XING-Profil grottig oder nicht vorhanden? Schlechte Beispiele & gute Tipps

XING-Profil Lars Hahn

… Ein nutzbares XING-Profil ist schnell erstellt.

Ohne XING-Profil gute Geschäfte machen?

Das könnte Ihnen so passen!!!

Oje!

Ich weiß: Multiausrufezeichen sollte man grad in heutigen Zeiten nicht verwenden. Ist schlecht für die Reputation und den Blutdruck.

Bisweilen: Muss!

Deswegen:

In letzter Zeit hab ich mehrfach in Abgründe geschaut.

Nämlich in die Abgründe nicht vorhandener oder gar grottiger XING-Profile von Freiberuflern – speziell Beratern und Trainern. Kurioserweise gibt in dieser Kategorie besonders zwei Gruppen, die ihr XING-Profil nicht zu pflegen scheinen:

  • Die (fast) Offliner: „Ich brauche dieses Internet nicht!“
  • Die Hyper-Onliner: „XING ist mir zu profan und zu wenig Social Media!“

Mit diesem Beitrag werde ich zeigen, warum ein XING-Profil wichtig ist für die berufliche Reputation, dass es aber auch mit relativ wenig Aufwand zu optimieren und zu pflegen ist.

XING-Profil: Schlechte Beispiele

Ein paar Beispiele von worst practise haben mich fast Weiterlesen

Bloggen ohne Blog? Besser als nix! #bloggenohneblog

Bloggen ohne Blog

… Bloggen ohne Blog: Liest das jemand?

Sie wollen sich waschen, ohne sich völlig nass zu machen?

Online Texte schreiben, ohne ein eigenes Blog zu betreiben?

Wollen Sie das wirklich?

Dann könnte „Bloggen ohne Blog“ etwas für Sie sein.

Wie jetzt?

Bloggen ohne Blog?

Waschen ohne Wasser?

In diesem Beitrag zur Blogparade #bloggenohneblog von Meike Leopold schreibe ich, wann es sinnvoll sein könnte, gelegentlich auf einer externen Plattform zu publizieren, ohne ein eigenes Blog zu betreiben und was man dabei beachten sollte.

Bloggen ohne Blog – Bloggen für Nicht-Blogger

Möglicherweise möchten Sie nur gelegentlich Texte als Arbeitsproben im Web platzieren und damit ihre Reputation erhöhen. Oder Sie wollen gelegentlich zu bestimmten Themen Stellung beziehen. Oder Sie haben einfach das Bedürfnis mal etwas Weiterlesen

Bewegte Zeiten. #Arbeitszeit in der digitalisierten Arbeitswelt.

Arbeitszeit Systematisch Kaffeetrinken

… Arbeitszeit 4.0: Bewegte Zeiten …

Es ist kompliziert!

Die Sache mit der Arbeitszeit.

39-Stundenwoche-Stechuhr-Präzision auf der einen Seite. Komplette, absolute Vertrauensarbeitszeit auf der anderen Seite.

Dazwischen emsige Versuche die Work-Life-Balance irgendwie im Gleichgewicht zu halten.

In der modernen digitalisierten Arbeitswelt lösen sich traditionelle lange übliche Muster des Arbeitens auf. Unter dem Begriff Arbeiten 4.0 etablieren sich neue Formen des Arbeitens, so auch in Sachen Arbeitszeit.

Die klassische Trennung von Arbeitszeit und anderer Lebenszeit verwässert bei vielen Menschen immer stärker durch die ständige Erreichbarkeit per Smartphone. Umgekehrt wird persönliche gar private Kommunikation per Facebook am Arbeitsplatz möglich und gern genutzt. Freizeit in der Arbeitszeit? Privates und Arbeit verschwimmt. Der klassische Begriff von Arbeitszeit wird obsolet. Oder?!

Bewegte Arbeitszeiten: Mein zweiter Artikel der kleinen Serie „Arbeiten 4.0 verändert die Welt“ ist ein Beitrag zur Blogparade #Arbeitszeit von XING spielraum.

Wie Sie selbst spätestens beim nächsten Job Ihrer Ideal-Vorstellung von #Arbeitszeit näher kommen, erfahren Sie in den 3 Tipps am Ende des Beitrags.

Doch zuerst von Weiterlesen

Liquides Lernen: Fließend statt lebenslang #Digitalisierung

Liquides Lernen - Arbeiten 4.0

… Liquides Lernen: Fließend, nicht nur um 15:00!

Lebenslanges Lernen.

Fanden Sie es auch schon immer unattraktiv, „lebenslang“ lernen zu sollen?

„Lebenslang“. Das klingt wie „Höchststrafe“!

Und doch: Wir leben in einer Arbeitswelt, die sich rasanter ändert denn je. Arbeiten 4.0 erfordert ein völlig überdachtes Konzept von Lernen und Weiterbildung. Denn der bekannte Ansatz von „Lebenslangem Lernen“ stößt an seine Grenzen und das nicht nur, weil er unattraktiv klingt.

Deshalb spreche ich ab sofort lieber von „Liquidem Lernen“.

Liquides Lernen?

Was ist denn das?

Seien Sie gespannt, was das ist! In diesem Teil 3 der Serie „Arbeiten 4.0 verändert die Welt“ werde ich das nämlich beschreiben:

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“

Ein bescheuerter Spruch, finden Sie nicht auch?

Früher dachte man das aber. Dass Menschen spätestens nach der Schule und nach dem Studium kaum noch etwas dazu lernen. Auf Dauer „fertig“ sind. Quasi kristallin erstarren. Man tat seinen Job. 40 Jahre lang dasselbe und dann ging man auf sein Altenteil.

Dass das auch schon früher eine falsche Sichtweise war, geschenkt. Dennoch ging man irrigerweise davon aus, dass irgendwann Schluss ist mit Lernen.

Grenzen lebenslangen Lernens

Dass das obige nicht gilt, weiß man schon seit längerem. Schon lange spricht man vom „Lebenslangen Lernen“ (LLL), einem Begriff den die UNESCO Weiterlesen

Agiles Entscheiden in der digitalen Arbeitswelt

Kurswechsel

… Agiles Entscheiden heißt beweglich sein.

Früher war alles besser.

Und einfacher.

Da entschied einer und das wurde dann gemacht. Ein Einziger.

