdaten unwissentlich und nicht gewünscht - an WhatsApp/Facebook & Co. übertragen werden sollten zu erheblichen rechtlichen Konsequenzen führen. Darüber gibt es ein sehr lesenswertes IT-Security-Blog von Herrn Mike Kuketz (www.kuketz-blog.de).

    Das Problem der Messenger und der Vernetzung von diesen Services zu und in die meisten großen (US)-Social-Media-Advertising-FakeNews-Beinflussungskonzerne liegt darin, dass es bei Daten- & Profilmissbrauch zu enormen Konsequenzen kommen kann. Entweder weil plötzlich doch ein AG "versehentlich" meine Person vollständig im Netz verfolgt hat und sich darüber ein Bild zu machen vermöchte oder für Beteiligte bei Verstößen gegen das EU-DSGVO. Derzeit ist mir aus beruflichen Gründen z. B. schleierhaft, wie man den vollständigen Dokumentationen bezüglich der Datenflüsse in einem Unternehmen insgesamt dem EU-DSGVO gerecht werden soll. Vermutlich werde ich kaum Infos erhalten, was Facebook/WhatsApp & Co. ganz konkret mit den Daten macht oder wo konkret diese Daten gespeichert werden. Leider!

    Du hast natürlich Recht, dass man seine Erreichbarkeit für andere Personen im Netz auf einem professionellen oder konkret bewussten Weg steigern kann. Es kann einem dadurch auch Aufträge und neue Kontakte bescheren. Ich erwarte von der Gegenseite aber auch eine gezielte Kontaktaufnahme und gerade im Recruiting erlebe ich immer wieder haarsträubende Probleme, obwohl gerade dort eine professioneller Umgang mit Multi-Kanal-Kommunikation das A und O sein sollte.

    Letztlich kann das ganze Multi-Geposte-Gelese-Gesende für die meisten Menschen aber nur zur Überforderung führen. Ich bin daher klassisch und reduziert erreichbar, dafür mit einem 100%-Fokus auf mein Gegenüber.

    Sende sonnige Grüße aus München
    Marc Mertens

    Antworten
    1. Lars Hahn

      Danke Mark für diesen ausführlichen Kommentar. In der Tat habe ich durchaus Bauchschmerzen mit Messengern hinsichtlich der EU-DSGVO. Besonders im Rahmen betrieblicher Kommunikation hadere ich dort gerade selbst.
      Von Kundenkommunikation ganz zu schweigen.

      Bei privater sieht es ein wenig anders aus. Wenn eine private Gruppe für sich einen Kanal findet und ich diesen nicht mitgehen kann, obliegt es schon eher dem Empfänger sich zu bemühen. "Wer nicht mitmacht, muss sich die Infos aus der Gruppe eben anderweitig selbst besorgen" finde ich tatsächlich gerechtfertigt, für die Gruppenkommunikation aka Community.

      Vereinsmitteilungen oder offizielle Verlautbarungen des Elternabends würde ich aber auch über traditionelle Kanäle verteilen.

      Antworten
  3. Dieter-Michael Last

    Danke für diesen Beitrag, Herr Hahn.
    Wie von Ihnen gewohnt, durchdacht und lesenswert.

    Für mich war es wichtig zu lesen, dass selbst ein »Vielkanaler« wie Sie mehrfach konstatiert: Die Zahl der möglichen Kommunikations-Kanäle ist herausfordernd und das Managen durchaus anspruchsvoll. Sie sagen »kompliziert«.

    Ich habe mich entschlossen, mich durch die Erwartungen anderer nicht verrückt machen zulassen. Welche Kommunikations-Kanäle ich nutze, bestimme nicht nur ich selbst, sondern ich entscheide mich für oder gegen etwas nach reiflicher Überlegung. Und dazu gehört, was mich die Nutzung eines solchen Kanals unter dem Strich »kostet«. Nur mal jemand zu fragen, der sich (angeblich) damit auskennt, reicht da nicht.

    Denn eins scheinen mir die meisten »Onliner« zu übersehen: Es geht ja nicht nur darum, so ungefähr zu wissen, wie ein Kanal »funktioniert«. Das reichte nur in den Zeiten der brieflichen Kommunikation. Auch Sie weisen auf das Datenschutzthema hin. Soll ich die wirklich für jeden Kanal lesen? Und alle halbe Jahre wieder, wenn der Anbieter sie gerade mal wieder geändert hat? Und wie ist es mit den Privacy-Einstellungen? Wie ist das, wenn der Anbieter einfach mal wieder die Voreinstellungen ändert und dazu gar nicht oder nur versteckt informiert?

    Intensiv bin ich nur auf XING unterwegs. Und gerade was ich auf und mit dieser Plattform erlebe, frißt wahrlich genug Zeit und Kraft. Und deshalb bin ich ein ganz bewusster Verweigerer von Facebook und WhatsApp. Letzteres ist für mich gar nicht nutzbar, weil ich Smartphone-Allergiker bin und deshalb keins habe.

    Übrigens, mit dem Punkt 4 Ihrer Tipps für WhatsApp-Skeptiker bin ich nur bedingt einverstanden. Für (private) Gruppen mag das noch richtig sein. Aber wenn ich eine Reise buche und hinterher feststellen muss, dass die Reisegruppe später über WhatsApp organisert wird, dann muss nicht ich mich darum kümmern, wie ich an die Informationen komme, wenn ich WhatsApp nicht nutze. Ich bin der Kunde und der Veranstalter muss dafür sorgen, dass mich alle wichtigen Informationen erreichen. Oder er muss bei Buchung der Reise darauf hinweisen, dass dies eine Nutzung von WhatsApp voraussetzt.

