Schlagwort-Archiv: Karriere

Mal was völlig anderes tun? Über meine beruflichen Quereinstiege.

Beruflicher Quereinstieg: Du bist herzlich eingeladen!

Schnurgerade Karriere? Linearer Berufsweg? Lückenloser, gradliniger Lebenslauf?

Gibt‘s gar nicht.

Dies ist mein offizieller Beitrag zur Blogparade über beruflichen Quereinstieg. Mehr dazu am Ende des Beitrags.

Jeder hat schon mal einen Bruch in der beruflichen Biografie erlebt. Wirklich jeder!

Na gut, manche merken es vielleicht gar nicht, wenn sie einen beruflichen Quereinstieg hinlegen. So ging es mir bisweilen. Und das war so:

Beruflicher Quereinstieg aus Versehen

Seit mittlerweile 25 Jahren arbeite ich in der Erwachsenenbildung, genauer gesagt in der beruflichen Weiterbildung.

Wie passend: Ich hatte das sogar studiert –  Erwachsenenbildung. Und dennoch wimmelt es in meiner Berufsbiografie von Tätigkeiten, Aufgaben und Jobs, die ich in meiner Ausbildung nie gelernt habe.

Meine erste berufliche Tätigkeit noch während Weiterlesen

Was ist Erfolg? #ErfolgBedeutet Glück statt Geld.

… Erfolg bedeutet für viele Gesundheit und Glück

Für 72 Prozent der Deutschen ist persönliches Glück wichtiges Indiz für Erfolg, ein besonders hohes Gehalt nur für 12 Prozent.

Eine aktuelle repräsentative Umfrage von LinkedIn erforschte, was deutsche Arbeitnehmer als Erfolg definieren.

Herausgekommen sind eine tolle Infografik und interessante Ergebnisse.

Spannendste Erkenntnis: Berufliches Gelingen ist für viele Deutsche vor allem wichtig, um persönlichen Erfolg zu gewährleisten und abzusichern.

Erfolg ist mehr als Karriere und Job

Ganz oben auf der Erfolgsskala sind nach den Ergebnisse persönliche und individuelle Werte wie Glück (72 Prozent) und Gesundheit (71 Prozent). Gehaltserhöhung (16 Prozent) und hohes Gehalt (12 Prozent) sind demnach weniger wichtige Kriterien für Erfolg.

Neben Glück und Gesundheit zählten Weiterlesen

LinkedIn: Für wen das Karrierenetzwerk wichtig ist. 5 Tipps.

LinkedIn-Kontakte

… Finden Sie heraus, wen Sie bei LinkedIn kennen

Jetzt hat also das Businessnetzwerk LinkedIn nach eigenem Bekunden die 10 Millionen-Marke in Deutschland, Österreich und der Schweiz geknackt.

Kürzlich waren es weltweit eine halbe Milliarde also 500 Millionen Mitglieder.

10 Millionen LinkedIn-Mitglieder in der DACH-Region. Das bedeutet, dass fast jeder fünfte Berufstätige bei LinkedIn zu finden ist. Dies ist zwar immer noch etwas weniger als beim grünfarbenen Businessnetzwerk aus Hamburg mit 12 Millionen Mitgliedern in Dach (05/2016). Mit der weltweiten Relevanz und Reichweite von LinkedIn dürfte die Plattform dennoch für viele Nutzer sinnvoll und attraktiv sein.

Wen finde ich denn eigentlich bei LinkedIn?

Nun gibt es ja die zwei relevanten Businessnetzwerke Xing und Linkedin. Gerade viele Xing-Nutzer stellen sich die Frage: Muss ich mir LinkedIn jetzt auch noch zulegen? Welchen Nutzen bietet mir das amerikanische Netzwerk? Wer ist überhaupt Weiterlesen

Jobwechsel? Mit Mut, Geduld, Tatkraft! #MutzumJobWechsel

achtung-mut-zum-jobwechsel

… Achtung: Ein Jobwechsel erfordert Mut

Heute schreibe ich hier mal eine sehr persönliche Geschichte.