Es war die Zeit der Fünfjahrespläne, in denen dann die Entscheidungen auch durchgehalten wurden. Auch wenn es in den Untergang führte, was die Geschichte häufiger mal als Beweis erbrachte.

Dann kam die Zeit, als ich zum ersten Mal an der Programmierung einer Datenbank mitwirken durfte. Ich musste die inhaltlichen Vorgaben machen. Lastenheft nennt sich das.

„Herr Hahn, können Sie mit Sicherheit sagen, dass der Fall der Gratisvergabe von Einsernoten für die Studenten nicht doch irgendwann mal eintreten könnte? Wir brauchen jetzt eine verbindliche Entscheidung. Für alle Zukunft!“

Entscheidung 1.0

So wurde damals programmiert. Lastenheft mit Anforderungen erstellen. Alle Eventualitäten mussten vorher durchgekaut und entschieden werden. Alle. Dann wurde demgemäß programmiert. So sahen die Ergebnisse dann oft auch schauerlich aus. Weil …, ja weil sich die Praxis zwischenzeitlich längst geändert hatte und sich nicht mehr an die Programmierung hielt. Aber das Programm war ja nun mal fertig.

Weil falsche Entscheidungen in diesem Ansatz so fatale Folgen hatte, entschied man im Zweifel gar nicht. Oder nach langer Prüfung. Oder vielen Meetings. Und wenn eine Fehlentscheidung geschah, musste das Programm oft dennoch durchgezogen werden. Weil ja bereits entschieden worden war.

Entscheidungsfindung der alten Schule. Projektmanagement der alten Schule. Linear. Entscheidungsprozesse vor Projektumsetzung. Basta.

Agile Entscheidungsfindung

So wird das heute nix mehr. Ich plädiere für den Begriff „Agiles Entscheiden“. Denn heute entscheidet man Weiterlesen

Vergesst die Businessnetzwerke nicht! Warum LinkedIn und XING stets die Basis von Personal Branding sind.

XING und LinkedIn

… Businessnetzwerke XING und LinkedIn

Businessnetzwerke?

„Mich hat über XING noch nie jemand angesprochen oder beauftragt. Das geht immer direkt über andere Kanäle.“

„Brauch ich nicht! Ich werde über mein Blog gefunden!“

„Meine Social Media Kanäle sind Instagram, Pinterest und Youtube. Wozu brauch ich XING und LinkedIn?“

Die Businessnetzwerke XING und LinkedIn werden meiner Erfahrung nach gerade von vielen vernachlässigt, die sonst im Internet recht aktiv unterwegs sind. Warum sollte man sich mit diesen eher langweiligen Plattformen befassen, wenn es anderswo viel spannender ist?

Wissensarbeiter und Web-Worker sind im Social Web präsent

Denn Web-Worker und Wissensarbeiter sind auch sonst im Internet ganz gut sichtbar. Personal Branding heißt es im Neudeutsch – die (Business-)Person als Marke. Ganz gleich ob Freiberufler, öffentliche Person oder Web-Worker mit Anstellungsvertrag: Öffentliche Sichtbarkeit ist im digitalen Zeitalter berufliches und persönliches Kapital zugleich.

Viele haben ein Weiterlesen

5 einhalb Tipps, wie Sie Urlaub und Beruf in Einklang bringen

Beruf und Urlaub1

… Perspektivwechsel: Es geht bergab!

Kennen Sie das?

Sie sitzen grad entspannt im Urlaub, schauen über die Berge/die See/die Skyline. Und dann ertappen Sie sich dabei, wie Sie grad einen besonders kreativen Gedanken für Ihr laufendes berufliches Projekt basteln. Sie merken es erst nicht, spinnen ganz automatisch tolle Ideen, sind quasi im Flow. Und dann erschrecken Sie: „Mist! Arbeit! Ist doch Urlaub! Geht doch nicht!“

Geht das wirklich nicht?

Urlaub und Beruf: Unvereinbar?

Landläufig gibt es so einige Klischees darüber, wie mit Arbeit und Beruflichem im Urlaub umzugehen ist:

  • Arbeit und Urlaub? Der Urlaub ist zur Muße und Erholung da, Berufliches hat da keinen Platz.
  • Grübeln und Nachdenken über Berufliches zerstört den Erholungseffekt des Urlaubs.
  • Man sollte nicht auch noch die Urlaubszeit seinem Arbeitgeber schenken.

Solche und viele ähnliche Vorstellungen kursieren darüber, wie man Urlaub zu machen hat.

Mich stresst das!

Kommen mir doch in Zeiten von Muße und Entspannung unweigerlich auch neue kreative berufliche Ideen. Die zu verdrängen wäre a. anstrengend und b.ä Perlen vor die Säue werfen. Zeit also für eine Perspektivwechel, wie Weiterlesen

Motor aus! Arbeitsplatz Autobranche? In Zukunft Geschichte.

Deutsche Autobranche Wrong Way

… Deutsche Autobranche? Wrong Way!

Disclaimer: Dieser Beitrag über das baldige Ende der deutschen Autobranche war just für den Tag geplant, als die VW-Abgas-Affäre die Schlagzeilen dominierte. Suboptimales Timing, wo es doch hier um das generelle System-Problem der Branche geht.

Also Achtung: Dieser Beitrag enthält starken Tobak: Der Arbeitsplatz Autobranche wird 2025 in Deutschland nicht mehr nennenswert existieren. Behaupte ich.

Doch erst mal zum Anfang meiner Geschichte:

Mein erstes Handy war 1997 ein Nokia-Handy. Danach hatte ich zwei Siemens-Geräte. Beide waren große Player damals auf dem Weltmarkt der Mobiltelefonie.

2005 durfte ich mit hautnah miterleben, wie das Siemens-Handy-Werk in Kamp-Lintfort geschlossen wurde. Ich hatte die Gelegenheit den funktionierenden Prototyp eines Siemens-Touch-Screen-Handys zu sehen. 2008 schloss Nokia dann die Pforten in Bochum. Die deutschen Handybauer waren damit arbeitslos und durften sich nach anderen Jobs umschauen.

Kurze Zeit später kaufte ich mein erstes iphone. Übrigens – einen Tag nach der legendären iphone-Präsentation von Steve Jobs verkündete Nokia-Sprecher im Spiegel: „Ich bin mir sicher, dass wir der Marktführer bleiben“.

