Schlagwort-Archiv: Systematisch Kaffeetrinken

Systematisch Kaffeetrinken. Sie finden mich im Internet.

Systematisch Kaffeetrinken im Netz

Systematisch Kaffeetrinken anderswo …

Sie finden mich im Internet. Systematisch Kaffeetrinken auch weiterhin online. In diesem Beitrag verrate ich Ihnen, wo Sie im weiten Netz auch weiterhin Beiträge von mir finden werden.

Es soll ja just disponierte Leute geben, die sich bei Twitter und Facebook abmelden und das dann auch noch feiern. Man nannte das mal „Den Habeck machen„. Sie hörten davon.

Wenn einer, der für eine Organisation oder ein Unternehmen steht, so etwas tut, halte ich das in diesen Zeiten für falsch und grob fahrlässig. Längst ist Kommunikation per Social Media auch im Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken – selbst, wenn das in Deutschland viele Unternehmer und Politiker noch nicht begriffen haben.

Auch deshalb werden Sie das bei Lars Hahn auch nicht erleben. Ich werde mich natürlich nicht aus den Social Media zurückziehen – gleichwohl ich in den letzten Monaten vieler Sachen überdrüssig geworden bin. Instagram verkommt immer mehr zu einer Werbeschleuder für Minderjährige, XING macht uns mit ständigen Verschlimmbesserungen der Features das Leben schwer, Facebook ist ja nun auch nicht mehr der Bringer und die allgemeine Verrohung der öffentlichen Diskussionskultur in den Social Media zieht auch an mir nicht spurlos vorbei. Mit anderen Worten: Bisweilen hab auch ich einfach keine Lust mehr.

Ruhe im Blog – Nicht im Netz

Auch in diesem Blog ist es merklich ruhig geworden. Neben vielen persönlichen und beruflichen Umständen hat das auch damit zu tun, dass mein persönliches Missionsbedürfnis entspannterweise abgenommen hat.

Ich hatte dies Blog seinerzeit Systematisch Kaffeetrinken genannt, was meine Definition für persönliches und berufliches Netzwerken war und ist. Über Systematisch Kaffeetrinken in beruflicher Hinsicht habe ich längst drüben im Blog der LVQ geschrieben: „Wie Systematisch Kaffeetrinken wirklich funktioniert. #Netzwerken“. Bezeichnenderweise steht dieser Artikel meist ganz oben bei Google, wenn Sie den Begriff „Systematisch Kaffeetrinken“ eingeben.

Um es kurz zu machen. Hier im Blog werden Sie auch in nächster Zeit wenig von mir lesen – ein Grund für diesen Artikel. Allerdings bin ich zwar ruhig hier im Blog, nicht aber im Internet.

Systematisch Kaffeetrinken – Plattformen und Profile, auf denen Sie Lars Hahn finden

Zu finden ist Lars Hahn weiterhin auf vielen Kanälen und Plattformen im Netz. Als Geschäftsführer der LVQ, Weiterbildungsmensch und Arbeitswelten-Forscher nutze ich die Möglichkeit durch Publikationen im Web per Blogs und Social Media für meine Arbeit die Sichtbarkeit zu erhöhen und gemeinsam mit einem tollen Team für mein Unternehmen die Reputation zu schaffen, die mir möglich ist.

Deshalb schreibe ich gerne über die Themen, mit denen ich mich beruflich befasse: Arbeitswelt, Karriere, Beruf, Jobsuche, Personalgewinnung, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, New Work.

Sie finden mich dazu

Außerdem finden Sie mich natürlich weiterhin in diversen Social Media, besonders den beruflich und geschäftlich relevanten. Folgen Sie mir gerne hier:

Hier in diesem Blog finden Sie weiterhin viele Beiträge, die ich in den vergangenen sechs Jahren geschrieben habe. Einige ältere davon haben eine erstaunliche Aktualität. Neben Tipps zu XING und anderen Social Media finden Sie noch viele Artikel über New Work, Arbeiten 4.0, Trends am Arbeitsmarkt, Karrieretipps. Stöbern Sie einfach. Ansonsten wissen Sie ja, wo Sie mich ab jetzt finden.

 

#rphomies: Social-Media-Parade für Heimgebliebene zur republica

Social-Media-Parade-rpTENhomies

… Social-Media-Parade für Abwesende #rphomies

Dieser Beitrag ist ein UPDATE eines älteren Artikels, aber er ist annähernd zeitlos.

Die re:publica, die große Konferenz der Netzgemeinde startet dieser Tage wieder mal in Berlin.

Und ich bin wieder nicht dabei!
Was ich sehr bedaure!
Wie so einige andere auch nicht dabei sind und es bedauern!

Drum lade ich Euch ein zur #rp-Social-Media-Parade #rphomies.

  • Daheimgebliebene: Zeigt, was ihr statt der re:publica tut!
  • re:publica-Besucher: Zeigt, was die Daheimgebliebenen verpassen!