Sie handelt auch von Mut, Geduld und Tatkraft. Es ist die Geschichte meiner beruflichen Karriere. Die Geschichte von Jobwechseln – freiwillige und unfreiwillige.

In meinem Beitrag zur Blogparade „Mut zum Jobwechsel“ schreibe ich meine eigene Geschichte auf.

Wie ich vom Studium in den ersten Job „stolperte“. Wie ich nach sieben Jahren zum ersten Mal einen Jobwechsel erlebte. Wie ich fünf Jahre später innerhalb meines Unternehmens einen neuen Job annahm.

Jobwechsel – früher oder später sind sie dran

Wer heutzutage lange genug in einem Job tätig ist, wird irgendwann über einen Jobwechsel nachdenken. Die Gründe dafür sind vielfältig. Entweder ist einfach etwas Neues dran. Oder der alte Job macht keine Freude mehr, nervt vielleicht gar. Bisweilen geschieht der Jobwechsel auf Druck von außen. Und manch einer fühlt sich zu mehr berufen.

Ganz gleich, weshalb jemand seinen alten Job an den Nagel hängen will oder muss, um zu neuen Ufern aufzubreche – es gehört immer ein Weiterlesen

XING-Profil grottig oder nicht vorhanden? Schlechte Beispiele & gute Tipps

XING-Profil Lars Hahn

… Ein nutzbares XING-Profil ist schnell erstellt.

Ohne XING-Profil gute Geschäfte machen?

Das könnte Ihnen so passen!!!

Oje!

Ich weiß: Multiausrufezeichen sollte man grad in heutigen Zeiten nicht verwenden. Ist schlecht für die Reputation und den Blutdruck.

Bisweilen: Muss!

Deswegen:

In letzter Zeit hab ich mehrfach in Abgründe geschaut.

Nämlich in die Abgründe nicht vorhandener oder gar grottiger XING-Profile von Freiberuflern – speziell Beratern und Trainern. Kurioserweise gibt in dieser Kategorie besonders zwei Gruppen, die ihr XING-Profil nicht zu pflegen scheinen:

  • Die (fast) Offliner: „Ich brauche dieses Internet nicht!“
  • Die Hyper-Onliner: „XING ist mir zu profan und zu wenig Social Media!“

Mit diesem Beitrag werde ich zeigen, warum ein XING-Profil wichtig ist für die berufliche Reputation, dass es aber auch mit relativ wenig Aufwand zu optimieren und zu pflegen ist.

XING-Profil: Schlechte Beispiele

Ein paar Beispiele von worst practise haben mich fast Weiterlesen

Agiles Entscheiden in der digitalen Arbeitswelt

Kurswechsel

… Agiles Entscheiden heißt beweglich sein.

Früher war alles besser.

Und einfacher.

Da entschied einer und das wurde dann gemacht. Ein Einziger.

Es war die Zeit der Fünfjahrespläne, in denen dann die Entscheidungen auch durchgehalten wurden. Auch wenn es in den Untergang führte, was die Geschichte häufiger mal als Beweis erbrachte.

Dann kam die Zeit, als ich zum ersten Mal an der Programmierung einer Datenbank mitwirken durfte. Ich musste die inhaltlichen Vorgaben machen. Lastenheft nennt sich das.

„Herr Hahn, können Sie mit Sicherheit sagen, dass der Fall der Gratisvergabe von Einsernoten für die Studenten nicht doch irgendwann mal eintreten könnte? Wir brauchen jetzt eine verbindliche Entscheidung. Für alle Zukunft!“

Entscheidung 1.0

So wurde damals programmiert. Lastenheft mit Anforderungen erstellen. Alle Eventualitäten mussten vorher durchgekaut und entschieden werden. Alle. Dann wurde demgemäß programmiert. So sahen die Ergebnisse dann oft auch schauerlich aus. Weil …, ja weil sich die Praxis zwischenzeitlich längst geändert hatte und sich nicht mehr an die Programmierung hielt. Aber das Programm war ja nun mal fertig.