Nokia ist seit 2014 eine Handy-Marke von Microsoft und Siemens baut schon lange keine Handys mehr. Handys bauen heute Apple oder die von Google betriebssystemten Asiaten Samsung, LG, Huawei…

Zukunft der Arbeit? Ohne Auto!

Und jetzt also das Auto?

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt wurde mal wieder diskutiert, ob denn die deutsche Automobilindustrie den Trend der Zukunft verpennt, wenn sie bei Elektromobilität, autonomen Fahren und integrierten Mobilitätskonzepten hoffnungslos Weiterlesen

Karriere-SEO: Berufliche Positionierung mit Sichtbarkeit für die Arbeitswelt der Zukunft

Karriere-SEO auf dem BarCamp Köln

… Christian aka @sozialpr und @DerLarsHahn über Karriere-SEO

UPDATE März 2016: Aktualisiere Karriere-SEO Slides vom #bcruhr9 unten im Beitrag.

Eines wird die Zukunft der Arbeit noch mehr und mehr bereit halten als heute: Andere Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse als sozialversicherungspflichtig angestellt, 9 to 5. Vornehm benennt man das dann mit Labeln wie Entrepreneure, Solopreneure, Intrapreneure. Weniger vornehm heißt das „atypische Beschäftigungsverhältnisse“. Ein Aspekt, der in der Session „Zukunft der Arbeit“ beim BarCamp Köln thematisiert wurde.

Sessiongeber Guido Bosbach diskutierte mit ungefähr 40 Menschen angeregt über das, was uns demnächst in unserer Arbeitswelt erwarten wird. Zukunft der Arbeit heißt für viele: Häufiger den Job wechseln, für viele Auftrag-/Arbeitgeber gleichzeitig tätig sein, mehr Flexibilität, aber auch mehr Eigenverantwortung.

Das bedeutet auch, dass in Zukunft das Thema berufliche Positionierung für jeden einzelnen ein noch wichtigeres Thema sein wird. Berufliches Netzwerken, Sichtbarkeit, Findbarkeit der geschäftlichen Profile im Internet und Positionierung.

Karriere-SEO: Berufliche Positionierung als Suchmaschinenoptimierung?

Wie passend! Denn spontan gemeinsam mit Christian Müller aka sozial-pr gab ich die Session „Karriere-SEO. Persönliche Suchmaschinenoptimierung“, in der es genau um diese Aspekte geht: Sichtbarkeit, Positionierung, Auffindbarkeit im Web. Gemeinsam mit 20 Teilnehmern thematisierten wir, wie sich Jobsuchende, Bewerber und Beschäftigte sich heute im Web positionieren sollten.

Karriere-SEO meint dabei Weiterlesen

Berufliche Auszeit – Urlaub: Digital Detox oder Web-Diät?

Berufliche Auszeit

… Urlaubsmodus an … Devices off.

Auszeit.

Off.

Jeder braucht Urlaub.

Mal weg sein vom Alltag.

Ganz gleich, ob Sie angestellt, selbständig oder selbst jobsuchend sind. Eine regelmäßige berufliche Auszeit ist nicht nur sinnvoll, sondern beizeiten gar notwendig.

Ich meine: Komplett. Inklusive Internetnutzung, E-Mails abrufen. Berufliche Stille.

In Zeiten von „Always on“, also ständiger Erreichbarkeit ist das Smartphone meist nie weiter weg als eine Handbreit. Man könnte ja was verpassen. Mails, Posts, Nachrichten allerorten. Geschäftliches und Privates verschwimmt zunehmend. Always on heißt für mehr und mehr Menschen: Ständig unter Strom.

Manche machen regelmäßig eine selbstauferlegte Online-Pause, wie Maren Martschenko, die über ihren Technology Shabbat berichtet hat. Andere gehen auf Internet-Diät oder sprechen vom Internet-Fasten.

Abstand von der Dauernutzung des Internets zu gewinnen, ist en vogue und wird von vielen als sinnvoll und erholsam erachtet.

Doch wann soll man denn digital fasten? Welcher Zeitpunkt für die digitale Auszeit ist Weiterlesen

Vernetzen mit XING und neue geschäftliche Kontakte finden #Howto

„XING wird nicht überleben!“ (2010)

„XING ist kein richtiges soziales Netzwerk“ (2012)

„LinkedIn wird XING schlucken!“ (2011, 12, 13, 14 …)

„XING funktioniert bei mir nicht!“ (andauernd)

„Bei XING kriegt man nur nervige Anfragen“ (stets und immer wieder)

XING-Kontaktanfrage stellen-VernetzenMit einem Satz: XING taugt nichts.

Sie kennen solche Aussagen. Entweder regelmäßig von anderen getroffen oder Sie haben selbst mal eine von denen getätigt?

Mit diesem Beitrag zeige ich Ihnen das Gegenteil! Wie Sie sich geschäftlich mit XING vernetzen und wie Sie neue berufliche Kontakte gewinnen, schreibe ich in diesem Artikel.

In der Tat tun sich viele Menschen schwer mit dem geschäftlichen Netzwerk XING. 2003 gegründet gehört XING mittlerweile zu den Dinos unter den sozialen Netzwerken. Als einzig nennenswertes unter den deutschen Plattformen hat es StudiVZ, Wer-kennt-wen, Stayfriends und Co. überlebt und wächst gar noch. Und dem internationaler ausgerichteten LinkedIn kann XING erfolgreich Paroli bieten (übrigens gelten die Tipps hier im übertragenen Sinn auch für LinkedIn).

Welchen Nutzen haben nun Unternehmen, Berufstätige und andere geschäftlich tätige Personen, wie Freiberufler, Solopreneure. In diesem Beitrag konzentriere ich mich dazu gezielt auf zwei XING-Funktionen, die Sie geschäftlich und beruflich weiterbringen.

XING aktiv geschäftlich nutzen

  1. Geschäftliches Netzwerken mit XING
  2. Neue geschäftliche Kontakte finden mit XING

Denn immer wieder erfahre ich im Rahmen von Vorträgen und geschäftlichen Gesprächen, dass diese beiden Funktionen komplett unterschätzt werden. Von vielen Unternehmen und Personen wird XING nur wie ein virtuelles Adressbuch genutzt.

Aber: Das ist Perlen vor die Säue werfen!

