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Märchen vom Fachkräftemangel oder Ende der Arbeit? 

Fachkräftemangel

… Fachkräftemangel oder Ende der Arbeit?

Fachkräftemangel?

Ende der Arbeit?

Nicht schon wieder, mögen Sie vielleicht sagen.

Denn mit stetiger Regelmäßigkeit erscheinen Studien, Berichte und Artikel, die den baldigen Untergang der deutschen Wirtschaft durch den flächendeckenden Fachkräftemangel prognostizieren, gerade jetzt wieder in einer Studie von PwC und WifOR-Institut, die einen bis zu 4 Millionen fehlende Arbeitskräfte im Jahr 2030 vorhersagen.

Neuerdings tauchen auch mit gleicher Zuverlässigkeit Beiträge auf, die genau das Gegenteil prophezeien, nämlich das Ende der Arbeit, also den massenhaften Verlust von Arbeitsplätzen aufgrund der zunehmenden Digitalisierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche. Der Hammer in diesem Kontext ist eine Publikation über den Albtraum „Arbeiten 4.0“, der 18 Millionen Stellen in Deutschland (!) in Gefahr sieht.

Fachkräftemangel und Ende der Arbeit -Zahlenspiele ohne Wert

Oft werden die Zahlen der jeweiligen Studien, Statistiken und Berichte kurzerhand relativiert oder gar widerlegt, bisweilen interessanterweise von den Urhebern eben dieser Zahlen, wie man beim Schwund von 5.500.000 fehlenden Arbeitskräften vergangenes Jahr eindrücklich erlebte.

Meine These: Es gibt weder DEN Fachkräftemangel, noch DAS Ende der Arbeit. Genau darüber schriebe ich jetzt meinen Weiterlesen

Berufliches Trendschnüffeln in Zeiten der Digitalisierung

Zukunft Digitalisierung

… Digitalisierung in der Mobilfunkbranche

Berufliches Trendschnüffeln?

Was ist denn das nun wieder?

Meine Arbeitswelt wandelt sich stetig und rasant.

Mehr denn je.

Mit einer mechanischen Schreibmaschine fing mein Berufsleben an. Zehnfingersystem. Kurze Zeit später kam schon die elektrische mit Korrekturmöglichkeit. Im Studium hatte ich dann einen echten Personal Computer mit 9-Nadel-Drucker und Schwarzweißbildschirm. 1994 zog das Internet in meine Arbeitswelt ein. Heute verarbeite ich Dokumente unterwegs vom Smartphone oder Tablet und speichere diese in der Cloud. Digitalisierung lässt grüßen.

Und Sie?

Inwieweit hat sich Ihre Arbeitswelt in den letzten Jahren gerade auch durch die Digitalisierung verändert?

Arbeiten 4.0: Die Arbeitswelt wandelt sich rasanter denn je.

Noch spannender: Wie wird sich Ihre Arbeitswelt in den nächsten Jahren verändern?

Im Zuge der stetigen Digitalisierung aller Arbeitsprozesse (die bisher nicht digitalisiert ablaufen), wandelt sich unsere Arbeitswelt rasanter denn je. Nur wie genau sie sich wandeln wird, das weiß keiner so recht.

Viele reden Arbeiten 4.0, Digitalisierter Arbeitswelt und NewWork und jeder meint dabei was unterschiedliches. Und was hat das überhaupt mit Ihnen Weiterlesen

Bewegte Zeiten. #Arbeitszeit in der digitalisierten Arbeitswelt.

Arbeitszeit Systematisch Kaffeetrinken

… Arbeitszeit 4.0: Bewegte Zeiten …

Es ist kompliziert!

Die Sache mit der Arbeitszeit.

39-Stundenwoche-Stechuhr-Präzision auf der einen Seite. Komplette, absolute Vertrauensarbeitszeit auf der anderen Seite.

Dazwischen emsige Versuche die Work-Life-Balance irgendwie im Gleichgewicht zu halten.

In der modernen digitalisierten Arbeitswelt lösen sich traditionelle lange übliche Muster des Arbeitens auf. Unter dem Begriff Arbeiten 4.0 etablieren sich neue Formen des Arbeitens, so auch in Sachen Arbeitszeit.

Die klassische Trennung von Arbeitszeit und anderer Lebenszeit verwässert bei vielen Menschen immer stärker durch die ständige Erreichbarkeit per Smartphone. Umgekehrt wird persönliche gar private Kommunikation per Facebook am Arbeitsplatz möglich und gern genutzt. Freizeit in der Arbeitszeit? Privates und Arbeit verschwimmt. Der klassische Begriff von Arbeitszeit wird obsolet. Oder?!

Bewegte Arbeitszeiten: Mein zweiter Artikel der kleinen Serie „Arbeiten 4.0 verändert die Welt“ ist ein Beitrag zur Blogparade #Arbeitszeit von XING spielraum.

Wie Sie selbst spätestens beim nächsten Job Ihrer Ideal-Vorstellung von #Arbeitszeit näher kommen, erfahren Sie in den 3 Tipps am Ende des Beitrags.

Doch zuerst von Weiterlesen

Agiles Entscheiden in der digitalen Arbeitswelt

Kurswechsel

… Agiles Entscheiden heißt beweglich sein.

Früher war alles besser.

Und einfacher.

Da entschied einer und das wurde dann gemacht. Ein Einziger.

Es war die Zeit der Fünfjahrespläne, in denen dann die Entscheidungen auch durchgehalten wurden. Auch wenn es in den Untergang führte, was die Geschichte häufiger mal als Beweis erbrachte.

Dann kam die Zeit, als ich zum ersten Mal an der Programmierung einer Datenbank mitwirken durfte. Ich musste die inhaltlichen Vorgaben machen. Lastenheft nennt sich das.

„Herr Hahn, können Sie mit Sicherheit sagen, dass der Fall der Gratisvergabe von Einsernoten für die Studenten nicht doch irgendwann mal eintreten könnte? Wir brauchen jetzt eine verbindliche Entscheidung. Für alle Zukunft!“

Entscheidung 1.0

So wurde damals programmiert. Lastenheft mit Anforderungen erstellen. Alle Eventualitäten mussten vorher durchgekaut und entschieden werden. Alle. Dann wurde demgemäß programmiert. So sahen die Ergebnisse dann oft auch schauerlich aus. Weil …, ja weil sich die Praxis zwischenzeitlich längst geändert hatte und sich nicht mehr an die Programmierung hielt. Aber das Programm war ja nun mal fertig.

Weil falsche Entscheidungen in diesem Ansatz so fatale Folgen hatte, entschied man im Zweifel gar nicht. Oder nach langer Prüfung. Oder vielen Meetings. Und wenn eine Fehlentscheidung geschah, musste das Programm oft dennoch durchgezogen werden. Weil ja bereits entschieden worden war.

Entscheidungsfindung der alten Schule. Projektmanagement der alten Schule. Linear. Entscheidungsprozesse vor Projektumsetzung. Basta.

Agile Entscheidungsfindung

So wird das heute nix mehr. Ich plädiere für den Begriff „Agiles Entscheiden“. Denn heute entscheidet man Weiterlesen