Weil falsche Entscheidungen in diesem Ansatz so fatale Folgen hatte, entschied man im Zweifel gar nicht. Oder nach langer Prüfung. Oder vielen Meetings. Und wenn eine Fehlentscheidung geschah, musste das Programm oft dennoch durchgezogen werden. Weil ja bereits entschieden worden war.

Entscheidungsfindung der alten Schule. Projektmanagement der alten Schule. Linear. Entscheidungsprozesse vor Projektumsetzung. Basta.

Agile Entscheidungsfindung

So wird das heute nix mehr. Ich plädiere für den Begriff „Agiles Entscheiden“. Denn heute entscheidet man Weiterlesen

Vergesst die Businessnetzwerke nicht! Warum LinkedIn und XING stets die Basis von Personal Branding sind.

XING und LinkedIn

… Businessnetzwerke XING und LinkedIn

Businessnetzwerke?

„Mich hat über XING noch nie jemand angesprochen oder beauftragt. Das geht immer direkt über andere Kanäle.“

„Brauch ich nicht! Ich werde über mein Blog gefunden!“

„Meine Social Media Kanäle sind Instagram, Pinterest und Youtube. Wozu brauch ich XING und LinkedIn?“

Die Businessnetzwerke XING und LinkedIn werden meiner Erfahrung nach gerade von vielen vernachlässigt, die sonst im Internet recht aktiv unterwegs sind. Warum sollte man sich mit diesen eher langweiligen Plattformen befassen, wenn es anderswo viel spannender ist?

Wissensarbeiter und Web-Worker sind im Social Web präsent

Denn Web-Worker und Wissensarbeiter sind auch sonst im Internet ganz gut sichtbar. Personal Branding heißt es im Neudeutsch – die (Business-)Person als Marke. Ganz gleich ob Freiberufler, öffentliche Person oder Web-Worker mit Anstellungsvertrag: Öffentliche Sichtbarkeit ist im digitalen Zeitalter berufliches und persönliches Kapital zugleich.

Viele haben ein Weiterlesen

Karriere-SEO: Berufliche Positionierung mit Sichtbarkeit für die Arbeitswelt der Zukunft

Karriere-SEO auf dem BarCamp Köln

… Christian aka @sozialpr und @DerLarsHahn über Karriere-SEO

UPDATE März 2016: Aktualisiere Karriere-SEO Slides vom #bcruhr9 unten im Beitrag.

Eines wird die Zukunft der Arbeit noch mehr und mehr bereit halten als heute: Andere Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse als sozialversicherungspflichtig angestellt, 9 to 5. Vornehm benennt man das dann mit Labeln wie Entrepreneure, Solopreneure, Intrapreneure. Weniger vornehm heißt das „atypische Beschäftigungsverhältnisse“. Ein Aspekt, der in der Session „Zukunft der Arbeit“ beim BarCamp Köln thematisiert wurde.

Sessiongeber Guido Bosbach diskutierte mit ungefähr 40 Menschen angeregt über das, was uns demnächst in unserer Arbeitswelt erwarten wird. Zukunft der Arbeit heißt für viele: Häufiger den Job wechseln, für viele Auftrag-/Arbeitgeber gleichzeitig tätig sein, mehr Flexibilität, aber auch mehr Eigenverantwortung.

Das bedeutet auch, dass in Zukunft das Thema berufliche Positionierung für jeden einzelnen ein noch wichtigeres Thema sein wird. Berufliches Netzwerken, Sichtbarkeit, Findbarkeit der geschäftlichen Profile im Internet und Positionierung.

Karriere-SEO: Berufliche Positionierung als Suchmaschinenoptimierung?

Wie passend! Denn spontan gemeinsam mit Christian Müller aka sozial-pr gab ich die Session „Karriere-SEO. Persönliche Suchmaschinenoptimierung“, in der es genau um diese Aspekte geht: Sichtbarkeit, Positionierung, Auffindbarkeit im Web. Gemeinsam mit 20 Teilnehmern thematisierten wir, wie sich Jobsuchende, Bewerber und Beschäftigte sich heute im Web positionieren sollten.