Das wäre ungefähr so, als würden Weiterlesen

Facebook-Suche, Teil 2. Wie nutze ich die Facebook Graph Search (2015)?

Facebook Graph Search

… Die Graph Search ist tot, es lebe die Graph Search!

Die Graph Search ist tot!

Es lebe die Graph Search!

Im letzten Beitrag ging es um die erweiterten Möglichkeiten der Facebook-Suche, sofern man Facebook in der Spracheinstellung „English (US)“ nutzt. Von Felix Beilharz wurde ich anschließend darauf hingewiesen, dass ich ja noch über die Facebook Graph Search hätte schreiben können.

Dabei war die doch seit Ende 2014 quasi futsch! Seitdem ist die Graph Search aus den Hilfe- und Werbeseiten bei Facebook verschwunden. Facebook hat mit den letzten Änderungen der Facebook-Suche die aktive Vermarktung dieses Features zurückgestellt. Die ehemals bunte Darstellung von Suchvorschlägen im Facebook-Suchschlitz ist verschwunden. Es sieht also auf den ersten Blick so aus, dass die Graph Search komplett abgeschafft wurde.

Was soll ich sagen?

Nach längerem Probieren und Checken klappte es wieder mit der Facebook Graph Search (danke für die Hilfe, Martin Salwiczek, Annette Schwindt und Jan Firsching!).

Es gibt sie also noch, die Facebook Graph Search. Ein wenig versteckt, aber es gibt sie. Und die Ergebnisse sind: Nett!

Spannende Suchergebnisse, die nicht nur privat, sondern auch schnell beruflich oder geschäftlich interessant sein können. Allerdings sind dafür ein paar Kniffe zu berücksichtigen, die ich unten beschreibe.

Facebook Graph Search: Was ist das?

Vorneweg: Was ist überhaupt diese Graph Search?

Seit 2013 experimentierte Facebook in der englischen Variante (US) bereits mit der sogenannten Graph Search. Der Hype um Weiterlesen

Facebook-Suche richtig nutzen: Mit „Englische Suche“ in Beiträgen stöbern. #Tipps

Englische Facebook-Suche-VorteileUpdate 14.06.15: Dieser Beitrag behandelt die grundlegenden Vorteile der englischen Facebook-Suche. Tatsächlich gibt es aber auch noch die Facebook Graph Search, die vermeintlich seit Januar deaktiviert wurde. Mit ihr lässt sich in der englischen Suche so manch Pfiffiges entdecken. Das gibt’s dann im zweiten Teil, quasi Sequel zu diesem Beitrag „Wie nutze ich die Facebook Graph Search?“

Hier der Original-Beitrag:

Die Facebook-Suche.

Umständlich! Undeutlich! Unbrauchbar?

Sie wollen

  • bei Facebook prüfen, wer den eigenen Blogartikel oder einen anderen Link geteilt hat?
  • alte Beiträge von anno dazumal gezielt wieder finden?
  • systematisch innerhalb von Beiträgen von Freunden und Seiten suchen?

Geht doch gar nicht!

Oder?!

Kürzlich befasste ich mich nach all den Arbeiten-4.0-Beiträgen mal näher mit der Facebook-Suche, weil ich mehr wissen wollte, als ich auf Anhieb mit der „normalen“ Suchfunktion rausbekommen sollte. Und siehe da: Mit ein paar Kniffen Weiterlesen

Jobeinstieg mit 63? „Halte es für möglich, dass Du einen Weg findest“ #Interview

Jobeinstieg mit 63„Mit 50 ist man zu alt für den Arbeitsmarkt“ hörte ich oft. Während ich wieder mal darüber sinnierte, traf ich „zufällig“ nach Jahren meinen guten Freund Manfred Wolf wieder. Ich hatte gehört, dass er in Hamburg arbeiten solle. Mit fast 69 Jahren!

Anlass genug, spontan mit ihm einen Kaffee zu trinken und der Sache auf den Grund zu gehen. Raus kam ein inspirierendes und berührendes Gespräch über Chancen und Arbeit:

Lars Hahn: Hallo Manfred, Du bist jetzt seit fünf Jahren bei Otto – früher Versandkatalog, heute eines der erfolgreichsten E-Commerce-Unternehmen und arbeitest dort als …?!

Manfred Wolf: Meinen Job würde ich beschreiben mit Multiprojektmanagement mit einer Datenbank, in die ich mich selber erst mal einarbeiten musste. Nach und nach hab ich mich spezialisiert. Es geht um Verwaltung von Projekten. Wir haben allein in unserem Bereich ca. 200 aktive Projekte. Da geht es dann um Projektsteuerung, Ressourcenmanagement, Zeitmanagement, Rückmeldungen, Budgetplanung, alles was man damit machen kann.

IT-Job mit 69 Jahren

Lars Hahn: Es ist ein IT-Job?

Manfred Wolf: Ja, es geht um die Oracle-Datenbank und das Projektmanagement drum herum.

Lars Hahn: In der IT hat man eigentlich ab 45 keine Chancen mehr, habe ich mal gehört. Das Klischee hält Weiterlesen

Mixed-Office: 7 Faktoren für eine perfekte Arbeitsumgebung für Wissensarbeiter. #Blogparade

Mixed Office für Wissensarbeiter

… Mixed Office. Hier: Backstage.

„Was ist eigentlich die perfekte Arbeitsumgebung für Wissensarbeiter?“ fragt The New Worker Bastian Wilkat und ruft in seiner Blogparade dazu auf, sich zu dieser Frage Gedanken zu machen.

Also:

„Was ist eigentlich die perfekte Arbeitsumgebung für Wissensarbeiter?“

„Mixed-Office“ sage ich!

Statt klassisches Office oder Home-Office oder – Vertriebler lässt grüßen – ständig unterwegs wird die Mischform die Zukunft sein. Wobei die Ausprägung von Mixed-Office variieren wird.

Mixed-Office statt Home-Office

Mixed-Office wird in der Arbeitswelt der Zukunft das Modell sein für eine prototypische Arbeitsumgebung. Ganz gleich ob für Freelancer oder Angestellte, für Teilzeit- oder Vollzeitmenschen. Das Arbeiten an verschiedenen Orten wird zunehmen.

Für die einen heißt dies, den Großteil im Office zu verbringen, garniert mit Außenterminen und kleinen Elementen im Home-Office. Andere haben zu Hause ihr Hauptaktionsfeld. Manche verbringen große Teile ihrer Arbeitszeit im Dienstwagen (Freisprechanlage!), in der Bahn und beim Kunden.