    Anmerkung am Rande:
    Ist es gewollt, dass die eingebundenen Grafiken völlig unscharf sind? Oder leigt das an mir? Meinem Browser?

    Antworten
    1. Lars Hahn

      Hallo Herr Last, vielen Dank für die Info. Die Grafiken sind jetzt sehr scharf.
      Whatsapp als Voraussetzung für eine Leistung finde ich in Deutschland aufgrund der rechtlichen Problematiken in der Tat sehr gewagt. Würde ich nicht machen. Wir lassen daher sogar die Teilnehmer unserer Social Media-Kurse die Gruppen selbst organisieren.

      Xing hat ja nun leider die - sagen wir es vornehm - bescheidensten Messenger-Funktionen. Gerade die fehlende Exportierfunktion und neuerdings auch die fehlende Weiterleitungsfunktion macht XING in vielen Fällen schlichtweg unbrauchbar.

      Deswegen setze ich in der Tat beim kurzen Weg - außer bei Kunden - oft auf den Messenger und nutze den Kanal, wo ich mein Gegenüber wahrscheinlich schnell erreiche.

      Neben Whatsapp ist dabei Telegram der Messenger meiner Wahl. Der geht übrigens sogar für hartnäckige Smartphone-Verweigerer und hat - so sagt man - bessere Privacy-Bedingungen.

      Liebe Grüße!
      Lars Hahn

      Antworten
      1. Dieter-Michael Last

        N'Abend, Herr Hahn,

        vielen Dank fürs »scharf stellen« der Grafiken und für die ausführliche Replik. Manche Ihrer Ausführungen beruhigen mich.

        Ja, von der Überlegenheit von »Telegram« wurde mir auch schon berichtet. Neulich in einem Seminar zu unterschiedlichen Aspekten des digitalen Marketings wurde die Messenger-Nutzung abgefragt: 14 nutzten WhatsApp, 1 nutzte Telegram und 1 nutzte gar keinen Messenger. Die Telegram-Nutzerin musste dann natürlich etwas dazu sagen. Und das fiel sehr positiv aus. Bis auf die Nutzerzahlen...
        Abendliche Grüße
        Dieter-Michael Last

        Antworten
        1. Lars Hahn

          Ich nutze Telegram in einer großen Community und wir überlegen es für interne Unternehmenskommunikation einzusetzen. Ich werde darüber berichten.

          Antworten
  4. Henner

    Moin Lars,
    wie immer grandios! Irgendwie schon krass, wie sehr wir uns in der Kommunikation entwickelt haben. Ob immer zum Guten, das sei mal dahingestellt. Aber die Beispiele zeigen ja sehr schön, wie mit den Medien umgegangen wird (oder wie affin die Zielgruppen diesbezüglich sind?). Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich mich vor einigen Jahren auf eine Stelle als Online-Marketing-Manager per E-Mail bewarb und sowohl den Zwischenbescheid als auch die fein säuberlich ausgedruckten Bewerbungsunterlagen (zu deren Entlastung ;)) per Post zurück bekam.
    Mir bereitet die Nutzung von WhatsApp auch Bauchschmerzen. Seinerzeit bin ich direkt zu Threema gewechselt, wie viele andere auch. Nur blöd, wenn dann nach und nach alle wieder zu WhatsApp gehen, weil Monologe auf Dauer dann doch etwas einsilbig ausfallen.
    Schon seit Langem will ich mich bei Facebook rausziehen, betreibe aber dort die personalblogger-Gruppe. Eine (datenschutzkonforme) Alternative dazu mit den Möglichkeiten gibt es leider nicht. Also mitgehangen, mitgefangen. Und mal ganz ehrlich, seid wann interessiert sich irgendeiner da draußen für Datenschutz? ;)
    In diesem Sinne, danke für die Tipps und weiter so!
    Horrido,
    Henner

    Antworten
  5. Pingback: Lesenswerte Links – Kalenderwoche 12 in 2018 - Ein Ostwestfale im Rheinland

  6. Cornelia

    Hallo, Lars!

    Manchmal kann man schon den Eindruck bekommen, daß WhatsApp o.ä. einen Gruppenzwang erzeugen. Schon allein angesichts der befremdeten Gesichter, wenn ich mich als Skeptiker oder Verweigerer erweise. Aufgrund mehrfacher mieser Erfahrungen mit WhatsApp, obwohl ich dort nie einen Account hatte, kommt mir der Mist auf gar keinen Fall aufs Handy. Dann lieber Skype oder Telegram. Das vertrackte bei aller Multimedialität ist, daß sie uns vorgaukelt, unsere “Gesprächspartner“ wirklich zu kennen. Die einzigen, die uns dabei wirklich kennenlernen, sind die Anbieter. Denn obwohl ich mich in jedem Account, den ich erstelle, gegen personalisierte Werbung ausspreche und die Sicherheitseinstellungen so eng wie möglich setze, taucht sie doch überall auf.

    Antworten
    1. Lars Hahn

      Spannend. Ich habe über Whatsapp, noch keine Werbung erhalten. Was deren Datennutzung angeht, stimme ich allerdings mit dir überein. Möglicherweise kannst Du aber bestimmte Kommunikation gezielt auf Telegram lenken. Mich erreichst Du dort auf jeden Fall!

      Antworten

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