Fachkräftemangel oder Bewerberkämpfe? Parallelwelten am Arbeitsmarkt

Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt? In der Stellenbörse nicht!

Fachkräftemangel gibt es in der
Stellenbörse noch nicht.

Prolog: Dieser Artikel befasst sich mit der Frage, ob es einen Fachkräftemangel im deutschen Arbeitsmarkt gibt. Vielleicht hab ich deshalb so häufig das Wort „Nein“ benutzt.

Nein!

Schon wieder wird eine akute Fachkräftemangel-Diskussion durchs Arbeitsmarkt-Dorf Deutschland getrieben! Diesmal also „Märchen Fachkräftemangel“. Zu nächtlicher Zeit flimmerte kürzlich der Arbeitsmarkt über den deutschen Bildschirm. Für alle, die damit nicht gerechnet und nächtliche Ambitionen hatten, den Beitrag live zu sehen: Im Zeitalter von Online-Mediatheken finden Sie ihn hier. Er ist sehenswert.

Märchen Fachkräftemangel

So sehenswert, dass direkt darauf Svenja Hofert, Bettina Schöbitz, Simone Janson, im MINT-Magazin und sogar der Grandmaster aller HR-Blogger Gerhard Kenk lesenswerte Beiträge zum „Märchen Fachkräftemangel“ schrieben.

Und ich so?

Nein.

Ich äußere mich diesmal nicht dazu. Hab ich doch bereits über Buzzword Vollbeschäftigung  und Weiterlesen

Lebenslauf? Vergiss es! 10 erfolgreichere Wege für die Jobsuche!

Lebenslauf-Vorlage von XING

Google-Layout bei Lebenslauf.com

Lebenslauf?

Who am I, anyway?
Am I my resume‘?
That is a picture of a person I don’t know.

(A Chorus Line)

Sabine R., immerhin studierte Biologin, hatte geschätzte Wochen damit verbracht, ihren Lebenslauf zu pimpen. Sie versuchte, es so zu deichseln, dass die elf Jahre Elternzeit gewissermaßen gar nicht vorkamen. Den Lebenslauf so zu kaschieren, dass er stromlinienförmig in den Stapel der anderen passt. „Das sind Sie doch gar nicht!“, meinte ich im Gespräch. „Stimmt“, sagte sie, „aber sonst hab ich doch gar keine Chance!“

Verbiegen für den Lebenslauf?

Lebenslauf-Strategiebücher

Na klar: Jeder, der sich auf die Jobsuche macht, braucht einen ordentlichen Lebenslauf. Denn spätestens im Gespräch mit einem Entscheider ist die gute Pdf-Datei, meistens ausgedruckt dann doch Gegenstand des Gesprächs.

Klar strukturiert sollte Weiterlesen

Arbeiten, wo andere Urlaub machen! Unnütz und unbezahlbar! #Blogparade

Ostfriesland - Arbeiten wo andere Urlaub machen

Ostfriesland – Arbeiten, wo andere Urlaub machen!

Seit Jahren hängt bei mir Baltrum an der Wand und fragt, ob ich reif sei für die Insel.

Einige Wochen meiner Jugend verbrachte ich im Haus auf der Spitze der Insel. Blickte hinüber übers Gatt nach Norderney aufs Wrack. Erinnerungen an die ostfriesische Jugend …

Und heute hängt das Plakat der Agentur für Arbeit als Trophäe in meinem Büro. Bei einem meiner Besuche in einer Münsterländer Arbeitsagentur sah ich dieses Plakat, verliebte mich darin und musste es einfach haben.

Der Leiter dieser Arbeitsagentur hatte – natürlich beim Kaffeetrinken – ein Einsehen mit meinem dringenden Begehren und überließ es mir.

Nun hängt es hier!

Arbeiten, wo andere Urlaub machen

Das Plakat wirbt für die sommerliche „Saisonbeschäftigung an der Nordsee“. In Weiterlesen

Sie nennen es Arbeit. Für mich ist‘s Systematisch Kaffeetrinken.

Wissensarbeit oder Museum

Wissensarbeit oder nach alter Art?

Draußen: Menschen in Sonnenstühlen. Limo oder Bier trinkend am helligten Tag. Laute Musik allenthalben.

Drinnen: Menschen auf Affenfelsen. Kaffee trinkend. Allein am Notebook. In Gruppen redend und lachend. Vorträge zum Bersten voll. Informativ. Seriös. Witzig. Hitzig. Aktuell.

Überall: Viele Geräte 2.0: Smartphones, iPads, Surfaces, Notebooks. Es wird geschrieben, getwittert, gepostet und dabei gequatscht. Und überall gefilmt und fotografiert.

