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Systematisch Kaffeetrinken. Sie finden mich im Internet.

Systematisch Kaffeetrinken im Netz

Systematisch Kaffeetrinken anderswo …

Sie finden mich im Internet. Systematisch Kaffeetrinken auch weiterhin online. In diesem Beitrag verrate ich Ihnen, wo Sie im weiten Netz auch weiterhin Beiträge von mir finden werden.

Es soll ja just disponierte Leute geben, die sich bei Twitter und Facebook abmelden und das dann auch noch feiern. Man nannte das mal „Den Habeck machen„. Sie hörten davon.

Wenn einer, der für eine Organisation oder ein Unternehmen steht, so etwas tut, halte ich das in diesen Zeiten für falsch und grob fahrlässig. Längst ist Kommunikation per Social Media auch im Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken – selbst, wenn das in Deutschland viele Unternehmer und Politiker noch nicht begriffen haben.

Auch deshalb werden Sie das bei Lars Hahn auch nicht erleben. Ich werde mich natürlich nicht aus den Social Media zurückziehen – gleichwohl ich in den letzten Monaten vieler Sachen überdrüssig geworden bin. Instagram verkommt immer mehr zu einer Werbeschleuder für Minderjährige, XING macht uns mit ständigen Verschlimmbesserungen der Features das Leben schwer, Facebook ist ja nun auch nicht mehr der Bringer und die allgemeine Verrohung der öffentlichen Diskussionskultur in den Social Media zieht auch an mir nicht spurlos vorbei. Mit anderen Worten: Bisweilen hab auch ich einfach keine Lust mehr.

Ruhe im Blog – Nicht im Netz

Auch in diesem Blog ist es merklich ruhig geworden. Neben vielen persönlichen und beruflichen Umständen hat das auch damit zu tun, dass mein persönliches Missionsbedürfnis entspannterweise abgenommen hat.

Ich hatte dies Blog seinerzeit Systematisch Kaffeetrinken genannt, was meine Definition für persönliches und berufliches Netzwerken war und ist. Über Systematisch Kaffeetrinken in beruflicher Hinsicht habe ich längst drüben im Blog der LVQ geschrieben: „Wie Systematisch Kaffeetrinken wirklich funktioniert. #Netzwerken“. Bezeichnenderweise steht dieser Artikel meist ganz oben bei Google, wenn Sie den Begriff „Systematisch Kaffeetrinken“ eingeben.

Um es kurz zu machen. Hier im Blog werden Sie auch in nächster Zeit wenig von mir lesen – ein Grund für diesen Artikel. Allerdings bin ich zwar ruhig hier im Blog, nicht aber im Internet.

Systematisch Kaffeetrinken – Plattformen und Profile, auf denen Sie Lars Hahn finden

Zu finden ist Lars Hahn weiterhin auf vielen Kanälen und Plattformen im Netz. Als Geschäftsführer der LVQ, Weiterbildungsmensch und Arbeitswelten-Forscher nutze ich die Möglichkeit durch Publikationen im Web per Blogs und Social Media für meine Arbeit die Sichtbarkeit zu erhöhen und gemeinsam mit einem tollen Team für mein Unternehmen die Reputation zu schaffen, die mir möglich ist.

Deshalb schreibe ich gerne über die Themen, mit denen ich mich beruflich befasse: Arbeitswelt, Karriere, Beruf, Jobsuche, Personalgewinnung, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, New Work.

Sie finden mich dazu

Außerdem finden Sie mich natürlich weiterhin in diversen Social Media, besonders den beruflich und geschäftlich relevanten. Folgen Sie mir gerne hier:

Hier in diesem Blog finden Sie weiterhin viele Beiträge, die ich in den vergangenen sechs Jahren geschrieben habe. Einige ältere davon haben eine erstaunliche Aktualität. Neben Tipps zu XING und anderen Social Media finden Sie noch viele Artikel über New Work, Arbeiten 4.0, Trends am Arbeitsmarkt, Karrieretipps. Stöbern Sie einfach. Ansonsten wissen Sie ja, wo Sie mich ab jetzt finden.

 

Personal Branding light. Tipps für Deinen Beitrag bei Linkedin oder Medium

Personal Branding light

Beitrag bei LinkedIn-Publishing (Screenshot linkedin.com)

Heute schreibe ich über Personal Branding light.

Denn zugegeben: Eine ausgeklügelte Personal-Branding Strategie braucht vielleicht nicht jeder.

