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Die Polizei schnüffelt im Social Web. Geheim.
Die Polizei schnüffelt im Social Web. Geheim.

"Das Internet ist für uns alle Neuland."

Mit diesem Statement zog die Bundeskanzlerin in der vergangenen Woche den Spott und die Häme in Twitter, Facebook und Co auf sich. Zugegeben: zuerst schmunzelte ich auch. Mittlerweile ist mir das Lachen vergangen.
Mit dem Begriff "Neuland" liegt Frau Merkel nämlich richtig. Auch wenn er möglicherweise anders gemeint war.

Willkommen in Neuland 2.0

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Es wird viel Kaffee getrunken auf der Welt.
Es wird viel Kaffee getrunken auf der Welt.

"Lars Hahn? Du bist doch der mit dem Kaffeeblog?!". Diese Begrüßung traf mich zweimal direkt auf der Konferenz re:publica in Berlin. Kürzlich meinte ein Kollege: "Ihre Webseite kann man gar nicht übersehen. Ihren Tchibo-Blog bleibt einem in der Erinnerung hängen". Ich betrachte das mal als Lob.

Auch, wenn ich natürlich keinen Tchibo-Blog betreibe. Das ehrt mich, direkt mit Herrn Bohne und Co. in einen Topf geworfen zu werden, auch wenn es eigentlich gar nicht in meiner Absicht lag.

Systematisch Kaffeetrinken handelt ja ...weiterlesen "Wissenswertes über Kaffeetrinken. Die Renaissance der Kaffeekultur"

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Die feedly App fürs iPhone ist jetzt autark.
Die feedly App fürs iPhone ist jetzt autark.

UPDATE 11.06.13: Feedly hat mit der iOS-App begonnen, den Cut von Google zu vollziehen. Und: Bei mir klappt's gut.

Sie tun es tatsächlich! Google wird am 01. Juli 2013 den Google Reader in Rente schicken („we will retire Google Reader“). Wieder zeigt sich, dass die Plattformen im Web den Unternehmen gehören und sie im Zweifel mit unseren Daten das tun, was sie möchten, ohne vorher nachzufragen.

Noch vier Wochen bis dahin und mir scheint’s, als wäre meine Exit-Strategie nicht ganz ausgereift: Noch ist mein feedly-Konto mit dem Google Reader verbunden. Ebenso mein Flipboard-Account. Und noch habe ich nicht endgültig zwischen den beiden entschieden. Vielleicht brauche ich gar keine RSS-Feeds mehr? Wie gehe ich als Wissensarbeiter zukünftig mit ...weiterlesen "Exit Reader! Die Zukunft Ihres Wissens-Futters"

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Seine Tuwörter zu kennen, hilft bei der Orientierung.
Seine Tuwörter zu kennen, hilft bei der Orientierung.

 

Im täglichen Leben geht es meistens nicht ums Sein, selten ums Haben, sondern meistens ums TUN.

Oder was meinen Sie?

Wofür werden Arbeitgeber oder Auftraggeber Sie bezahlen?

Wofür bezahlen Arbeitgeber und Auftraggeber?

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Wenn Sportler was TUN, geht's oft aufwärts.
Wenn Sportler was TUN, geht's oft aufwärts.

Was haben berufliche Ziele mit einem Marathon zu tun? Es geht bei Beidem darum, ein großes Projekt zu realisieren, etwas zu schaffen, was eine große Aufgabe darstellt. Ein (Halb-)Marathon ist das allemal. Aber auch die meisten Ziele für Karriere und berufliche Entwicklung haben etwas Großes an sich.

Kürzlich lief ich selbst meinen ersten Halbmarathon. Endlich! Der Ruhrmarathon startete nach vier Jahren Pause und ich war dabei.

Was aber vorher alles geschehen war:

„Ach eigentlich könnte ich doch… mal ... Halb-/Marathon laufen. ... Irgendwann.“

Ich hatte das schon lange vor, aber immer wieder beiseite geschoben. Einige Hindernisse standen im Weg, die ich dort selbst platziert hatte:

„Das kostet viel zu viel Zeit, dafür zu trainieren.“
„Es besteht durchaus das Risiko, dass ich da abschmiere, so bei Kilometer 18.“
„Das ist eigentlich den Aufwand gar nicht wert.“
„Ich könnte so viel anderes tun in der Zeit.“

Ehrlich gestanden: Ich hatte so viele Gründe, es nicht ...weiterlesen "TUN! Die Umsetzung Ihres persönlichen oder beruflichen Projekts."