Willkommen auf der re:publica 2014!

Konferenz der Wissensarbeiter

Auf Deutschlands größter Internet-Konferenz re:publica in Berlin treffen sich jährlich Blogger, Internetfachleute, Menschen aus IT, Kommunikation, PR, Marketing, Journalismus, Social Media, Politik und sprechen über das Internet.

Im Schatten von Sascha Lobo, Edward Snowden und David Hasselhoff gibt es Fachvorträge, Diskussionen und Beiträge, die sich mit den verschiedenen Facetten der Digitalisierung unseres Lebens befassen. Eines davon ist die Auswirkung der Digitalisierung auf unsere Arbeit, was mich Weiterlesen

Checkliste für den Start in die Arbeitswelt der Zukunft #Blogparade

Mobiles Arbeiten in der Arbeitswelt der Zukunft

Arbeitsplatz der Zukunft. Kaffee, Tablet, Reicht!

Die Arbeitswelt hält bereits heute sehr unterschiedliche Möglichkeiten zur Gestaltung der täglichen Arbeit bereit. In der Arbeitswelt der Zukunft wird die Differenzierung verschiedener Arbeitskulturen noch zunehmen. Bemerkbar macht sich dieser Trend bereits jetzt, besonders wenn man einen neuen Job beginnt.

Denn der Start eines neuen Jobs in der Arbeitswelt der Zukunft ist stets verbunden mit einer neuen Umgebung. Ganz gleich ob der erste Job eines Hochschulabsolventen, der Wiedereinstieg nach Elternzeit, ein Neustart oder Wechsel eines Professionals, oder sogar die Übernahmen einer neuen Aufgabe im gleichen Unternehmen. Der nächste Arbeitsplatz sieht anders aus: Vielleicht Einzelbüro. Oder Arbeit von zu Hause. Möglicherweise viel unterwegs. Oder gar Großraumbüro. Außendienst. Oder von allem etwas?

Wichtig ist, dass der neue Arbeitsplatz zu einem passt. Deshalb ist es gut zu wissen, was für ein Typ aus der folgenden Liste man ist.

Neue Arbeitswelt: Die vier Office-Typen

Der Mobile-Office-Typ

Es gibt sie tatsächlich: Digitale Nomaden. Sie arbeiten an wechselnden Orten, haben kein eigenes Büro. Aber zu Hause arbeiten ist für sie auch nicht gut. Gesichtet werden Mobile-Office-Typen an Coworking-Places, in Stadtbibliotheken, in Cafes und bisweilen sogar bei Mc Donalds. Laptop, Tablet und Smartphone sind ihre wichtigsten oder gar einzigen Utensilien. Ihre erste Sorge lautet stets: „Gibt es hier Free-Wifi?“

Selbst XING bemüht sich Weiterlesen

Mythos Fachkräftemangel. Buchtipp plus Bonustipps für Bewerbung und Jobsuche.

Mythos Fachkräftemangel

Das Buch Mythos Fachkräftemangel ist gefüllt mit passenden Zitaten – auch auf eingelegten „Ansichtskarten“

Endlich hat mal jemand aufgeschrieben, was mich schon lange beschäftigt: Eine differenzierte Betrachtung über das allgegenwärtige F*-Wort der Personalbranche und aller Arbeitsmarktexperten: Fachkräftemangel – gerne noch garniert mit Vollbeschäftigung, Fachkräftesicherung, Bedrohung des Wirtschaftsstandortes, Engpassberufe, Azubi-Notstand. Kein Tag, an dem nicht diese und ähnliche Buzz-Wörter durch die Medien geistern. Oft undifferenziert in den Raum geworfen; denn Aufmerksamkeit ist gewiss. Ein mulmiges Gefühl stellt sich ein. Erlebt man denn nicht in Deutschland tagtäglich auch gegenläufige Entwicklungen? Frustierte Bewerber, hochqualifzierte Langzeitarbeitslose, schlecht bezahlte Fachkräfte selbst in sogenannten Engpassberufen.

Martin Gaedt, Recruiting- und HR-Fachmann widmet sich in seinem neuen Buch dem „Mythos Fachkräftemangel“ und untersucht, wie es wirklich um den deutschen Arbeitsmarkt Weiterlesen

Yelp vs. Qype: Resümee des misslungenen Starts von Yelp

Qype ist jetzt Yelp

Das war’s also mit Yelp statt Qype!

Yelp hat die Übernahme von Qype deutlich verbaselt. Darüber herrscht weitgehend Einigkeit im Netz und traditionellen Medien.

Seit meinen letzten Beiträgen bei t3n, bei LVQ.de und hier im Blog im November habe ich die Plattform intensiv getestet und genutzt. Siehe da: Mir als Social Media Poweruser macht Yelp sogar zwischenzeitlich Spaß.