Wie diese Social-Media-Parade funktioniert und wie Ihr mitmachen könnt, beschreibe ich unten im Text, wo Ihr dann auch das Storify mit Euren Beiträgen findet.

re:publica Berlin die x-te

X-Tausend Menschen aus ganz Europa, die sich souverän digital bewegen treffen sich drei Tage zur Konferenz in der Hauptstadt.

Für viele ist die re:publica die Leitkonferenz der Weiterlesen

Jobeinstieg mit 63? „Halte es für möglich, dass Du einen Weg findest“ #Interview

Jobeinstieg mit 63„Mit 50 ist man zu alt für den Arbeitsmarkt“ hörte ich oft. Während ich wieder mal darüber sinnierte, traf ich „zufällig“ nach Jahren meinen guten Freund Manfred Wolf wieder. Ich hatte gehört, dass er in Hamburg arbeiten solle. Mit fast 69 Jahren!

Anlass genug, spontan mit ihm einen Kaffee zu trinken und der Sache auf den Grund zu gehen. Raus kam ein inspirierendes und berührendes Gespräch über Chancen und Arbeit:

Lars Hahn: Hallo Manfred, Du bist jetzt seit fünf Jahren bei Otto – früher Versandkatalog, heute eines der erfolgreichsten E-Commerce-Unternehmen und arbeitest dort als …?!

Manfred Wolf: Meinen Job würde ich beschreiben mit Multiprojektmanagement mit einer Datenbank, in die ich mich selber erst mal einarbeiten musste. Nach und nach hab ich mich spezialisiert. Es geht um Verwaltung von Projekten. Wir haben allein in unserem Bereich ca. 200 aktive Projekte. Da geht es dann um Projektsteuerung, Ressourcenmanagement, Zeitmanagement, Rückmeldungen, Budgetplanung, alles was man damit machen kann.

IT-Job mit 69 Jahren

Lars Hahn: Es ist ein IT-Job?

Manfred Wolf: Ja, es geht um die Oracle-Datenbank und das Projektmanagement drum herum.

Lars Hahn: In der IT hat man eigentlich ab 45 keine Chancen mehr, habe ich mal gehört. Das Klischee hält Weiterlesen

Arbeitswelt Deutschland. Außenbrille und Innensicht. #wiphh

WIPHH-Wert-der-ArbeitDeutschland ist vorn bei der Digitalisierung?

Trendsetter für die Arbeitswelt der Zukunft?

Glauben Sie nicht!

Glauben Sie nicht?

Na dann lesen Sie, wie der Blick durch die Außenbrille die Perspektive verändern kann.

Digitalisierung ist mehr als nur Kommunikation

„Germany is ahead of the pack!“ erklärt Speaker und Ökonom Jeremy Rifkin. Und meint damit, dass Deutschland eine führende Rolle beim Übergang vom Kapitalismus alter Schule in die Arbeitswelt der Zukunft haben wird – oder gar hat!

Er liebe den Anblick von Windmühlen, wenn er durch Deutschland führe, sagt der US-amerikanische Ökonom bei seinem Vortrag. Es sei das Symptom dafür, dass Weiterlesen

Twitter für Unternehmen – plus Liebeserklärung #BarCampDUS

Twitter für Business Richtiges Folgen

Twitter für Unternehmen – Auch folgen will gelernt sein.

„Twitter für Unternehmen – plus Liebeserklärung“

Ursprünglich hatte ich für das diesjährige BarCamp Düsseldorf einen Themenvorschlag für eine Session vorbereitet mit dem Titel „Twitter für Unternehmen“. Dabei merkte ich: Twitter ist bei mir sehr  emotional besetzt: Ich liebe Twitter!

„Macht Facebook platt, schließt Google Plus, XING und LinkedIn aber: Nehmt mir ja nicht mein Twitter weg!“

Twitter ist für mich viel mehr als ein tolles Tool der Unternehmenskommunikation. Drum lesen Sie jetzt zwei Abschnitte:

  • Abteilung Pflicht – Twitter für Unternehmen
  • Abteilung Kür – Twitter, eine Liebeserklärung

Twitter für Unternehmen – Erklärungsnöte

„Was ist eigentlich Twitter und wie genau funktioniert es?“

„Welchen Nutzen haben Unternehmen von Twitter?“

„Was soll denn ein Social Media Manager mit Twitter tun?“

Mensch!

Ich hab mich schwer getan, den Teilnehmern eines Social Media-Seminars diese Fragen so wirklich zu beantworten. Klar: Was ein Hashtag ist und die anderen technischen Fragen, wie Kommunikation im Web durch Twitter beschleuinigt wird, wie man mit Twitter in seiner Peer-Group netzwerkt … Das alles thematisiert und besprochen.

Doch mein Gefühl blieb: Twitter zu erklären ist die Königsdisziplin in Sachen Social Media. Viel schwieriger als Google, XING, Facebook, Instagram und alle andere gängigen Plattformen.