Wissensarbeiter sind Wissensteiler

Wichtig ist, dass die Arbeitsumgebung der Zukunft besonders Weiterlesen

„Wissensgesellschaft is over“? Oder: Wissensarbeiter sitzen nicht auf ihrem Wissen, sie sorgen für Bewegung! #rp15

Wissensarbeiter lieben ihren JobWir leben also in der Wissensgesellschaft. Durch die Digitalisierung aller Wirtschaftsbereiche sind Wissensarbeiter das Rückrat unseres Wirtschaftssystems. Wer Wissensarbeiter ist oder wird, hat ausgesorgt. Soso! Oder doch nicht? Meint doch der Digitale Bohemian Holm Friebe, der dereinst mit Sascha Lobo das Buch „Wir nennen es Arbeit“ schrieb, glatt:

„Wissenschaftsgesellschaft is over!“


Die neue Arbeitswelt der Wissensarbeiter ist eines der Themen auf der Konferenz der digitalen Gesellschaft re:publica in Berlin. Vielfältige Aspekte der Zukunft unserer Arbeitswelt werden diskutiert: Alternative Formen der Arbeit zum Angestelltendasein, Konzepte von echter Work-Life-Balance, Trends der Rationalisierung von Arbeit durch Digitalisierung, Familienfreundlichkeit, und, und, und …   Und: Wissensarbeit.   Schauen wir uns das also noch mal an: Wie ist denn das jetzt damit? Sind jetzt die Wissensarbeiter die Stars der Zukunft der Arbeit, oder wird Wissensarbeit durch das World Wide Wissen bald tatsächlich überflüssig, weil auch das die Computer, das Internet und Big Data viel besser können als wir Menschen?

Was ist Wissensarbeit?

Es lohnt sich, den Ursprung des Begriffs Wissensarbeiter zu beleuchten. Denn bei der Wissensarbeit geht nicht Weiterlesen

Wissensarbeiter! Alles so 4.0 hier! Kompass, Grünbuch und Barcamp zur Zukunft der Arbeit

Wissensarbeiter

… Wissensarbeiter = Knowledge Worker

Liegt es am „Tag der Arbeit“?

1. Mai

Día del Trabajo, Bitttag um gesegnete Arbeit, Maharashtra Day, Fête du Travail, Gedenktag Josef des Arbeiters, Labour Day, Tag des Frühlings und der Arbeit, May Day.

Weltweit widmet sich der erste Mai dem Thema Arbeit. Je nach politischer Richtung wird er wenig anders gedeutet. Was allen Anliegen gemein ist: Man sinniert über Arbeit und die Arbeitenden.

Der Arbeit, der Arbeitswelt, den Arbeitenden und deren Zukunft widmen sich auch in diesem Frühjahr gleich mehrere Events und Publikationen.

Die Fragen, die dabei alle beschäftigen sind:

  • Wie werden wir zukünftig arbeiten?
  • Welche Bedeutung hat die Digitalisierung?
  • Welche Rolle spielen die legendären Wissensarbeiter dabei?

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles stellte kürzlich ein Grünbuch Arbeitswelt 4.0 vor, in dem sie zum Dialog über die Zukunft unserer Arbeitswelt einlädt. Fast zeitgleich präsentiert das Businessnetzwerk XING gemeinsam Statista die Arbeitnehmerstudie „Kompass neue Arbeitswelt“.

Dann lädt dieser Tage die Bertelsmann Stiftung zum BarCamp Arbeiten 4.0 ein und veröffentlicht im Blog spannende Beiträge und Thesen zur Zukunft der Arbeitswelt. Und schließlich ist da noch DIE Konferenz der Wissensarbeiter: Die re:publica in Berlin. Traditionell wird hier der digitale Wandel antizipiert (Achtung: Wortspiel!).

Input über Arbeitswelt, Arbeit 4.0, New Work allenthalben. Ich hab’s mir mal für Weiterlesen

Arbeitswelt Deutschland. Außenbrille und Innensicht. #wiphh

WIPHH-Wert-der-ArbeitDeutschland ist vorn bei der Digitalisierung?

Trendsetter für die Arbeitswelt der Zukunft?

Glauben Sie nicht!

Glauben Sie nicht?

Na dann lesen Sie, wie der Blick durch die Außenbrille die Perspektive verändern kann.

Digitalisierung ist mehr als nur Kommunikation

„Germany is ahead of the pack!“ erklärt Speaker und Ökonom Jeremy Rifkin. Und meint damit, dass Deutschland eine führende Rolle beim Übergang vom Kapitalismus alter Schule in die Arbeitswelt der Zukunft haben wird – oder gar hat!

Er liebe den Anblick von Windmühlen, wenn er durch Deutschland führe, sagt der US-amerikanische Ökonom bei seinem Vortrag. Es sei das Symptom dafür, dass Weiterlesen

Arbeitswelt Deutschland 2025: Katastrophe oder Paradies? Plus 5 Tipps, das rauszukriegen.

Wissensarbeit oder Museum

Im Museum gibt’s den Rückblick. Wie sieht die Arbeitswelt den morgen aus?

2025 werden also doch keine 6,5 Millionen Menschen fehlen. Der Fachkräftemangel ist abgesagt.

Zahlen und Prognosen über die zukünftigen Bedarfe am Arbeitsmarkt scheinen also trotz allen Wissens um Bevölkerungsentwicklung und demografischen Wandel schwierig.

  • Wie sieht es denn mit der qualitativen Seite aus?
  • Welche Änderungen erwarten wir in zehn Jahren in unserer täglichen Arbeitsumgebung?
  • Wie entwickelt sich unsere Arbeitswelt inhaltlich bis 2025 und darüber hinaus?

Durch demografischen Wandel und Digitalisierung erleben wir aktuell eine qualitative Veränderung unserer Arbeitswelt, die es in dieser Rasanz möglicherweise noch nicht gegeben hat.

Der Rückgang an jungen Arbeitskräften führt zum Buhlen um die jungen begehrten Kräfte, der Generation Y. Es soll gar Menschen geben, die in diesem Zusammenhang vom Krieg um Talente reden.