Mein Fazit ist: Wer viel Zeit in sozialen Netzen verbringen will, für den ist Yelp vielleicht eine tolle Community. Aber ein Bewertungsportal, wie Qype es war, ist es eben eher nicht!

Die amerikanische Plattform taugt nicht für Gelegenheitsbewerter. Sie funktioniert daher nicht für Unternehmen, deren Kunden sich selten im Social Web rumtreiben. Und sie eignet sich nicht für Firmen, deren Kunden nur einmal oder selten aufschlagen wie Bildungseinrichtungen, Coaches, Immobilienmakler, Arztpraxen etc.

In diesem Artikel gibt’s jetzt hier noch einmal eine Zusammenfassung der letzten Ereignisse von mir, bevor ich das Thema vorerst ad acta lege.

Reset: Zurück zum Start, LVQ!

Wir erinnern uns: Yelp hatte die deutsche Plattform Qype übernommen und eine – sagen wir mal suboptimale – Migration der Daten hingezaubert, was zur verzerrten Darstellung von Unternehmensprofilen und viel Ärger führte. Dies hatte jüngst auch Yelp-CEO in einem t3n-Interview eingestanden, indem die Inkompatibilität von Qype und Yelp bestätigte.

Wir waren ursprünglich Weiterlesen

Social Media Manager. Profi durch Weiterbildung?

Neuer Job Social Media Manager IHK

Social Media Manager – neuer Job in diesem neuland!

Was muss eigentlich ein Social Media Profi können? Diese Frage hab ich einfach mal ins Netz gerufen und bekam interessante Antworten, die zur „Liste der Qualitäten von Social Media Profis“ in diesem Beitrag geführt haben. Vorweg genommene Antwort: Ein Zertifikat, zum Beispiel als Social Media Manager IHK, und das damit erworbene Wissen ist zwar Weiterlesen

Schreibblockade? Auswärts schreiben! #BloCKparade

Auswärts schreiben - BloCKparade

Bei Schreibblockade: Auswärts schreiben!

„Anderswo schmeckts immer besser.“ Binsenweisheit

Kennen Sie das?

Sie brüten stundenlang über einem Text, den Sie morgen früh noch abliefern müssen. Da ist es ganz gleich, ob das der Bericht für die Geschäftsfühung, die Bewerbung für den Traumjob oder der Gastbeitrag für das renommierte Fachblog ist.

Es nützt nichts!

Alle kreativen Leitungen scheinen verstopft. Außerdem: Ständig wird man abgelenkt! Obwohl das Telefon doch abgestellt ist, die Mails bewusst ignoriert werden, das Schreibambiente gezielt auf Business gestellt wurde.

Akute Schreibblockade!

Es klappt nicht!

Alles andere kommt Ihnen in den Sinn, aber nicht Ihr eigentliches Thema.

Zu Ihrem Thema fällt Ihnen jetzt gar nichts ein, außer ein paar stümperhafter Schnipsel, die keinen Sinn machen. Schweißnasse Stirn, Adrenalin-Anstieg, panikähnliche Symptome?

Stopp!

Wenn so was passiert: Gehen sie doch Weiterlesen

AbgeYelpt! 3 Tipps, wie Sie Yelp bewerten können

Danger Yelp Qype

Yelp vs. Qype: Social Media können manchmal gefährlich sein.

Seit dem Zusammenschmelzen der Bewertungsportale Qype und Yelp unter dem Namen des amerikanischen Parts häufen sich die Berichte über Ungereimtheiten.

Deklassierte Unternehmen im Internet beklagen, dass nur die negativen Bewertungen in der Bewertungsplattform übernommen wurden und die positiven durch den von Yelp sogenannten Filter zensiert wurden. Auch die LVQ, das Unternehmen für das ich tätig bin, ist davon betroffen.

Ehemalige Qype-Nutzer beklagen sich, dass ihre Mühe von viele Qype-Bewertungen jetzt zum großen Teil im Filter des Portals hängengeblieben ist.

Gefilterte Bewertungen zählen nicht für die Gesamtbewertung eines Ortes, was zu stark verzerrten Ergebnissen führt.