Gleichzeitig ist digitale Präsenz und berufliche Vernetzung heute für Berufstätige wichtig und sinnvoll, besonders für Wissensarbeiter jedweder Branchen. Ein professionelles Profil, berufliche Vernetzung mit Kollegen und Geschäftspartnern und eine dosierte Aktivität in den Businessnetzwerken gehört zum Minimum der beruflichen Reputationpflege.

Wenn Sie gerade einen neuen Job suchen oder sich in Ihrer Branche akut positionieren wollen, braucht es manchmal ein bisschen mehr: Das Zeigen von Expertise.

Gleichwohl hat nicht jeder die Zeit, das Talent oder das Interesse, eine raffinierte Personal Branding-Strategie umzusetzen, wie zum Beispiel „coffeeandsteph“ Stephanie Tönjes das hier beschreibt. Nicht jeder braucht ein eigenes Blog oder gar einen Youtube-Channel.

Wie gut, dass es fertige Publishing-Plattformen wie Weiterlesen

Bloggen ohne Blog? Besser als nix! #bloggenohneblog

Bloggen ohne Blog

… Bloggen ohne Blog: Liest das jemand?

Sie wollen sich waschen, ohne sich völlig nass zu machen?

Online Texte schreiben, ohne ein eigenes Blog zu betreiben?

Wollen Sie das wirklich?

Dann könnte „Bloggen ohne Blog“ etwas für Sie sein.

Wie jetzt?

Bloggen ohne Blog?

Waschen ohne Wasser?

In diesem Beitrag zur Blogparade #bloggenohneblog von Meike Leopold schreibe ich, wann es sinnvoll sein könnte, gelegentlich auf einer externen Plattform zu publizieren, ohne ein eigenes Blog zu betreiben und was man dabei beachten sollte.

Bloggen ohne Blog – Bloggen für Nicht-Blogger

Möglicherweise möchten Sie nur gelegentlich Texte als Arbeitsproben im Web platzieren und damit ihre Reputation erhöhen. Oder Sie wollen gelegentlich zu bestimmten Themen Stellung beziehen. Oder Sie haben einfach das Bedürfnis mal etwas Weiterlesen

Facebook-Suche richtig nutzen: Mit „Englische Suche“ in Beiträgen stöbern. #Tipps

Englische Facebook-Suche-VorteileUpdate 14.06.15: Dieser Beitrag behandelt die grundlegenden Vorteile der englischen Facebook-Suche. Tatsächlich gibt es aber auch noch die Facebook Graph Search, die vermeintlich seit Januar deaktiviert wurde. Mit ihr lässt sich in der englischen Suche so manch Pfiffiges entdecken. Das gibt’s dann im zweiten Teil, quasi Sequel zu diesem Beitrag „Wie nutze ich die Facebook Graph Search?“

Hier der Original-Beitrag:

Die Facebook-Suche.

Umständlich! Undeutlich! Unbrauchbar?

Sie wollen

  • bei Facebook prüfen, wer den eigenen Blogartikel oder einen anderen Link geteilt hat?
  • alte Beiträge von anno dazumal gezielt wieder finden?
  • systematisch innerhalb von Beiträgen von Freunden und Seiten suchen?

Geht doch gar nicht!

Oder?!

Kürzlich befasste ich mich nach all den Arbeiten-4.0-Beiträgen mal näher mit der Facebook-Suche, weil ich mehr wissen wollte, als ich auf Anhieb mit der „normalen“ Suchfunktion rausbekommen sollte. Und siehe da: Mit ein paar Kniffen Weiterlesen

Checkliste für den Start in die Arbeitswelt der Zukunft #Blogparade

Mobiles Arbeiten in der Arbeitswelt der Zukunft

Arbeitsplatz der Zukunft. Kaffee, Tablet, Reicht!

Die Arbeitswelt hält bereits heute sehr unterschiedliche Möglichkeiten zur Gestaltung der täglichen Arbeit bereit. In der Arbeitswelt der Zukunft wird die Differenzierung verschiedener Arbeitskulturen noch zunehmen. Bemerkbar macht sich dieser Trend bereits jetzt, besonders wenn man einen neuen Job beginnt.

Denn der Start eines neuen Jobs in der Arbeitswelt der Zukunft ist stets verbunden mit einer neuen Umgebung. Ganz gleich ob der erste Job eines Hochschulabsolventen, der Wiedereinstieg nach Elternzeit, ein Neustart oder Wechsel eines Professionals, oder sogar die Übernahmen einer neuen Aufgabe im gleichen Unternehmen. Der nächste Arbeitsplatz sieht anders aus: Vielleicht Einzelbüro. Oder Arbeit von zu Hause. Möglicherweise viel unterwegs. Oder gar Großraumbüro. Außendienst. Oder von allem etwas?