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@1stepto @siloers @wortmarketing @sozialpr @t_krischak @networkfindercc @DerLarsHahn @KlausMJan
@1stepto @siloers @wortmarketing @sozialpr @t_krischak @networkfindercc @DerLarsHahn @KlausMJan

Wer mir irgendwo im Netz folgt, auf Facebook, auf Twitter, Google Plus, Pinterest oder sogar XING, konnte nicht übersehen, dass ich dies Jahr in Berlin die digitale Konferenz re:publica besucht habe. Spannend war’s: Freizeit und berufliches Interesse zugleich. Nette Leute zu treffen, die ich online zum Teil schon über Jahre kenne.

Deshalb gibt’s diese Woche meinen Rückblick zur republica, die man auf Twitter unter #rp13 verfolgen konnte.

  • Der visuelle und historische Kracher der diesjährigen republica waren die Plakate der bisherigen Konferenzen angefangen bei 1913 (!) von Wortfeld aka Alexander Svensson, die man auch vor der Stage 6 bewundern konnte. Hier gibt es sie online:

http://www.wortfeld.de/2013/05/kleine-retrospektive/

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Wenn der neue Job fällig ist...
Wenn der neue Job fällig ist...

Es traf sich just in Berlin die deutschsprachige “Netzgemeinde” zur Gesellschafts-Konferenz republica. Man tauschte sich aus, trank viel Kaffee miteinander und lauschte spannenden Vorträgen.

Online-Welt trifft sich offline und berichtet gleich wieder online drüber auf allen Kanälen, zum Beispiel auf Twitter unter #rp13. Überwiegend Menschen, die sich beruflich mit Kommunikation, IT, Bloggen, Social Media, Medien, Marketing befassen, diskutierten spannende, aktuelle gesellschaftliche Themen. Wer die Konferenz verpasst hat, kann die meisten Vorträge und Fachbeiträge per Video sehen.

Meine inhaltlichen Favoriten für die Tagung lagen erkenntnisgeleitet bei Digitaler Arbeit und Jobsuche 2.0. Besonders spannend fand ich ...weiterlesen "Jobsuche 2.0 oder: Hashtag #Karriere auf der re:publica"

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Kanzler im SpiegelEin gewisser Gerhard Schröder stand in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts vor dem Bundeskanzleramt und dachte sich: "Ich will hier rein." Es wird so kolportiert. Bekanntermaßen ist aus ihm der 7. Kanzler der Bundesrepublik Deutschland geworden. Sein Karriereziel hatte Herr Schröder erreicht.

Wer weiß, ob er es geworden wäre, hätte er bereits Google Glass gekannt, als er vorm Kanzleramt stand.

Mit Google Glass vorm Werkstor

Was könnte es für die Karriere bedeuten, wenn ich vorm Tor eines Unternehmens stehe und Google Glass gibt ...weiterlesen "Karriere 3.0 mit Google Glass – Nachschlag zur Blogparade"

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Vor dem Fachkräftemangel mussten die Arbeiter beim Portier warten.
Vor dem Fachkräftemangel mussten die Arbeiter beim Portier warten.

Vollbeschäftigung also.

Bereits ab 2,5 Millionen Arbeitslosen in Deutschland sprechen Experten von Vollbeschäftigung. Kennzeichnend sei, dass ungewollte Langzeitarbeitslosigkeit eliminiert sei. Sogenannte „friktionelle“ Arbeitslosigkeit, also die Sucharbeitslosigkeit zwischen zwei Jobs, gehöre zur Vollbeschäftigung dazu. Vollbeschäftigung ist also keine volle Beschäftigung, sondern liegt im Auge des Betrachters.