Unzufriedenheit mit Yelp vieler Orten

Viele Unternehmen sind besorgt bis entsetzt über ihre Deklassierung. Viele User sind genervt über die Bevormundung. Anfragen und Kritik werden momentan Weiterlesen

Duraclip. Der heiße Tipp für die Bewerbungsmappe #DAILYVANISH

Duraclip Bewerbungsmappe

Als die Duraclip noch der Standard für die Bewerbungsmappe war…

Disketten, Telefonzellen, Raider, der Brockhaus und die Musikcassette. Museumsheld Sebastian Hartmann beleuchtet das Phänomen des Verschwindens von Alltagsgegenständen in seinem Beitrag „Dinge, die aus unserem Alltag verschwinden“. Damit ruft auf, sich mit einem Beitrag zum Thema an einer Blogparade zu beteiligen. Ich bin darum mal in die Mottenkiste der Geschichte der Bewerbung gekrabbelt und hab meine Duraclip-Mappe wieder rausgeholt:

1990 war’s. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat wollte mich gerne als Praktikant haben. Welche Ehre! Zumindest, wenn ich mich standesgemäß bewerben täte. Das war nun wirklich Neuland. Eine schriftliche Bewerbungsmappe hatte ich noch nie verfasst. War ich doch bis dahin immer fast ohne Papiere in meine Jobs hineingeraten.

Also:

  • Gut musste sie sein.
  • Besonders gut.
  • Extrem professionell!

Meine erste Duraclip-Bewerbung

„Pst. Es gibt da diese Duraclip-Mappen. Die sind jetzt absoluter Geheim-Trend für Bewerbungen.“

Gesagt, getan! Kaufte ich mir, wie mir geheißen, eine Duraclip-Klemm-Mappe für sage und schreibe 2,39 Mark! Gepfeffert gegenüber den herkömmlichen Kunststoffschnellhefter von Herlitz für 59 Pfennig. Bewerbungsmappe deluxe!

So begann bei mir Weiterlesen

NEU: LVQ.de jetzt auch mit Corporate Blog

LVQ-Blog-Start

LVQ.de – Corporate Blogging mit Karriere und Weiterbildung

Endlich ist es soweit! Die LVQ hat eine neue Webseite. Die alte Homepage meines Unternehmens – im Vor-Social-Media-Zeitalter gemacht – war in die Jahre gekommen. Wie das so ist, haben wir lange auf das bewährte gesetzt. Die Seite läuft ja! Wohl wissend, dass ein Relaunch unserer Firmenseite dringend notwendig ist.

Corporate-Site nach aktuellen Maßstäben

Konzipiert worden ist die neue Seite nach dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sind uns die folgenden Kriterien besonders wichtig:

  • Social-Media-Kompatibilität stand ganz oben auf der Liste. Sie können LVQ.de jetzt liken.
  • Wichtig ist natürlich das sogenannte Responsive Design, das den vernünftigen Zugriff zum Beispiel auch von mobilen Endgeräten gewährleistet.
  • Zeitgemäße Technik mit offenem Standard war uns wichtig: So haben wir uns für WordPress als Grundlage entschieden.
  • Der LVQ-Karriere-Blog schließlich als themenspezifisches Blog über Weiterbildung und Karriere ist uns eine Herzensangelegenheit.

Corporate Blogging als KMU

Die LVQ ist ein typisches kleines mittelständisches Unternehmen. Mit einer Mannschaft von etwa 15 Personen plus Unterstützung durch freie Trainer und Berater haben wir stets auch so genügend zu tun. Und jetzt also auch noch ein Blog betreiben? Wieso denn das?

Karriere und Heimat – Mobilsein oder Bleiben

Dor is miene Heimat ...

Dor is miene Heimat …

„Heimat ist da, wo Dein Herz ist.“

Ursprünglich komme ich aus einer Gegend, in der die Menschen als sehr heimatverbunden gelten, ja als verwurzelt mit der Scholle. Weiter Horizont, weites Land, viel Grün, viel Wasser und viel Wetter. Das macht sich dann auch im Lied der Ostfriesen, dem Nordseewellenlied bemerkbar. Dort heißt es

„Wo de Nordseewellen trecken an de Strand, Wor de geelen Blöme bleuhn int gröne Land, Wor de Möwen schrieen gell int Stormgebrus, Dor is mine Heimat, dor bün ick to Hus.“

Da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus. Geht mir immer noch so, wenn ich in Ostfriesland zu Besuch bin …

Heimat 2.0

Seit über 20 Jahren lebe ich nun „anne Ruhr“. Und das Ruhrgebiet ist etwas, bei dem viele Außenstehende sicher eher nicht an den Begriff „Heimat“ denken. Ich zuerst auch nicht.

Bin ich doch der Karriere Weiterlesen

Blogparaden für Nicht-Blogger: Inspiratives Netzwerken

Posten in Blogparaden.Bereits in der dritten Schulklasse schrieb ich am liebsten kurze Aufsätze nach Themenvorgabe. Meine Klassenlehrerin Fräulein Winkelmann hatte die Angewohnheit, zum Beispiel zwanzig Interpretationen über „Mein bestes Ferienerlebnis“ in der Klasse einzeln vorlesen zu lassen. Ich liebte das: Unterschiedliche Betrachtungen zur gleichen Aufgabe mit vielfältigen Perspektiven.