Wichtig ist, dass der neue Arbeitsplatz zu einem passt. Deshalb ist es gut zu wissen, was für ein Typ aus der folgenden Liste man ist.

Neue Arbeitswelt: Die vier Office-Typen

Der Mobile-Office-Typ

Es gibt sie tatsächlich: Digitale Nomaden. Sie arbeiten an wechselnden Orten, haben kein eigenes Büro. Aber zu Hause arbeiten ist für sie auch nicht gut. Gesichtet werden Mobile-Office-Typen an Coworking-Places, in Stadtbibliotheken, in Cafes und bisweilen sogar bei Mc Donalds. Laptop, Tablet und Smartphone sind ihre wichtigsten oder gar einzigen Utensilien. Ihre erste Sorge lautet stets: „Gibt es hier Free-Wifi?“

Selbst XING bemüht sich Weiterlesen

Schreibblockade? Auswärts schreiben! #BloCKparade

Auswärts schreiben - BloCKparade

Bei Schreibblockade: Auswärts schreiben!

„Anderswo schmeckts immer besser.“ Binsenweisheit

Kennen Sie das?

Sie brüten stundenlang über einem Text, den Sie morgen früh noch abliefern müssen. Da ist es ganz gleich, ob das der Bericht für die Geschäftsfühung, die Bewerbung für den Traumjob oder der Gastbeitrag für das renommierte Fachblog ist.

Es nützt nichts!

Alle kreativen Leitungen scheinen verstopft. Außerdem: Ständig wird man abgelenkt! Obwohl das Telefon doch abgestellt ist, die Mails bewusst ignoriert werden, das Schreibambiente gezielt auf Business gestellt wurde.

Akute Schreibblockade!

Es klappt nicht!

Alles andere kommt Ihnen in den Sinn, aber nicht Ihr eigentliches Thema.

Zu Ihrem Thema fällt Ihnen jetzt gar nichts ein, außer ein paar stümperhafter Schnipsel, die keinen Sinn machen. Schweißnasse Stirn, Adrenalin-Anstieg, panikähnliche Symptome?

Stopp!

Wenn so was passiert: Gehen sie doch Weiterlesen

NEU: LVQ.de jetzt auch mit Corporate Blog

LVQ-Blog-Start

LVQ.de – Corporate Blogging mit Karriere und Weiterbildung

Endlich ist es soweit! Die LVQ hat eine neue Webseite. Die alte Homepage meines Unternehmens – im Vor-Social-Media-Zeitalter gemacht – war in die Jahre gekommen. Wie das so ist, haben wir lange auf das bewährte gesetzt. Die Seite läuft ja! Wohl wissend, dass ein Relaunch unserer Firmenseite dringend notwendig ist.

Corporate-Site nach aktuellen Maßstäben

Konzipiert worden ist die neue Seite nach dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sind uns die folgenden Kriterien besonders wichtig:

  • Social-Media-Kompatibilität stand ganz oben auf der Liste. Sie können LVQ.de jetzt liken.
  • Wichtig ist natürlich das sogenannte Responsive Design, das den vernünftigen Zugriff zum Beispiel auch von mobilen Endgeräten gewährleistet.
  • Zeitgemäße Technik mit offenem Standard war uns wichtig: So haben wir uns für WordPress als Grundlage entschieden.
  • Der LVQ-Karriere-Blog schließlich als themenspezifisches Blog über Weiterbildung und Karriere ist uns eine Herzensangelegenheit.

Corporate Blogging als KMU

Die LVQ ist ein typisches kleines mittelständisches Unternehmen. Mit einer Mannschaft von etwa 15 Personen plus Unterstützung durch freie Trainer und Berater haben wir stets auch so genügend zu tun. Und jetzt also auch noch ein Blog betreiben? Wieso denn das?

Karriere und Heimat – Mobilsein oder Bleiben

Dor is miene Heimat ...

Dor is miene Heimat …

„Heimat ist da, wo Dein Herz ist.“

Ursprünglich komme ich aus einer Gegend, in der die Menschen als sehr heimatverbunden gelten, ja als verwurzelt mit der Scholle. Weiter Horizont, weites Land, viel Grün, viel Wasser und viel Wetter. Das macht sich dann auch im Lied der Ostfriesen, dem Nordseewellenlied bemerkbar. Dort heißt es

„Wo de Nordseewellen trecken an de Strand, Wor de geelen Blöme bleuhn int gröne Land, Wor de Möwen schrieen gell int Stormgebrus, Dor is mine Heimat, dor bün ick to Hus.“

Da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus. Geht mir immer noch so, wenn ich in Ostfriesland zu Besuch bin …

Heimat 2.0

Seit über 20 Jahren lebe ich nun „anne Ruhr“. Und das Ruhrgebiet ist etwas, bei dem viele Außenstehende sicher eher nicht an den Begriff „Heimat“ denken. Ich zuerst auch nicht.