Die klassischen Modelle von Vollzeit-Präsenz-Jobs lösen sich scheinbar mehr und mehr auf. Bestehende Führungsmodelle werden kritisch hinterfragt. Statt fünf Weiterlesen

Skandal! Fachkräftemangel fällt aus! Was nun? #Arbeitsmarkt

Fachkräftemangel fällt aus

Skandal! Fachkräftemangel fällt aus.

Jetzt ist es wissenschaftlich belegt: Der Fachkräftemangel fällt aus!

6.000.000 fehlende Fachkräfte fehlen gar nicht!

Sechs Millionen!

Sind sie schlichtweg wieder aufgetaucht? Oder haben gar nie gefehlt? Oder man hatte sich da mal um 6.000.000 vertan?! Ein Skandal?!

Von Anfang an: Was ist passiert?

Fachkräftemangel: 6,5 Millionen werden fehlen

Noch 2012 prognostizierte die Agentur für Arbeit unter dem Titel „Perspektive 2025: Fachkräfte für Deutschland“ einen Rückgang des Arbeitskräftepotentials bis 2025 um 6.500.000, in Worten 6,5 Millionen Personen. Diese Zahl ist in der Folgezeit bis heute meistens als Beleg für den drohenden Fachkräftemangel enormen Ausmaßes verwendet worden. Schließlich ist die Zahl ja amtlich. Von der Bundesagentur für Arbeit und ihrem hauseigenen Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB. Der demografische Wandel führe zu Vollbeschäftigung und Fachkräftemangel war zum Beispiel auch Tenor einer Serie im Blog der FAZ, zu deren Blogparade ich 2013 schon mal was über „Vollbeschäftigung, Fachkräftemangel – Buzzwords des Arbeitsmarkts“ schrieb. 6.500.000 fehlenden Fachkräfte bestimmten also in den letzten Jahren die Messlatte und waren damit auch diskussionsbestimmend für Themen wie „Bluecard“, „Rente mit 67“ und gar Verkürzung von Schul- und Studienzeiten.

Und jetzt nur noch 500.000 statt 6.500.000? Wie Weiterlesen

Facebook und die doppelten Profile II: Erfahrungen, Tipps und Dankeschön!

Facebook-Profile-doppelt„Ich habe schon Leute gesperrt, die mir unter sage und schreibe 28 Profilen mit identischem Bild und Namensvariationen Freundschaftsanfragen gestellt haben. Zwei ist ja ein Klacks dagegen.“

Silvia Nickel im Facebook-Kommentar auf der schwindt-pr-Seite.

In meinem vorherigen Beitrag „Facebook: Zwei Profile geschäftlich und privat? 7 Tipps für ein sauberes Facebook-Profil“ empfahl ich, pro Person definitiv nur ein Facebook-Profil zu nutzen, weil a. die Facebook-Richtlinien das vorgeben, b. das transparenter für die anderen Akteure auf Facebook ist und c. es das Facebook-Spiel einfacher macht, wenn alle die gleichen Regeln beherzigen.

Der Artikel wurde passenderweise gerade bei Facebook häufig geteilt, zum Beispiel auf den Facebook-Seiten von Annette Schwindt, PR-Doktor Kerstin Hoffmann, aber auch von vielen anderen. Vielen Dank noch einmal dafür! Dieser Artikel greift Fragen, Kommentare und Tipps aus den Resonanzen auf, denn daraus habe ich noch einmal einiges gelernt.

Gerade weil ich die Möglichkeit der gleichzeitigen Nutzung von geschäftlichem und privatem Profil durch eine Person grundsätzlich in Weiterlesen

Facebook: Zwei Profile geschäftlich und privat? 7 Tipps für ein sauberes Facebook-Profil

Facebook zwei Profile für einen Nutzer

Facebook Profil: Zwei Identitäten für einen Nutzer?

UPDATE 26.01.15: Die vielen Resonanzen zu diesem Beitrag haben mich zu einem Folgebeitrag inspiriert. Denn aus den vielen bisweilen durchaus kritischen Kommetaren habe ich einiges gelernt.

Der Ursprungsbeitrag:

Sie hatte zwei Identitäten bei Facebook!

Eines – nennen wir es „Margot MuMa“ – mit bunten Bildchen, Urlaubspostings und lauter illustren Privatbeiträgen. Eines, „Margot Müller-Meier“ mit wichtigen Links zu Marketing, Veranstaltungspostings von Konferenzen und geschäftlichem Networking.

Dabei sind Margot MuMa und Margot Müller-Meier offline ein und dieselbe Person. Ein Mensch – zwei Facebook-Identitäten. Genau genommen handelte Margot nach bestem Wissen und Gewissen und dachte sich nichts dabei.

Kennen Sie?

Kenn ich auch!

Ich nahm das kürzlich zum Anlass, bei Facebook zu fragen, wie meine Facebook-Begleiter es damit halten, wenn eine Person gleichzeitig mehrere Facebook-Profile pflegt. Die sich daraus entsponnene spannende Diskussion nehm ich zum Anlass, tatsächlich den ersten Blog-Beitrag zum Thema zu schreiben über die Fragen:

  • Facebook mit zwei Profilen bei einer Person?
  • Ist das erlaubt?
  • Ist das sinnvoll?

Denn anderes als bei XING und LinkedIn, bei dem die meisten Menschen wirklich ausschließlich geschäftlich unterwegs sind, balancieren mehr und mehr Menschen bei Facebook Weiterlesen

LinkedIn? Wer braucht eigentlich LinkedIn?

LinkedIn ProfilLinkedIn liegt also nun auch in Deutschland vor XING. Titeln die Gazetten. Schreiben die Blogger, wie kürzlich Inken Kuhlmann.

Im von mir geschätzten Fachblog Wollmilchsau heißt es: „LinkedIn überholt XING in Deutschland“ und „Es gab ja in den vergangenen Monaten zahlreiche Spekulationen, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis LinkedIn auch in Deutschland die Vorherrschaft übernimmt. Dieser Zeitpunkt scheint nun erreicht zu sein.“ Denn die Besucherzahlen seien im amerikanischen Netzwerk laut Hochrechnungen von SimilarWeb höher, als die bei XING. Besucherzahlen. Nicht die Anzahl der Mitglieder, nicht die Verweildauer. Aber das Überholen bei den Mitgliederzahlen sei eine Frage der Zeit.

LinkedIn – Wer nutzt es wirklich?