Und genau das ist auch das, was ich an Blogparaden liebe. Menschen mit verschiedenen Hintergründen schreiben zu einem vorgegebenen Thema ihre Sicht der Dinge jeweils in ihrem Blog und verlinken auf den Ursprungsbeitrag, der dazu aufrief. Ich finde, das ist inspirierend und erweitert den Horizont.

Darum nehme ich natürlich auch an der von Karrierebibel.de ausgerufenen Meta-Blogparade teil: #Blogparade über Blogparaden. Übrigens gibt es in diesem Beitrag gegen Ende Weiterlesen

Gastbeiträge schreiben: Kaffee auswärts. Inkl. 8 Tipps.

Woanders schmeckts oft besser: Kaffee auswärts.

Woanders schmeckts oft besser: Kaffee auswärts.

Update 25.01.2016:

Mittlerweile haben sich unter anderem zwei Plattformen etabliert, auf denen man prächtig Beiträge schreiben kann, wenn man ein eigenes Blog meidet: Medium und LinkedIn-Pulse. Tipp 7 und 8 habe ich unten entsprechend ergänzt.

Originalbeitrag:

Gastbeiträge schrieb ich bereits, als dieses Blog noch nicht existierte. So konnte zum Beispiel ich im Blog von Maren Martschenko meine Idee von „Systematisch Kaffeetrinken“ bereits skizzieren, bevor ich einen eigenen Webspace hatte. Außerdem schrieb ich über Weiterbildungschancen für Ältere, über den Zusammenhang von Expertise und Erfahrung und ich hatte die Ehre im Blog von Svenja Hofert zum Thema Bildungsburger interviewt zu werden.

Spätestens als Kerstin Hoffmann mir im Zusammenhang mit ihrem Buch „Prinzip Kostenlos“ empfahl, mich nicht in Gastbeiträgen zu verzetteln – man würde den Lars Hahn im Web dann nur unscharf erkennen – war der Entschluss zu diesem Blog gefasst.

Gründe für Gastbeiträge

Obwohl Systematisch Kaffeetrinken am Start ist, mach ich bisweilen Gastbeiträge und ähnliche Dinge von außerhalb dieses Blogs. Allerdings nur noch als Zusatz, nicht als Kern meiner Webaktivitäten. Welche Gründe kann man für das Schreiben von Gastbeiträgen haben?

Instawalk Ruhr. Instagram ist Social Media just for fun!

… Instwalk Ruhr bei der Arbeit

Update, 2019:

Die Instawalks werden ab September 2019 von Bettina und Michael weitergemacht. Nähere Infos in der Facebook-Gruppe InstaWalk Ruhr und unten im Beitrag.

Originalbeitrag:

Mein Steckenpferd unter den Social Media Plattformen ist Instagram, was sich mittlerweile rumgesprochen haben dürfte.

Überall dort, wo ich mich privat oder beruflich bewege, knipse ich fast unentwegt. Schappschüsse, kunstvolle Aufnahmen von bekannten Objekten oder mein obligatorisches „Foto des Tages“. Was mir grad vor’s „Objektiv“ kommt. Bisweilen ganz zur Verwunderung oder zum Unverständnis meiner Umgebung. Anschließend werden die besten Bilder ausgewählt, „schön gemacht“ und gleich auf Instagram gepostet.

Instagram ist ein Fotoportal, das anfänglich nur auf dem iPhone, später auch auf anderen Smartphones funktioniert. Das Prinzip ist einfach: Eigene Fotos werden gepostet d.h. veröffentlich. Die Fotos anderer Nutzer werden geliked oder hier genauer: geherzt. Der Fokus liegt ganz auf Weiterlesen

Karriere im Neuland? 5 Tipps zum bewussten Umgang mit XING und Co.

Recruiting jetzt nach Verhalten in XING und Co?

Recruiting jetzt nach Verhalten in XING und Co?

Karriere adé?

Bald ist es also soweit! Automatisierte Roboter erstellen Persönlichkeitsprofile von Bewerbern aus den Daten der sozialen Netzwerke und zwar hier mal nicht von Geheimdiensten, sondern von Recruitern und Personalern. Der Wunsch eines jeden Personalers? Der Albtraum eines jeden Bewerbers? Wo bliebe dann der (Rest-)Datenschutz?