Karriere-SEO meint dabei Weiterlesen

Jobeinstieg mit 63? „Halte es für möglich, dass Du einen Weg findest“ #Interview

Jobeinstieg mit 63„Mit 50 ist man zu alt für den Arbeitsmarkt“ hörte ich oft. Während ich wieder mal darüber sinnierte, traf ich „zufällig“ nach Jahren meinen guten Freund Manfred Wolf wieder. Ich hatte gehört, dass er in Hamburg arbeiten solle. Mit fast 69 Jahren!

Anlass genug, spontan mit ihm einen Kaffee zu trinken und der Sache auf den Grund zu gehen. Raus kam ein inspirierendes und berührendes Gespräch über Chancen und Arbeit:

Lars Hahn: Hallo Manfred, Du bist jetzt seit fünf Jahren bei Otto – früher Versandkatalog, heute eines der erfolgreichsten E-Commerce-Unternehmen und arbeitest dort als …?!

Manfred Wolf: Meinen Job würde ich beschreiben mit Multiprojektmanagement mit einer Datenbank, in die ich mich selber erst mal einarbeiten musste. Nach und nach hab ich mich spezialisiert. Es geht um Verwaltung von Projekten. Wir haben allein in unserem Bereich ca. 200 aktive Projekte. Da geht es dann um Projektsteuerung, Ressourcenmanagement, Zeitmanagement, Rückmeldungen, Budgetplanung, alles was man damit machen kann.

IT-Job mit 69 Jahren

Lars Hahn: Es ist ein IT-Job?

Manfred Wolf: Ja, es geht um die Oracle-Datenbank und das Projektmanagement drum herum.

Lars Hahn: In der IT hat man eigentlich ab 45 keine Chancen mehr, habe ich mal gehört. Das Klischee hält Weiterlesen

Karriere-SEO. Persönliche Suchmaschinenoptimierung

Karriere-SEO-Gefunden werden

Damit Sie bei Google gefunden werden: Karriere-SEO

Jetzt ist es so weit! Frau B. muss raus. Im alten Job ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Und das Ende der Geduld: Statt dass sie selber die freie Stelle als Abteilungsleiterin bekommt, hat man ihr wieder jemanden vorgesetzt.

Es reicht! Frau B. muss JETZT den Job wechseln. Und zwar schleunigst.

Aber wie? Hat sie doch im Job ihre Kontakte schleifen lassen. Eigentlich hat sie gar kein richtiges Netzwerk. Glaubt sie.

So wie Frau B. geht es vielen Menschen. Der Job muss gewechselt werden. Freiwillig oder unfreiwillig. Und dann steht man unvorbereitet da.

Arbeitsplatzwechsel mit Bewerbung?

Etwa 3,4 Prozent aller Beschäftigten wechseln nach einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) jährlich den Job, das sind immerhin mehr als eine Million. Rechnet man diejenigen dazu, die sich innerhalb von Unternehmen beruflich bewegen, dürfte das ein hohes vielfaches sein. Freiwilligkeit und Unfreiwilligkeit halten sich dabei übrigens fast die Waage. Wobei stets die Frage ist, was denn wirklich ein freiwilliger Arbeitsplatzwechsel ist. Irgendwann ist jeder mal dran.

Viele greifen beim anstehenden Jobwechsel reflexartig Weiterlesen

Arbeitsmarkt für Akademiker. Statistik, Stellenmarkt und … Kaffeetrinken! #Karriere

Finde den neuen JobQuereinsteiger haben’s schwer!

Eine berufliche Neuorientierung oder Umorientierung scheint auch für berufserfahrene Akademiker oft ein schwieriges Unterfangen zu sein.