Bin ich doch der Karriere Weiterlesen

Blogparaden für Nicht-Blogger: Inspiratives Netzwerken

Posten in Blogparaden.Bereits in der dritten Schulklasse schrieb ich am liebsten kurze Aufsätze nach Themenvorgabe. Meine Klassenlehrerin Fräulein Winkelmann hatte die Angewohnheit, zum Beispiel zwanzig Interpretationen über „Mein bestes Ferienerlebnis“ in der Klasse einzeln vorlesen zu lassen. Ich liebte das: Unterschiedliche Betrachtungen zur gleichen Aufgabe mit vielfältigen Perspektiven.

Und genau das ist auch das, was ich an Blogparaden liebe. Menschen mit verschiedenen Hintergründen schreiben zu einem vorgegebenen Thema ihre Sicht der Dinge jeweils in ihrem Blog und verlinken auf den Ursprungsbeitrag, der dazu aufrief. Ich finde, das ist inspirierend und erweitert den Horizont.

Darum nehme ich natürlich auch an der von Karrierebibel.de ausgerufenen Meta-Blogparade teil: #Blogparade über Blogparaden. Übrigens gibt es in diesem Beitrag gegen Ende Weiterlesen

Gastbeiträge schreiben: Kaffee auswärts. Inkl. 8 Tipps.

Woanders schmeckts oft besser: Kaffee auswärts.

Woanders schmeckts oft besser: Kaffee auswärts.

Update 25.01.2016:

Mittlerweile haben sich unter anderem zwei Plattformen etabliert, auf denen man prächtig Beiträge schreiben kann, wenn man ein eigenes Blog meidet: Medium und LinkedIn-Pulse. Tipp 7 und 8 habe ich unten entsprechend ergänzt.

Originalbeitrag:

Gastbeiträge schrieb ich bereits, als dieses Blog noch nicht existierte. So konnte zum Beispiel ich im Blog von Maren Martschenko meine Idee von „Systematisch Kaffeetrinken“ bereits skizzieren, bevor ich einen eigenen Webspace hatte. Außerdem schrieb ich über Weiterbildungschancen für Ältere, über den Zusammenhang von Expertise und Erfahrung und ich hatte die Ehre im Blog von Svenja Hofert zum Thema Bildungsburger interviewt zu werden.

Spätestens als Kerstin Hoffmann mir im Zusammenhang mit ihrem Buch „Prinzip Kostenlos“ empfahl, mich nicht in Gastbeiträgen zu verzetteln – man würde den Lars Hahn im Web dann nur unscharf erkennen – war der Entschluss zu diesem Blog gefasst.

Gründe für Gastbeiträge

Obwohl Systematisch Kaffeetrinken am Start ist, mach ich bisweilen Gastbeiträge und ähnliche Dinge von außerhalb dieses Blogs. Allerdings nur noch als Zusatz, nicht als Kern meiner Webaktivitäten. Welche Gründe kann man für das Schreiben von Gastbeiträgen haben?

Wissenswertes über Kaffeetrinken. Die Renaissance der Kaffeekultur

Es wird viel Kaffee getrunken auf der Welt.

Es wird viel Kaffee getrunken auf der Welt.

„Lars Hahn? Du bist doch der mit dem Kaffeeblog?!“. Diese Begrüßung traf mich zweimal direkt auf der Konferenz re:publica in Berlin. Kürzlich meinte ein Kollege: „Ihre Webseite kann man gar nicht übersehen. Ihren Tchibo-Blog bleibt einem in der Erinnerung hängen“. Ich betrachte das mal als Lob.

Auch, wenn ich natürlich keinen Tchibo-Blog betreibe. Das ehrt mich, direkt mit Herrn Bohne und Co. in einen Topf geworfen zu werden, auch wenn es eigentlich gar nicht in meiner Absicht lag.

Systematisch Kaffeetrinken handelt ja Weiterlesen

Anno 1996: Mein erstes Webprojekt oder prähistorisches Bloggen

1996. HTML mit GIF. Handarbeit ohne Webdesign.

1996. HTML mit GIF. Handarbeit ohne Webdesign.

 

„Herzlichen Glückwunsch! Wir werden Ihre Webseite als Referenz für innovative Projekte in der Rubrik Bildung auf unsere Hauptseite nehmen“ sagte mir Lycos eines Tages per Mail.