Aber von Anfang an:

„Facebook zerstört Karriere – Einträge in sozialen Netzwerken führten zur Kündigung“. So oder so ähnlich stellen sich Skeptiker von XING, Facebook und Co. die Auswirkungen von unvorsichtigem Handeln im Social Web vor. Beispiele dafür werden auch gerne kolportiert wie hier z.B. bei Bild-Online.

Gleichzeitig ist wahrscheinlich fast jedem klar, der sich mit seinem beruflichen Werdegang befasst, dass soziale Netzwerke als Werkzeug für die Karriere nicht mehr wegzudenken sind. Denn besonders XING und LinkedIn werden mittlerweile zur Personalgewinnung systematisch eingesetzt. Bereits an anderer Stelle im Blog und auch bei XING habe ich meine eindeutige Haltung pro XING, LinkedIn und Co. formuliert.

Denn auch Arbeitgeber setzen zur Personalgewinnung mehr und mehr die sozialen Netzwerke ein, selbst wenn für einen nicht unerheblichen Teil der Unternehmen das Internet immer noch Neuland ist.

Next Step: Social Recruiting über Verhalten in Netzwerken

Ein aktuelles Forschungsprojekt der FOM Hochschule mit Unterstützung des Bundesministerium für Bildung und Forschung zeigt jetzt, wohin „Social Recruiting“ künftig Weiterlesen

Wissenswertes über Kaffeetrinken. Die Renaissance der Kaffeekultur

Es wird viel Kaffee getrunken auf der Welt.

Es wird viel Kaffee getrunken auf der Welt.

„Lars Hahn? Du bist doch der mit dem Kaffeeblog?!“. Diese Begrüßung traf mich zweimal direkt auf der Konferenz re:publica in Berlin. Kürzlich meinte ein Kollege: „Ihre Webseite kann man gar nicht übersehen. Ihren Tchibo-Blog bleibt einem in der Erinnerung hängen“. Ich betrachte das mal als Lob.

Auch, wenn ich natürlich keinen Tchibo-Blog betreibe. Das ehrt mich, direkt mit Herrn Bohne und Co. in einen Topf geworfen zu werden, auch wenn es eigentlich gar nicht in meiner Absicht lag.

Systematisch Kaffeetrinken handelt ja Weiterlesen

TUN! Die Umsetzung Ihres persönlichen oder beruflichen Projekts.

Wenn Sportler was TUN, geht's oft aufwärts.

Wenn Sportler was TUN, geht’s oft aufwärts.

Was haben berufliche Ziele mit einem Marathon zu tun? Es geht bei Beidem darum, ein großes Projekt zu realisieren, etwas zu schaffen, was eine große Aufgabe darstellt. Ein (Halb-)Marathon ist das allemal. Aber auch die meisten Ziele für Karriere und berufliche Entwicklung haben etwas Großes an sich.

Kürzlich lief ich selbst meinen ersten Halbmarathon. Endlich! Der Ruhrmarathon startete nach vier Jahren Pause und ich war dabei.

Was aber vorher alles geschehen war:

„Ach eigentlich könnte ich doch… mal … Halb-/Marathon laufen. … Irgendwann.“

Ich hatte das schon lange vor, aber immer wieder beiseite geschoben. Einige Hindernisse standen im Weg, die ich dort selbst platziert hatte:

„Das kostet viel zu viel Zeit, dafür zu trainieren.“
„Es besteht durchaus das Risiko, dass ich da abschmiere, so bei Kilometer 18.“
„Das ist eigentlich den Aufwand gar nicht wert.“
„Ich könnte so viel anderes tun in der Zeit.“

Ehrlich gestanden: Ich hatte so viele Gründe, es nicht Weiterlesen

Jobsuche 2.0 oder: Hashtag #Karriere auf der re:publica

Wenn der neue Job fällig ist...

Wenn der neue Job fällig ist…

Es traf sich just in Berlin die deutschsprachige “Netzgemeinde” zur Gesellschafts-Konferenz republica. Man tauschte sich aus, trank viel Kaffee miteinander und lauschte spannenden Vorträgen.

Online-Welt trifft sich offline und berichtet gleich wieder online drüber auf allen Kanälen, zum Beispiel auf Twitter unter #rp13. Überwiegend Menschen, die sich beruflich mit Kommunikation, IT, Bloggen, Social Media, Medien, Marketing befassen, diskutierten spannende, aktuelle gesellschaftliche Themen. Wer die Konferenz verpasst hat, kann die meisten Vorträge und Fachbeiträge per Video sehen.

Meine inhaltlichen Favoriten für die Tagung lagen erkenntnisgeleitet bei Digitaler Arbeit und Jobsuche 2.0. Besonders spannend fand ich Weiterlesen

Vollbeschäftigung, Fachkräftemangel – Buzzwords des Arbeitsmarkts

Vor dem Fachkräftemangel mussten die Arbeiter beim Portier warten.