  • „Wie tickt der Arbeitsmarkt?“
  • „Welcher Beruf hat Chancen?“
  • „In welche Richtung soll ich gehen?
  • „Lohnt sich eine Weiterbildung?“
  • „Wenn ja, welche?“

Das sind einige Fragen, mit deren Antworten schon erfahrene Praktiker ihre Mühe haben. Wie ungleich schwieriger ist die Situation dann für Hochschulabsolventen oder Abiturienten, die manchmal kaum eine Einschätzung der beruflichen Praxis haben.

Wer quereinsteigen will, einen neuen Job sucht oder sich beruflich orientieren will, kann durchaus selbständig drei Stufen gehen:

  1. Stufe 1: Arbeitsmarkt in Zahlen und Statistiken auswerten
  2. Stufe 2: Stellenmarkt – Marktforschung in Job- und Stellenbörsen
  3. Stufe 3: IHR persönlicher Stellenmarkt – Systematisch Kaffeetrinken

Vorneweg: Wer sich mit „dem“ Arbeitsmarkt länger auseinandersetzt, erlebt zwei Überraschungen Weiterlesen

Fachkräftemangel oder Bewerberkämpfe? Parallelwelten am Arbeitsmarkt

Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt? In der Stellenbörse nicht!

Fachkräftemangel gibt es in der
Stellenbörse noch nicht.

Prolog: Dieser Artikel befasst sich mit der Frage, ob es einen Fachkräftemangel im deutschen Arbeitsmarkt gibt. Vielleicht hab ich deshalb so häufig das Wort „Nein“ benutzt.

Nein!

Schon wieder wird eine akute Fachkräftemangel-Diskussion durchs Arbeitsmarkt-Dorf Deutschland getrieben! Diesmal also „Märchen Fachkräftemangel“. Zu nächtlicher Zeit flimmerte kürzlich der Arbeitsmarkt über den deutschen Bildschirm. Für alle, die damit nicht gerechnet und nächtliche Ambitionen hatten, den Beitrag live zu sehen: Im Zeitalter von Online-Mediatheken finden Sie ihn hier. Er ist sehenswert.

Märchen Fachkräftemangel

So sehenswert, dass direkt darauf Svenja Hofert, Bettina Schöbitz, Simone Janson, im MINT-Magazin und sogar der Grandmaster aller HR-Blogger Gerhard Kenk lesenswerte Beiträge zum „Märchen Fachkräftemangel“ schrieben.

Und ich so?

Nein.

Ich äußere mich diesmal nicht dazu. Hab ich doch bereits über Buzzword Vollbeschäftigung  und Weiterlesen

Lebenslauf? Vergiss es! 10 erfolgreichere Wege für die Jobsuche!

Lebenslauf-Vorlage von XING

Google-Layout bei Lebenslauf.com

Lebenslauf?

Who am I, anyway?
Am I my resume‘?
That is a picture of a person I don’t know.

(A Chorus Line)

Sabine R., immerhin studierte Biologin, hatte geschätzte Wochen damit verbracht, ihren Lebenslauf zu pimpen. Sie versuchte, es so zu deichseln, dass die elf Jahre Elternzeit gewissermaßen gar nicht vorkamen. Den Lebenslauf so zu kaschieren, dass er stromlinienförmig in den Stapel der anderen passt. „Das sind Sie doch gar nicht!“, meinte ich im Gespräch. „Stimmt“, sagte sie, „aber sonst hab ich doch gar keine Chance!“

Verbiegen für den Lebenslauf?

Lebenslauf-Strategiebücher

Na klar: Jeder, der sich auf die Jobsuche macht, braucht einen ordentlichen Lebenslauf. Denn spätestens im Gespräch mit einem Entscheider ist die gute Pdf-Datei, meistens ausgedruckt dann doch Gegenstand des Gesprächs.

Klar strukturiert sollte Weiterlesen

Social Media Manager. Profi durch Weiterbildung?

Neuer Job Social Media Manager IHK

Social Media Manager – neuer Job in diesem neuland!