„Vollbeschäftigung“, „Demografischer Wandel“, „Fachkräftemangel“, gar „Notstand am Arbeitsmarkt“, das sind die Buzzwords der aktuellen Diskussionen um Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Zur aktuellen Blogparade der F.A.Z. ...weiterlesen "Vollbeschäftigung, Fachkräftemangel – Buzzwords des Arbeitsmarkts"

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XING-Touch auf dem iPhone
XING-Touch auf dem iPhone

Mensch XING!

Heute schreibe ich Dir mal einen kleinen Brief. Ich hab über uns nachgedacht:

Bereits seit acht Jahren gehen wir miteinander meinen beruflichen Weg. Stets warst Du mir ein angenehmer Begleiter. Anfangs noch als OpenBC, später dann als XING. Wobei ich bis heute eigentlich noch immer nicht genau weiß, warum in aller Welt XING Dein Name wurde.

Dennoch: Ich lernte Dich schätzen als Abbildung meines beruflichen Netzwerkes im Internet und ganz schnell auch für mehr: Deine Gruppen fand ich spannend. Die Diskussionen bisweilen aufwallend, aber informativ und stets unterhaltsam.

XING – Social Media für Social-Media-Skeptiker

Als Karriereberater inspirierte ich unzählige Menschen, es mit Dir ...weiterlesen "Mensch XING: What’s App? Kannst Du auch mobil?"

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Zielgruppe oder Wunschkunde?
Zielgruppe oder Wunschkunde?

Wunschkunde also.

Sascha Theobald fragt bei seinem Aufruf zur Blogparade „Wie muss Ihr persönlicher Wunschkunde sein?“, wie ich ihn mir vorstelle. Bevor ich das beantworten kann, erst einmal eine kleine Episode über den Begriff Zielgruppe:

„Herr Hahn, Sie gehören genau zu meiner Zielgruppe“ schrieb mich kürzlich jemand unaufgefordert in einem grünen deutschen Netzwerk an. „Ach“ dachte ich „da bin ich aber gespannt, was ...weiterlesen "Brennen für die eigene Sache! Meine Wunschkunden"

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Nach Essen wollen wirklich wenige Jobsuchende, sagt XING.
Nach Essen wollen wirklich wenige Jobsuchende, sagt XING.

Und wieder eine Befragung von XING und Statista mit interessanten Ergebnissen:

Hamburg ist sexy. Viele wollen dort arbeiten: An der Alster spazieren, in der Hafenstadt den Duft der weiten Welt schnuppern. Nordseenähe, Hanseatisches Flair. All das lockt anscheinend.

Trübe hingegen sind die Ruhrstädte: Essen und Dortmund sind ...weiterlesen "XING: Hamburg Topp, Essen Flop. Arbeitsplatz als Standortfaktor"

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1996. HTML mit GIF. Handarbeit ohne Webdesign.
1996. HTML mit GIF. Handarbeit ohne Webdesign.

 

„Herzlichen Glückwunsch! Wir werden Ihre Webseite als Referenz für innovative Projekte in der Rubrik Bildung auf unsere Hauptseite nehmen“ sagte mir Lycos eines Tages per Mail.

„Ist klar“, dachte ich. Student. Linkliste. Ein wenig Fachsimpelei. So ging das. Als noch wenig los war im Internet.

Niedliche Unbekümmertheit im Web 1.0.

1996 startete ich mein erstes Webprojekt. Mein Werkzeug hieß HTML-Editor. Und das war der dann auch: Ein Editor für HTML-Sprache. Mehr gab’s nicht. Zumindest für mich. Webdesign war

...weiterlesen "Anno 1996: Mein erstes Webprojekt oder prähistorisches Bloggen"

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Lars Hahn so beim Drehen des Glücksrads auf der Jobmesse Düsseldorf. Karriere als Glücksache?
Lars Hahn so beim Drehen des Glücksrads auf der Jobmesse Düsseldorf. Karriere als Glücksache?

Der (fast) verdeckte Arbeitsmarkt erschließt sich am besten durch Gespräche. Systematisch Kaffeetrinken as its best! Letzte Woche war die Jobmesse in Düsseldorf. Dort habe ich eine Menge Kaffee getrunken. Natürlich systematisch. Mit vielen netten Menschen. Gespräche, die teils persönlich, teils geschäftlich und teils beruflich waren. Auf einige Kaffee-Sessions trafen alle Attribute zu.