Vor dem Fachkräftemangel mussten die Arbeiter beim Portier warten.

Vollbeschäftigung also.

Bereits ab 2,5 Millionen Arbeitslosen in Deutschland sprechen Experten von Vollbeschäftigung. Kennzeichnend sei, dass ungewollte Langzeitarbeitslosigkeit eliminiert sei. Sogenannte „friktionelle“ Arbeitslosigkeit, also die Sucharbeitslosigkeit zwischen zwei Jobs, gehöre zur Vollbeschäftigung dazu. Vollbeschäftigung ist also keine volle Beschäftigung, sondern liegt im Auge des Betrachters.

„Vollbeschäftigung“, „Demografischer Wandel“, „Fachkräftemangel“, gar „Notstand am Arbeitsmarkt“, das sind die Buzzwords der aktuellen Diskussionen um Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Zur aktuellen Blogparade der F.A.Z. Weiterlesen

Anno 1996: Mein erstes Webprojekt oder prähistorisches Bloggen

1996. HTML mit GIF. Handarbeit ohne Webdesign.

1996. HTML mit GIF. Handarbeit ohne Webdesign.

 

„Herzlichen Glückwunsch! Wir werden Ihre Webseite als Referenz für innovative Projekte in der Rubrik Bildung auf unsere Hauptseite nehmen“ sagte mir Lycos eines Tages per Mail.

„Ist klar“, dachte ich. Student. Linkliste. Ein wenig Fachsimpelei. So ging das. Als noch wenig los war im Internet.

Niedliche Unbekümmertheit im Web 1.0.

1996 startete ich mein erstes Webprojekt. Mein Werkzeug hieß HTML-Editor. Und das war der dann auch: Ein Editor für HTML-Sprache. Mehr gab’s nicht. Zumindest für mich. Webdesign war

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Deutschlands beste Arbeitgeber? Nur eine weitere Infografik!

Es war zu erwarten! XING, Focus und Statista küren Deutschlands beste Arbeitgeber, kündigen an, dass sie alles besser machen als die Konkurrenz. Und was kommt raus?

Noch eine Infografik mit den üblichen bekannten Großunternehmen in Deutschland. Größte Überraschung: BMW ist nur auf Platz 2!

deutschlands-beste-arbeitgeber-2013

Mitarbeiter bewerten ihr Unternehmen – Ein Novum

Zunächst einmal: Es sind XING-Mitglieder befragt worden. Immerhin! Mitarbeiter aus Weiterlesen

XING ist ein soziales Netzwerk! 7 Tipps, wie Sie’s wirklich nutzen!

XING ist ein soziales NetzwerkXING ist ein soziales Netzwerk. Oder doch nicht?

Viele Menschen sind erstaunt, wenn ich Partei für XING ergreife. Die einen finden XING als kleinstes Übel dieser ganzen datenfressenden Social Media und wollen selbst dort nicht drin sein. Die anderen finden, dass XING in Sachen Social Media nicht ernst zu nehmen sei, altbacken, langweilig, der Hort der Vertriebsnudeln…

Eine Diskussion, die Kerstin Hoffmann in Facebook vor einigen Wochen anregte, inspirierte mich dazu, noch einmal zu beschreiben, warum ich XING als soziales Netzwerk sehr wohl ernst nehme und warum XING gegenüber Facebook, Google+, Twitter etc. in vielen Bereichen seine Vorzüge hat. Weiterlesen

Systematisch Kaffeetrinken – Aha, doch nur Netzwerken?

Kaffeetasse„Netzwerken?! Ich doch nicht!“ So oder ähnlich lautet die Antwort, wenn ich z.B. Jobsuchenden empfehle, über die herkömmlichen Verfahren –  Stellenanzeige – Bewerbung – Vorstellungsgespräch – hinauszugehen.

Netzwerken ist mancherorten durchaus belegt mit Klischees wie Vertrieb, Akquise, lauten Gesprächen, Cocktailparties, Businessbreaks und solchen Dingen. Und das ist eben nicht jedermanns Sache. Denn eigentlich ist diese Form des Netzwerkens nur etwas für eine ganz kleine Minderheit, nämlich für die, die öffentliche Formen des Sich-Tummelns lieben. Darüber hinaus hat Netzwerken für manche den Charakter von Klüngelei, Seilschaften und „Beziehungen haben“ und – wie sagte einer meiner Kunden: „In den Verdacht will man ja nun wirklich nicht kommen“.