Was muss eigentlich ein Social Media Profi können? Diese Frage hab ich einfach mal ins Netz gerufen und bekam interessante Antworten, die zur „Liste der Qualitäten von Social Media Profis“ in diesem Beitrag geführt haben. Vorweg genommene Antwort: Ein Zertifikat, zum Beispiel als Social Media Manager IHK, und das damit erworbene Wissen ist zwar Weiterlesen

Duraclip. Der heiße Tipp für die Bewerbungsmappe #DAILYVANISH

Duraclip Bewerbungsmappe

Als die Duraclip noch der Standard für die Bewerbungsmappe war…

Disketten, Telefonzellen, Raider, der Brockhaus und die Musikcassette. Museumsheld Sebastian Hartmann beleuchtet das Phänomen des Verschwindens von Alltagsgegenständen in seinem Beitrag „Dinge, die aus unserem Alltag verschwinden“. Damit ruft auf, sich mit einem Beitrag zum Thema an einer Blogparade zu beteiligen. Ich bin darum mal in die Mottenkiste der Geschichte der Bewerbung gekrabbelt und hab meine Duraclip-Mappe wieder rausgeholt:

1990 war’s. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat wollte mich gerne als Praktikant haben. Welche Ehre! Zumindest, wenn ich mich standesgemäß bewerben täte. Das war nun wirklich Neuland. Eine schriftliche Bewerbungsmappe hatte ich noch nie verfasst. War ich doch bis dahin immer fast ohne Papiere in meine Jobs hineingeraten.

Also:

  • Gut musste sie sein.
  • Besonders gut.
  • Extrem professionell!

Meine erste Duraclip-Bewerbung

„Pst. Es gibt da diese Duraclip-Mappen. Die sind jetzt absoluter Geheim-Trend für Bewerbungen.“

Gesagt, getan! Kaufte ich mir, wie mir geheißen, eine Duraclip-Klemm-Mappe für sage und schreibe 2,39 Mark! Gepfeffert gegenüber den herkömmlichen Kunststoffschnellhefter von Herlitz für 59 Pfennig. Bewerbungsmappe deluxe!

So begann bei mir Weiterlesen

NEU: LVQ.de jetzt auch mit Corporate Blog

LVQ-Blog-Start

LVQ.de – Corporate Blogging mit Karriere und Weiterbildung

Endlich ist es soweit! Die LVQ hat eine neue Webseite. Die alte Homepage meines Unternehmens – im Vor-Social-Media-Zeitalter gemacht – war in die Jahre gekommen. Wie das so ist, haben wir lange auf das bewährte gesetzt. Die Seite läuft ja! Wohl wissend, dass ein Relaunch unserer Firmenseite dringend notwendig ist.

Corporate-Site nach aktuellen Maßstäben

Konzipiert worden ist die neue Seite nach dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sind uns die folgenden Kriterien besonders wichtig:

  • Social-Media-Kompatibilität stand ganz oben auf der Liste. Sie können LVQ.de jetzt liken.
  • Wichtig ist natürlich das sogenannte Responsive Design, das den vernünftigen Zugriff zum Beispiel auch von mobilen Endgeräten gewährleistet.
  • Zeitgemäße Technik mit offenem Standard war uns wichtig: So haben wir uns für WordPress als Grundlage entschieden.
  • Der LVQ-Karriere-Blog schließlich als themenspezifisches Blog über Weiterbildung und Karriere ist uns eine Herzensangelegenheit.

Corporate Blogging als KMU

Die LVQ ist ein typisches kleines mittelständisches Unternehmen. Mit einer Mannschaft von etwa 15 Personen plus Unterstützung durch freie Trainer und Berater haben wir stets auch so genügend zu tun. Und jetzt also auch noch ein Blog betreiben? Wieso denn das?

Karriere und Heimat – Mobilsein oder Bleiben

Dor is miene Heimat ...