„Ist klar“, dachte ich. Student. Linkliste. Ein wenig Fachsimpelei. So ging das. Als noch wenig los war im Internet.

Niedliche Unbekümmertheit im Web 1.0.

1996 startete ich mein erstes Webprojekt. Mein Werkzeug hieß HTML-Editor. Und das war der dann auch: Ein Editor für HTML-Sprache. Mehr gab’s nicht. Zumindest für mich. Webdesign war

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Systematisch Kaffeetrinken – Aha, doch nur Netzwerken?

Kaffeetasse„Netzwerken?! Ich doch nicht!“ So oder ähnlich lautet die Antwort, wenn ich z.B. Jobsuchenden empfehle, über die herkömmlichen Verfahren –  Stellenanzeige – Bewerbung – Vorstellungsgespräch – hinauszugehen.

Netzwerken ist mancherorten durchaus belegt mit Klischees wie Vertrieb, Akquise, lauten Gesprächen, Cocktailparties, Businessbreaks und solchen Dingen. Und das ist eben nicht jedermanns Sache. Denn eigentlich ist diese Form des Netzwerkens nur etwas für eine ganz kleine Minderheit, nämlich für die, die öffentliche Formen des Sich-Tummelns lieben. Darüber hinaus hat Netzwerken für manche den Charakter von Klüngelei, Seilschaften und „Beziehungen haben“ und – wie sagte einer meiner Kunden: „In den Verdacht will man ja nun wirklich nicht kommen“.

Deshalb, und weil Netzwerken für mich auch noch so einen „technischen“ Touch hat, rede ich lieber davon, systematisch informelle Gespräche zu führen – quasi „beim Kaffee“. Oft sind dies gezielte Verabredungen, manchmal hingegen Spontangespräche. Jedoch sind sie – anders als Verkaufsgespräche oder Bewerbungsgespräche – nicht formalisiert, wenig reguliert und dadurch meist relativ ergebnisoffen. Und doch – über kurz oder lang bringen sie mich meinem Ziel ein ganzes Stück näher.

In diesem Beitrag möchte ich erst mal ein paar Grundgedanken zum Ansatz des Systematisch Kaffeetrinkens skizzieren. Weiterlesen

Systematisch Kaffeetrinken – jetzt auch online!

Jetzt habe ich es also getan.Jetzt gehts live! Ende der Teststrecke

Nach Jahren in diversen Social Media-Kanälen unterwegs habe ich die Tipps, guten Ratschläge und freundschaftlichen Stupser befolgt und jetzt endlich ein Blog eingerichtet.

Ich habe lange gezögert. Ich brauche das nicht: Bloggen.

  1. Weil ich mich in so vielen Kanälen im Social Web rumtreibe und das ganz erfolgreich. „Wie soll da denn noch Zeit für ein Blog bleiben?“.
  2. Weil: Wenn ich schon blogge, dann will ich auch etwas mitzuteilen haben, was wirklich interessiert. „Wie jetzt? Content? Ich?“
  3. Weil Bloggen bekanntlicherweise nur dann Sinn macht, wenn man wirklich dauerhaft bei der Stange bleibt und das am besten auch noch mit Strategie. „Wie soll ich das denn jetzt auch noch hinkriegen?“
  4. Weil ich als Geschäftsführer der LVQ.de ja schließlich verantwortlich für mein Unternehmen bin und hier privat blogge? „Sollte ich nicht meine Ressourcen dort einsetzen und nicht hier?“

Ich tu’s. Jetzt. Doch.

  1. Weil ich meine Energien im Web bisher bisweilen ziemlich verstreut habe und Beiträge zum Teil selbst kaum wiederfinden kann.
  2. Weil ich ja auch bisher ganz viel mitzuteilen hatte. Bisweilen wurde es ganz nett akzeptiert, wie zuletzt meine Beiträge in XING-Themen.
  3. Weil mir garantiert die Themen nicht ausgehen und ich ständig meine Meinung kundtun werde.
  4. Weil ich gerne auch Themen beackere, die nicht auf die Unternehmenswebseite gehören, auch nicht in ein Corporate-Blog. Zum Teil aber durchaus der Firma von nutzen sind.

Ich habe überlegt, ob ich das Blog erst einmal vorsichtig mit Content befülle, professionell mit allerlei Widgets und Plugins ausstatte, Testleser rüberschauen lasse und zehnmal tief durchatme, bevor ich mit Systematisch Kaffeetrinken online gehe. Weiterlesen