Interessante Ergebnisse. Das internationale Business-Netzwerk scheint auch in Deutschland an Bedeutung zuzunehmen, nachdem sich Lokalmatador XING eine lange Zeit gegen die internationale Konkurrenz behaupten konnte.

Aber wer nutzt LinkedIn wirklich? Immer noch wird häufig betont, dass es eher ein soziales Businessnetzwerk für diejenigen ist, die international tätig sein möchten, bei großen Konzernen arbeiten oder gleich beides.

Für Menschen mit deutschsprachigem Arbeitsplatz in Deutschland, Österreich, Schweiz – gerade bei kleinen oder mittleren Unternehmen sei XING als soziales Businessnetzwerk ausreichend.

Aber stimmt das so?

LinkedIn nutzen? Geisterstadt?!

2014 hielt ich ungefähr 70 Fachvorträge zur Nutzung der geschäftlichen sozialen Netzwerke bei Jobsuche und Karriere. Dabei frage ich stets im Publikum, wer Weiterlesen

XING-Neuigkeiten richtig nutzen. Teil 2: Funktionen, Tricks. #Howto

XING-Neuigkeiten SerieUpdate 2015: XING hat bis auf weiteres die Link-Statistiken eliminiert, allerdings mit einer Ankündigung, dass die Statistiken in den Neuigkeiten wieder kommen werden. Der Teil dieses Howto ist deshalb zurzeit diesbezüglich eingeschränkt gültig.

Originalbeitrag:

Dieser Beitrag ist der zweite Teil der Mini-Serie „XING-Neuigkeiten richtig nutzen“. Während es im ersten Teil um die Grundlagen und „strategischen“ Aspekte vom Teilen in sozialen Netzwerken ging, befassen wir uns in diesem Beitrag mit den konkreten Funktionen von XING-Neuigkeiten.

Mindestens zwei bis drei Gespräche auf einer Karriere-Messe führe ich in der Regel mit Menschen, die aus den XING-Neuigkeiten vom Event erfahren haben. Menschen, die ich vorher nie gesehen hatte.

Netzwerken über online nach offline. Das ist für mich ein Teil von Systematisch Kaffeetrinken.

Sie erfahren in diesem Beitrag etwas über Teilen mit XING-Neuigkeiten, über Privatsphäre-Einstellungen, über Filter, über Kommentare und über Link-Statistiken.

UPDATE: XING hat ab dem 23.03.15 seinem Neuigkeiten-Stream ein Facelift verpasst. In den Funktionen und Möglichkeiten hat sich nichts Grundlegendes geändert. Drum ist dieser Artikel weiter aktuell.

Wir starten mit dem sensibelsten Bereich, dem Thema Privatsphäre. „Was können und sollen die Leute Weiterlesen

XING-Neuigkeiten richtig nutzen. Teil 1: Strategie. #Howto

XING-Neuigkeiten SerieUPDATE: XING hat ab dem 23.03.15 seinem Neuigkeiten-Stream ein Facelift verpasst. In den Funktionen und Möglichkeiten hat sich nichts Grundlegendes geändert. Drum ist dieser Artikel weiter aktuell.

Originalbeitrag:

„Klasse, dass ich Sie heute hier treffe.

Ich hatte in Ihren XING-Neuigkeiten gelesen, dass Sie diese Veranstaltung besuchen. Deshalb bin ich hier.

Prima Gelegenheit, damit wir uns mal persönlich kennen lernen.“

Volltreffer!

Ein schönes Beispiel für den Nutzen der XING-Neuigkeiten.

XING-Neuigkeiten können sehr wirksam sein, wenn man sie richtig nutzt. In zwei Blogbeiträgen werde ich detailliert die Neuigkeiten-Funktion von XING unter die Lupe nehmen.

Während es in diesem ersten Teil mehr um die Bedeutung und den generelle Nutzen des Neuigkeiten-Stroms von XING geht, werde ich mich im zweiten Teil mit den einzelnen Funktionen beschäftigen. Dann gibt’s auch ein paar Bonustipps!

Netzwerk kommt von Netzwerken – XING aktiv nutzen

Viele XING-Mitglieder nutzen die Plattform mehr oder weniger als besseres Adressbuch. Kontakte knüpfen und verwalten. Ab und zu mal nachschauen, was die Leute so treiben. Manche tauschen wenigstens die XING-Daten mit Outlook und freuen sich, dass sie die Daten ihrer Kontakte nicht Weiterlesen

Fachkräfte aus dem Ausland oder Inland? #Fachkräftemangel

Fachkräfte - Come as you are

Deutsch oder Nicht-Deutsch? Come as you are.

Neulich traf ich drei Inder.
Masterstudenten.

Ingenieure wollen sie werden.

Danach möchten sie in Deutschland bleiben – aber nur 3 bis 5 Jahre. Sie haben Verwandte in Kanada und England. Und in Australien.
Dort spricht man Englisch.

Das sei überhaupt das Problem hier: Das Masterstudium an einer deutschen Uni ist in englischer Sprache. Alle Unternehmen, bei denen sie nach Praktika fragen, verlangen jedoch, dass sie fließend Deutsch reden könnten. Und wer in Deutschland arbeiten wolle, müsse deutsch können. Zwingend, sagten die Unternehmen. Sie hätten zwar einen Deutschkurs. Redeten aber nirgends deutsch.

Finde den Fehler!

Übrigens – alle Unternehmen auf dem Karrieretag hätten mit ihnen in Deutsch reden wollen, darunter 3 DAX-Konzerne und einige Weltmarktführer. Wie gut, dass wir mit meinem Indian-English ganz gut voran kamen.

Warum ich diese Anekdote berichte?

Fachkräfte aus dem Ausland

Deutschland braucht mehr Fachkräfte aus dem Ausland. Klagen unisono Unternehmen, Arbeitgeberverbände und Politik.
Weil wir ja Fachkräftemangel hätten. Meint jetzt auch noch in einer heftigen Diskussion mit Svenja Hofert der Deutschland-Chef von LinkedIn Till A. Kaestner und fordert ebenfalls mehr ausländische Fachkräfte beruft sich dabei auf eine Umfrage von LinkedIn, nach der die befragten Unternehmen verstärkt auf ausländische Spezialisten setzten.
Ich hatte passend dazu kürzlich Weiterlesen

Twitter für Unternehmen – plus Liebeserklärung #BarCampDUS

Twitter für Business Richtiges Folgen

Twitter für Unternehmen – Auch folgen will gelernt sein.