Beeindruckend fand ich das Gespräch mit zwei Geisteswissenschaftlerinnen, die bisher nur auf dem klassischen Weg versuchten in den Arbeitsmarkt zu gelangen. Bewerbung, Absage, Bewerbung, Absage, Bewerbung …

„Dass man das einfach so tun kann?!“ meinte eine der beiden, „jemanden ansprechen, auch wenn ...weiterlesen "Auf Jobmessen die Karriere schmieden. Beim Kaffee!"

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Es war zu erwarten! XING, Focus und Statista küren Deutschlands beste Arbeitgeber, kündigen an, dass sie alles besser machen als die Konkurrenz. Und was kommt raus?

Noch eine Infografik mit den üblichen bekannten Großunternehmen in Deutschland. Größte Überraschung: BMW ist nur auf Platz 2!

deutschlands-beste-arbeitgeber-2013

Mitarbeiter bewerten ihr Unternehmen - Ein Novum

Zunächst einmal: Es sind XING-Mitglieder befragt worden. Immerhin! Mitarbeiter aus ...weiterlesen "Deutschlands beste Arbeitgeber? Nur eine weitere Infografik!"

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Barcamp Ruhr im Unperfekthaus Essen
Christian und Christian im Unperfekthaus: Kleine Textschule am Kamin

„Hier steht eigentlich keiner richtig vorne“, hörte ich bereits in der Schlange beim Einchecken zum BarCamp Ruhr, das am ersten Märzwochenende im Unperfekthaus Essen stattfand. „Eine BarCamp-Session geht so: Vorne stellen einer oder zwei ein Thema vor und alle im Raum sind aufgerufen, dabei mitzumachen.“

Damit war eigentlich geklärt, worum es geht. Also: Auf einem BarCamp geht es um gemeinsamen Wissensaustausch von Expertinnen und Experten, vorwiegend zu Themen des Internets, Technik wie Kommunikation. Was ein BarCamp ausmacht, das ...weiterlesen "„Wissen teilen ist geil“ – Lernen mit Spaß auf dem BarCamp Ruhr"

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XING ist ein soziales NetzwerkXING ist ein soziales Netzwerk. Oder doch nicht?

Viele Menschen sind erstaunt, wenn ich Partei für XING ergreife. Die einen finden XING als kleinstes Übel dieser ganzen datenfressenden Social Media und wollen selbst dort nicht drin sein. Die anderen finden, dass XING in Sachen Social Media nicht ernst zu nehmen sei, altbacken, langweilig, der Hort der Vertriebsnudeln…

Eine Diskussion, die Kerstin Hoffmann in Facebook vor einigen Wochen anregte, inspirierte mich dazu, noch einmal zu beschreiben, warum ich XING als soziales Netzwerk sehr wohl ernst nehme und warum XING gegenüber Facebook, Google+, Twitter etc. in vielen Bereichen seine Vorzüge hat. ...weiterlesen "XING ist ein soziales Netzwerk! 7 Tipps, wie Sie’s wirklich nutzen!"

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Kaffeetasse"Netzwerken?! Ich doch nicht!" So oder ähnlich lautet die Antwort, wenn ich z.B. Jobsuchenden empfehle, über die herkömmlichen Verfahren -  Stellenanzeige – Bewerbung – Vorstellungsgespräch - hinauszugehen.

Netzwerken ist mancherorten durchaus belegt mit Klischees wie Vertrieb, Akquise, lauten Gesprächen, Cocktailparties, Businessbreaks und solchen Dingen. Und das ist eben nicht jedermanns Sache. Denn eigentlich ist diese Form des Netzwerkens nur etwas für eine ganz kleine Minderheit, nämlich für die, die öffentliche Formen des Sich-Tummelns lieben. Darüber hinaus hat Netzwerken für manche den Charakter von Klüngelei, Seilschaften und „Beziehungen haben“ und – wie sagte einer meiner Kunden: „In den Verdacht will man ja nun wirklich nicht kommen“.