Deshalb, und weil Netzwerken für mich auch noch so einen „technischen“ Touch hat, rede ich lieber davon, systematisch informelle Gespräche zu führen – quasi „beim Kaffee“. Oft sind dies gezielte Verabredungen, manchmal hingegen Spontangespräche. Jedoch sind sie – anders als Verkaufsgespräche oder Bewerbungsgespräche – nicht formalisiert, wenig reguliert und dadurch meist relativ ergebnisoffen. Und doch – über kurz oder lang bringen sie mich meinem Ziel ein ganzes Stück näher.

In diesem Beitrag möchte ich erst mal ein paar Grundgedanken zum Ansatz des Systematisch Kaffeetrinkens skizzieren. Weiterlesen

Was machen Sie so beruflich? Kaffeetrinken?

BerufebistroUPDATE 12/2017: Auch ohne DeLorean geh ich zurück in die Vergangenheit. Stefan Schütz rief in seiner Blogparade #MyfirstContent dazu auf, über seine ersten Gehversuche als Blogger zu schreiben und praktischerweise seinen Ursprungsartikel zu nominieren. Dies ist er. Ich schrieb ihn, um an einer Blogparade von Wibke teilnehmen zu können. Mein (fast) erster Blogbeitrag ist der ganze Grund für dieses Blog (ok! Und mein Mitteilungsbedürfnis für diese Welt). Erstaunlicherweise ist dieser Artikel noch höchst aktuell. Drum lesen Sie selbst:

„Jetzt wird der auch noch für’s Kaffeetrinken bezahlt. Tja, so gut möcht‘ ich das auch mal haben“.

So oder ähnlich könnte der unbedarfte Betrachter meiner Arbeit denken. Gespräche zu führen, ist tatsächlich eines meiner beruflichen Hauptaufgaben: Mit Geschäftspartnern, Kunden, Mitstreitern, Kollegen, Mitarbeitern. Dass das oft mit dem Genuss des heißen braunen Gebräus einher geht, hat auch damit zu tun, dass es sich beim Kaffee ungezwungener spricht. Dass die Gespräche oft systematisch vorbereitet sind und echte Arbeit bedeuten erschließt sich manchem Betrachter erst auf den zweiten Blick.Mit Kaffeetrinken ist meine Arbeit

Der Aufruf zur Blogparade von Wibke Ladwig „Und was machen Sie so beruflich?“ war ein gelungener Anlass mal etwas aufzudröseln, was ich den ganzen Tag so tue:

Wenn mich also einer fragt, was ich denn beruflich Weiterlesen

Systematisch Kaffeetrinken – jetzt auch online!

Jetzt habe ich es also getan.Jetzt gehts live! Ende der Teststrecke

Nach Jahren in diversen Social Media-Kanälen unterwegs habe ich die Tipps, guten Ratschläge und freundschaftlichen Stupser befolgt und jetzt endlich ein Blog eingerichtet.

Ich habe lange gezögert. Ich brauche das nicht: Bloggen.

  1. Weil ich mich in so vielen Kanälen im Social Web rumtreibe und das ganz erfolgreich. „Wie soll da denn noch Zeit für ein Blog bleiben?“.
  2. Weil: Wenn ich schon blogge, dann will ich auch etwas mitzuteilen haben, was wirklich interessiert. „Wie jetzt? Content? Ich?“
  3. Weil Bloggen bekanntlicherweise nur dann Sinn macht, wenn man wirklich dauerhaft bei der Stange bleibt und das am besten auch noch mit Strategie. „Wie soll ich das denn jetzt auch noch hinkriegen?“
  4. Weil ich als Geschäftsführer der LVQ.de ja schließlich verantwortlich für mein Unternehmen bin und hier privat blogge? „Sollte ich nicht meine Ressourcen dort einsetzen und nicht hier?“

Ich tu’s. Jetzt. Doch.

  1. Weil ich meine Energien im Web bisher bisweilen ziemlich verstreut habe und Beiträge zum Teil selbst kaum wiederfinden kann.
  2. Weil ich ja auch bisher ganz viel mitzuteilen hatte. Bisweilen wurde es ganz nett akzeptiert, wie zuletzt meine Beiträge in XING-Themen.
  3. Weil mir garantiert die Themen nicht ausgehen und ich ständig meine Meinung kundtun werde.
  4. Weil ich gerne auch Themen beackere, die nicht auf die Unternehmenswebseite gehören, auch nicht in ein Corporate-Blog. Zum Teil aber durchaus der Firma von nutzen sind.

Ich habe überlegt, ob ich das Blog erst einmal vorsichtig mit Content befülle, professionell mit allerlei Widgets und Plugins ausstatte, Testleser rüberschauen lasse und zehnmal tief durchatme, bevor ich mit Systematisch Kaffeetrinken online gehe. Weiterlesen