„Twitter für Unternehmen – plus Liebeserklärung“

Ursprünglich hatte ich für das diesjährige BarCamp Düsseldorf einen Themenvorschlag für eine Session vorbereitet mit dem Titel „Twitter für Unternehmen“. Dabei merkte ich: Twitter ist bei mir sehr  emotional besetzt: Ich liebe Twitter!

„Macht Facebook platt, schließt Google Plus, XING und LinkedIn aber: Nehmt mir ja nicht mein Twitter weg!“

Twitter ist für mich viel mehr als ein tolles Tool der Unternehmenskommunikation. Drum lesen Sie jetzt zwei Abschnitte:

  • Abteilung Pflicht – Twitter für Unternehmen
  • Abteilung Kür – Twitter, eine Liebeserklärung

Twitter für Unternehmen – Erklärungsnöte

„Was ist eigentlich Twitter und wie genau funktioniert es?“

„Welchen Nutzen haben Unternehmen von Twitter?“

„Was soll denn ein Social Media Manager mit Twitter tun?“

Mensch!

Ich hab mich schwer getan, den Teilnehmern eines Social Media-Seminars diese Fragen so wirklich zu beantworten. Klar: Was ein Hashtag ist und die anderen technischen Fragen, wie Kommunikation im Web durch Twitter beschleuinigt wird, wie man mit Twitter in seiner Peer-Group netzwerkt … Das alles thematisiert und besprochen.

Doch mein Gefühl blieb: Twitter zu erklären ist die Königsdisziplin in Sachen Social Media. Viel schwieriger als Google, XING, Facebook, Instagram und alle andere gängigen Plattformen.

Twitter für Unternehmen – Standard-Referenz

Und dann kommt die PR-Doktor Kerstin Hoffmann daher und schreibt einen bravourösen Artikel, der genau das schafft, womit ich mich Weiterlesen

XING-Kontaktliste immer freigeben! 5 Tipps zum Schutz Ihrer Kontakte

XING-Kontaktliste-FreigebenSie haben Ihre XING-Kontaktliste nicht für alle freigegeben? Oder Sie ärgern sich über Menschen, die ihre Kontaktliste verbergen oder sperren?
Dann ist dies ein Artikel für Sie.

Mit den sozialen Netzwerken ist das nämlich wie im richtigen Leben. Freundschaften und Kontakte funktionieren durch Geben und Nehmen durch eine Ausgeglichenheit von Engagement. So läuft das auch bei XING und anderen Business-Netzwerken. Denn ein solches Netzwerk basiert darauf, dass die Nutzer ihre Kontakte beiderseits für andere freigeben. Nur dann geht nämlich das Prinzip der Kontakte 2. Grades.

Kontaktliste stets freigeben!

Jetzt gibt es aber zunehmend XING-Mitglieder, die ihre Kontakte anderen nicht freigeben. Stellen Sie sich vor, das täten alle!

Ein großer Teil der Idee des Netzwerkens wäre dahin.
Drum meine grundsätzliche Devise:

Geben Sie Ihre Kontaktliste bei XING immer für andere frei!
Immer!

Das zeugt von Vertrauen und Sie geben anderen Nutzern einen Vertrauensvorschuss. Der Erfolg von Business-Netzwerken basiert eben genau darauf.
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Karriere-SEO. Persönliche Suchmaschinenoptimierung

Karriere-SEO-Gefunden werden

Damit Sie bei Google gefunden werden: Karriere-SEO

Jetzt ist es so weit! Frau B. muss raus. Im alten Job ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Und das Ende der Geduld: Statt dass sie selber die freie Stelle als Abteilungsleiterin bekommt, hat man ihr wieder jemanden vorgesetzt.

Es reicht! Frau B. muss JETZT den Job wechseln. Und zwar schleunigst.

Aber wie? Hat sie doch im Job ihre Kontakte schleifen lassen. Eigentlich hat sie gar kein richtiges Netzwerk. Glaubt sie.

So wie Frau B. geht es vielen Menschen. Der Job muss gewechselt werden. Freiwillig oder unfreiwillig. Und dann steht man unvorbereitet da.

Arbeitsplatzwechsel mit Bewerbung?

Etwa 3,4 Prozent aller Beschäftigten wechseln nach einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) jährlich den Job, das sind immerhin mehr als eine Million. Rechnet man diejenigen dazu, die sich innerhalb von Unternehmen beruflich bewegen, dürfte das ein hohes vielfaches sein. Freiwilligkeit und Unfreiwilligkeit halten sich dabei übrigens fast die Waage. Wobei stets die Frage ist, was denn wirklich ein freiwilliger Arbeitsplatzwechsel ist. Irgendwann ist jeder mal dran.

Viele greifen beim anstehenden Jobwechsel reflexartig Weiterlesen

Arbeitsmarkt für Akademiker. Statistik, Stellenmarkt und … Kaffeetrinken! #Karriere

Finde den neuen JobQuereinsteiger haben’s schwer!

Eine berufliche Neuorientierung oder Umorientierung scheint auch für berufserfahrene Akademiker oft ein schwieriges Unterfangen zu sein.

  • „Wie tickt der Arbeitsmarkt?“
  • „Welcher Beruf hat Chancen?“
  • „In welche Richtung soll ich gehen?
  • „Lohnt sich eine Weiterbildung?“
  • „Wenn ja, welche?“

Das sind einige Fragen, mit deren Antworten schon erfahrene Praktiker ihre Mühe haben. Wie ungleich schwieriger ist die Situation dann für Hochschulabsolventen oder Abiturienten, die manchmal kaum eine Einschätzung der beruflichen Praxis haben.

Wer quereinsteigen will, einen neuen Job sucht oder sich beruflich orientieren will, kann durchaus selbständig drei Stufen gehen:

  1. Stufe 1: Arbeitsmarkt in Zahlen und Statistiken auswerten
  2. Stufe 2: Stellenmarkt – Marktforschung in Job- und Stellenbörsen
  3. Stufe 3: IHR persönlicher Stellenmarkt – Systematisch Kaffeetrinken

Vorneweg: Wer sich mit „dem“ Arbeitsmarkt länger auseinandersetzt, erlebt zwei Überraschungen Weiterlesen