Dor is miene Heimat …

„Heimat ist da, wo Dein Herz ist.“

Ursprünglich komme ich aus einer Gegend, in der die Menschen als sehr heimatverbunden gelten, ja als verwurzelt mit der Scholle. Weiter Horizont, weites Land, viel Grün, viel Wasser und viel Wetter. Das macht sich dann auch im Lied der Ostfriesen, dem Nordseewellenlied bemerkbar. Dort heißt es

„Wo de Nordseewellen trecken an de Strand, Wor de geelen Blöme bleuhn int gröne Land, Wor de Möwen schrieen gell int Stormgebrus, Dor is mine Heimat, dor bün ick to Hus.“

Da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus. Geht mir immer noch so, wenn ich in Ostfriesland zu Besuch bin …

Heimat 2.0

Seit über 20 Jahren lebe ich nun „anne Ruhr“. Und das Ruhrgebiet ist etwas, bei dem viele Außenstehende sicher eher nicht an den Begriff „Heimat“ denken. Ich zuerst auch nicht.

Bin ich doch der Karriere Weiterlesen

Karriere im Neuland? 5 Tipps zum bewussten Umgang mit XING und Co.

Recruiting jetzt nach Verhalten in XING und Co?

Recruiting jetzt nach Verhalten in XING und Co?

Karriere adé?

Bald ist es also soweit! Automatisierte Roboter erstellen Persönlichkeitsprofile von Bewerbern aus den Daten der sozialen Netzwerke und zwar hier mal nicht von Geheimdiensten, sondern von Recruitern und Personalern. Der Wunsch eines jeden Personalers? Der Albtraum eines jeden Bewerbers? Wo bliebe dann der (Rest-)Datenschutz?

Aber von Anfang an:

„Facebook zerstört Karriere – Einträge in sozialen Netzwerken führten zur Kündigung“. So oder so ähnlich stellen sich Skeptiker von XING, Facebook und Co. die Auswirkungen von unvorsichtigem Handeln im Social Web vor. Beispiele dafür werden auch gerne kolportiert wie hier z.B. bei Bild-Online.

Gleichzeitig ist wahrscheinlich fast jedem klar, der sich mit seinem beruflichen Werdegang befasst, dass soziale Netzwerke als Werkzeug für die Karriere nicht mehr wegzudenken sind. Denn besonders XING und LinkedIn werden mittlerweile zur Personalgewinnung systematisch eingesetzt. Bereits an anderer Stelle im Blog und auch bei XING habe ich meine eindeutige Haltung pro XING, LinkedIn und Co. formuliert.

Denn auch Arbeitgeber setzen zur Personalgewinnung mehr und mehr die sozialen Netzwerke ein, selbst wenn für einen nicht unerheblichen Teil der Unternehmen das Internet immer noch Neuland ist.

Next Step: Social Recruiting über Verhalten in Netzwerken

Ein aktuelles Forschungsprojekt der FOM Hochschule mit Unterstützung des Bundesministerium für Bildung und Forschung zeigt jetzt, wohin „Social Recruiting“ künftig Weiterlesen

TUN! Die Umsetzung Ihres persönlichen oder beruflichen Projekts.

Wenn Sportler was TUN, geht's oft aufwärts.

Wenn Sportler was TUN, geht’s oft aufwärts.

Was haben berufliche Ziele mit einem Marathon zu tun? Es geht bei Beidem darum, ein großes Projekt zu realisieren, etwas zu schaffen, was eine große Aufgabe darstellt. Ein (Halb-)Marathon ist das allemal. Aber auch die meisten Ziele für Karriere und berufliche Entwicklung haben etwas Großes an sich.

Kürzlich lief ich selbst meinen ersten Halbmarathon. Endlich! Der Ruhrmarathon startete nach vier Jahren Pause und ich war dabei.

Was aber vorher alles geschehen war:

„Ach eigentlich könnte ich doch… mal … Halb-/Marathon laufen. … Irgendwann.“

Ich hatte das schon lange vor, aber immer wieder beiseite geschoben. Einige Hindernisse standen im Weg, die ich dort selbst platziert hatte:

„Das kostet viel zu viel Zeit, dafür zu trainieren.“
„Es besteht durchaus das Risiko, dass ich da abschmiere, so bei Kilometer 18.“
„Das ist eigentlich den Aufwand gar nicht wert.“
„Ich könnte so viel anderes tun in der Zeit.“

Ehrlich gestanden: Ich hatte so viele Gründe, es nicht Weiterlesen

Jobsuche 2.0 oder: Hashtag #Karriere auf der re:publica

Wenn der neue Job fällig ist...