Deshalb, und weil Netzwerken für mich auch noch so einen „technischen“ Touch hat, rede ich lieber davon, systematisch informelle Gespräche zu führen – quasi „beim Kaffee“. Oft sind dies gezielte Verabredungen, manchmal hingegen Spontangespräche. Jedoch sind sie - anders als Verkaufsgespräche oder Bewerbungsgespräche - nicht formalisiert, wenig reguliert und dadurch meist relativ ergebnisoffen. Und doch – über kurz oder lang bringen sie mich meinem Ziel ein ganzes Stück näher.

In diesem Beitrag möchte ich erst mal ein paar Grundgedanken zum Ansatz des Systematisch Kaffeetrinkens skizzieren. ...weiterlesen "Systematisch Kaffeetrinken – Aha, doch nur Netzwerken?"

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GlückwünscheUPDATE 01.03.2018:

Danke auch für die vielen Glückwünsche dies Jahr! Ich bin jetzt 50 und dies Blog ist 5!

5 Jahre ist der Originalbeitrag nun alt. Die Zeiten haben sich seit damals geändert: Seinerzeit viel XING und Facebook. Heute mehr Chatten und offline (!). XING hält sich wegen seiner speziellen Geburtstagsfunktion. Und eine Gratulation kam heuer über den Social Media Senkrechtstarter Vero.

Die Geburtstags-"Statistik" 2018: 1. Whatsapp und Telegram, 2. XING (dank seiner Geburtstagserinnerungsfunktion), 3. Facebook, 4. Persönliche Gratulation (very social), 5. Twitter, 6. Telefon, 7. erstaunlicherweise E-Mail, 8. LinkedIn, 9. Vero. Nix bei Vero, Pinterest, Swarm, Google+, Snapchat und Co.

Allen Grüßenden auf diesem Weg ein herzliches "Danke!".
Soweit das Update 2018. Jetzt der Originalbeitrag:

Früher – und ich meine wirklich früher – wurden die Kinder in der Schule dreimal hochgelebt, es wurde Kuchen gegessen, die Oma kam vorbei, es wurde beschenkt und dann war die Party aus. Mir war übrigens immer unwohl da oben auf dem Stuhl, wenn sich vier Mitschüler wackeligerweise mit meinem Gewicht abmühten.

Mit Social Media ändert sich die Kommunikation in allen Lebensbereichen – so auch bei persönlichen Ereignissen wie Geburten, Hochzeiten, Jubiläen und eben auch Geburtstagen. Es wird ...weiterlesen "Geburtstag in Zeiten von Social Media – Analyse"

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UPDATE, 02.09.2013

Heute gibt XING bekannt, dass sie das Feature Themen zum 16.09.2013 aufgeben werden. Ich bedaure das sehr, weil das was ich in diesem Artikel geschrieben habe, nach wie vor Bestand hat. Was jetzt zu tun ist für Artikelschreiber in XING-Themen und welche Konsequenzen das hat für Personen, die Beiträge schreiben wollen ohne zu bloggen, das schreibe ich im Beitrag "Shutdown - XING schließt Themen..."

Für alle, die Bloggen möchten, ohne ein eigenes Blog zu haben verweise ich deshalb auch auf den Beitrag "Bloggen ohne Blog".

Ab hier folgt der Originalartikel:

Erst kürzlich begann ich, in den XING-Themen zu „bloggen“, nachdem mir Michael Rajiv Shah dazu geraten hatte, mich dieser Materie mal zu widmen. Für den Reputationsaufbau und die Reichweite seien die XING-Topics sehr fruchtbar und man könne das relativ einfach bewerkstelligen.XING-Themen-Lars-Hahn

XING-Themen – Bloggen für Bequeme?

„Au prima“, dachte ich. „Komme ich also doch um die Arbeit für ein eigenes Blog herum!“ Einfach XING als Plattform nutzen und Ideen und Gedanken dort platzieren. Bei etwa 1.000 Kontakten, die davon erfahren und guten Hashtags im Beitrag müsste doch was dabei rumkommen.

Und was soll ich sagen: Die Art, wie sich Artikel dort platzieren lassen ist verlockend. Bereits nach einigen Wochen hatte ich – für mich so – den ersten großen Erfolg: Über 1.000 Personen lasen ...weiterlesen "XING-Themen – Bloggen für Bequeme?"