Wenn der neue Job fällig ist…

Es traf sich just in Berlin die deutschsprachige “Netzgemeinde” zur Gesellschafts-Konferenz republica. Man tauschte sich aus, trank viel Kaffee miteinander und lauschte spannenden Vorträgen.

Online-Welt trifft sich offline und berichtet gleich wieder online drüber auf allen Kanälen, zum Beispiel auf Twitter unter #rp13. Überwiegend Menschen, die sich beruflich mit Kommunikation, IT, Bloggen, Social Media, Medien, Marketing befassen, diskutierten spannende, aktuelle gesellschaftliche Themen. Wer die Konferenz verpasst hat, kann die meisten Vorträge und Fachbeiträge per Video sehen.

Meine inhaltlichen Favoriten für die Tagung lagen erkenntnisgeleitet bei Digitaler Arbeit und Jobsuche 2.0. Besonders spannend fand ich Weiterlesen

Anno 1996: Mein erstes Webprojekt oder prähistorisches Bloggen

1996. HTML mit GIF. Handarbeit ohne Webdesign.

1996. HTML mit GIF. Handarbeit ohne Webdesign.

 

„Herzlichen Glückwunsch! Wir werden Ihre Webseite als Referenz für innovative Projekte in der Rubrik Bildung auf unsere Hauptseite nehmen“ sagte mir Lycos eines Tages per Mail.

„Ist klar“, dachte ich. Student. Linkliste. Ein wenig Fachsimpelei. So ging das. Als noch wenig los war im Internet.

Niedliche Unbekümmertheit im Web 1.0.

1996 startete ich mein erstes Webprojekt. Mein Werkzeug hieß HTML-Editor. Und das war der dann auch: Ein Editor für HTML-Sprache. Mehr gab’s nicht. Zumindest für mich. Webdesign war

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Was machen Sie so beruflich? Kaffeetrinken?

BerufebistroUPDATE 12/2017: Auch ohne DeLorean geh ich zurück in die Vergangenheit. Stefan Schütz rief in seiner Blogparade #MyfirstContent dazu auf, über seine ersten Gehversuche als Blogger zu schreiben und praktischerweise seinen Ursprungsartikel zu nominieren. Dies ist er. Ich schrieb ihn, um an einer Blogparade von Wibke teilnehmen zu können. Mein (fast) erster Blogbeitrag ist der ganze Grund für dieses Blog (ok! Und mein Mitteilungsbedürfnis für diese Welt). Erstaunlicherweise ist dieser Artikel noch höchst aktuell. Drum lesen Sie selbst:

„Jetzt wird der auch noch für’s Kaffeetrinken bezahlt. Tja, so gut möcht‘ ich das auch mal haben“.

So oder ähnlich könnte der unbedarfte Betrachter meiner Arbeit denken. Gespräche zu führen, ist tatsächlich eines meiner beruflichen Hauptaufgaben: Mit Geschäftspartnern, Kunden, Mitstreitern, Kollegen, Mitarbeitern. Dass das oft mit dem Genuss des heißen braunen Gebräus einher geht, hat auch damit zu tun, dass es sich beim Kaffee ungezwungener spricht. Dass die Gespräche oft systematisch vorbereitet sind und echte Arbeit bedeuten erschließt sich manchem Betrachter erst auf den zweiten Blick.Mit Kaffeetrinken ist meine Arbeit

Der Aufruf zur Blogparade von Wibke Ladwig „Und was machen Sie so beruflich?“ war ein gelungener Anlass mal etwas aufzudröseln, was ich den ganzen Tag so tue:

Wenn mich also einer fragt, was ich denn beruflich Weiterlesen