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BerufebistroUPDATE 12/2017: Auch ohne DeLorean geh ich zurück in die Vergangenheit. Stefan Schütz rief in seiner Blogparade #MyfirstContent dazu auf, über seine ersten Gehversuche als Blogger zu schreiben und praktischerweise seinen Ursprungsartikel zu nominieren. Dies ist er. Ich schrieb ihn, um an einer Blogparade von Wibke teilnehmen zu können. Mein (fast) erster Blogbeitrag ist der ganze Grund für dieses Blog (ok! Und mein Mitteilungsbedürfnis für diese Welt). Erstaunlicherweise ist dieser Artikel noch höchst aktuell. Drum lesen Sie selbst:

„Jetzt wird der auch noch für’s Kaffeetrinken bezahlt. Tja, so gut möcht‘ ich das auch mal haben“.

So oder ähnlich könnte der unbedarfte Betrachter meiner Arbeit denken. Gespräche zu führen, ist tatsächlich eines meiner beruflichen Hauptaufgaben: Mit Geschäftspartnern, Kunden, Mitstreitern, Kollegen, Mitarbeitern. Dass das oft mit dem Genuss des heißen braunen Gebräus einher geht, hat auch damit zu tun, dass es sich beim Kaffee ungezwungener spricht. Dass die Gespräche oft systematisch vorbereitet sind und echte Arbeit bedeuten erschließt sich manchem Betrachter erst auf den zweiten Blick.Mit Kaffeetrinken ist meine Arbeit

Der Aufruf zur Blogparade von Wibke Ladwig "Und was machen Sie so beruflich?" war ein gelungener Anlass mal etwas aufzudröseln, was ich den ganzen Tag so tue:

Wenn mich also einer fragt, was ich denn beruflich ...weiterlesen "Was machen Sie so beruflich? Kaffeetrinken?"

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Jetzt habe ich es also getan.Jetzt gehts live! Ende der Teststrecke

Nach Jahren in diversen Social Media-Kanälen unterwegs habe ich die Tipps, guten Ratschläge und freundschaftlichen Stupser befolgt und jetzt endlich ein Blog eingerichtet.

Ich habe lange gezögert. Ich brauche das nicht: Bloggen.

  1. Weil ich mich in so vielen Kanälen im Social Web rumtreibe und das ganz erfolgreich. "Wie soll da denn noch Zeit für ein Blog bleiben?".
  2. Weil: Wenn ich schon blogge, dann will ich auch etwas mitzuteilen haben, was wirklich interessiert. "Wie jetzt? Content? Ich?"
  3. Weil Bloggen bekanntlicherweise nur dann Sinn macht, wenn man wirklich dauerhaft bei der Stange bleibt und das am besten auch noch mit Strategie. "Wie soll ich das denn jetzt auch noch hinkriegen?"
  4. Weil ich als Geschäftsführer der LVQ.de ja schließlich verantwortlich für mein Unternehmen bin und hier privat blogge? "Sollte ich nicht meine Ressourcen dort einsetzen und nicht hier?"

Ich tu's. Jetzt. Doch.

  1. Weil ich meine Energien im Web bisher bisweilen ziemlich verstreut habe und Beiträge zum Teil selbst kaum wiederfinden kann.
  2. Weil ich ja auch bisher ganz viel mitzuteilen hatte. Bisweilen wurde es ganz nett akzeptiert, wie zuletzt meine Beiträge in XING-Themen.
  3. Weil mir garantiert die Themen nicht ausgehen und ich ständig meine Meinung kundtun werde.
  4. Weil ich gerne auch Themen beackere, die nicht auf die Unternehmenswebseite gehören, auch nicht in ein Corporate-Blog. Zum Teil aber durchaus der Firma von nutzen sind.

Ich habe überlegt, ob ich das Blog erst einmal vorsichtig mit Content befülle, professionell mit allerlei Widgets und Plugins ausstatte, Testleser rüberschauen lasse und zehnmal tief durchatme, bevor ich mit Systematisch Kaffeetrinken online gehe. ...weiterlesen "Systematisch Kaffeetrinken – jetzt auch online!"

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