Twitter für Unternehmen – Standard-Referenz

Und dann kommt die PR-Doktor Kerstin Hoffmann daher und schreibt einen bravourösen Artikel, der genau das schafft, womit ich mich Weiterlesen

Arbeitsmarkt für Akademiker. Statistik, Stellenmarkt und … Kaffeetrinken! #Karriere

Finde den neuen JobQuereinsteiger haben’s schwer!

Eine berufliche Neuorientierung oder Umorientierung scheint auch für berufserfahrene Akademiker oft ein schwieriges Unterfangen zu sein.

  • „Wie tickt der Arbeitsmarkt?“
  • „Welcher Beruf hat Chancen?“
  • „In welche Richtung soll ich gehen?
  • „Lohnt sich eine Weiterbildung?“
  • „Wenn ja, welche?“

Das sind einige Fragen, mit deren Antworten schon erfahrene Praktiker ihre Mühe haben. Wie ungleich schwieriger ist die Situation dann für Hochschulabsolventen oder Abiturienten, die manchmal kaum eine Einschätzung der beruflichen Praxis haben.

Wer quereinsteigen will, einen neuen Job sucht oder sich beruflich orientieren will, kann durchaus selbständig drei Stufen gehen:

  1. Stufe 1: Arbeitsmarkt in Zahlen und Statistiken auswerten
  2. Stufe 2: Stellenmarkt – Marktforschung in Job- und Stellenbörsen
  3. Stufe 3: IHR persönlicher Stellenmarkt – Systematisch Kaffeetrinken

Vorneweg: Wer sich mit „dem“ Arbeitsmarkt länger auseinandersetzt, erlebt zwei Überraschungen Weiterlesen

Lebenslauf? Vergiss es! 10 erfolgreichere Wege für die Jobsuche!

Lebenslauf-Vorlage von XING

Google-Layout bei Lebenslauf.com

Lebenslauf?

Who am I, anyway?
Am I my resume‘?
That is a picture of a person I don’t know.

(A Chorus Line)

Sabine R., immerhin studierte Biologin, hatte geschätzte Wochen damit verbracht, ihren Lebenslauf zu pimpen. Sie versuchte, es so zu deichseln, dass die elf Jahre Elternzeit gewissermaßen gar nicht vorkamen. Den Lebenslauf so zu kaschieren, dass er stromlinienförmig in den Stapel der anderen passt. „Das sind Sie doch gar nicht!“, meinte ich im Gespräch. „Stimmt“, sagte sie, „aber sonst hab ich doch gar keine Chance!“

Verbiegen für den Lebenslauf?

Lebenslauf-Strategiebücher

Na klar: Jeder, der sich auf die Jobsuche macht, braucht einen ordentlichen Lebenslauf. Denn spätestens im Gespräch mit einem Entscheider ist die gute Pdf-Datei, meistens ausgedruckt dann doch Gegenstand des Gesprächs.

Klar strukturiert sollte Weiterlesen

Duraclip. Der heiße Tipp für die Bewerbungsmappe #DAILYVANISH

Duraclip Bewerbungsmappe

Als die Duraclip noch der Standard für die Bewerbungsmappe war…

Disketten, Telefonzellen, Raider, der Brockhaus und die Musikcassette. Museumsheld Sebastian Hartmann beleuchtet das Phänomen des Verschwindens von Alltagsgegenständen in seinem Beitrag „Dinge, die aus unserem Alltag verschwinden“. Damit ruft auf, sich mit einem Beitrag zum Thema an einer Blogparade zu beteiligen. Ich bin darum mal in die Mottenkiste der Geschichte der Bewerbung gekrabbelt und hab meine Duraclip-Mappe wieder rausgeholt:

1990 war’s. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat wollte mich gerne als Praktikant haben. Welche Ehre! Zumindest, wenn ich mich standesgemäß bewerben täte. Das war nun wirklich Neuland. Eine schriftliche Bewerbungsmappe hatte ich noch nie verfasst. War ich doch bis dahin immer fast ohne Papiere in meine Jobs hineingeraten.

Also:

  • Gut musste sie sein.
  • Besonders gut.
  • Extrem professionell!

Meine erste Duraclip-Bewerbung

„Pst. Es gibt da diese Duraclip-Mappen. Die sind jetzt absoluter Geheim-Trend für Bewerbungen.“

Gesagt, getan! Kaufte ich mir, wie mir geheißen, eine Duraclip-Klemm-Mappe für sage und schreibe 2,39 Mark! Gepfeffert gegenüber den herkömmlichen Kunststoffschnellhefter von Herlitz für 59 Pfennig. Bewerbungsmappe deluxe!

So begann bei mir Weiterlesen

Gastbeiträge schreiben: Kaffee auswärts. Inkl. 8 Tipps.

Woanders schmeckts oft besser: Kaffee auswärts.

Woanders schmeckts oft besser: Kaffee auswärts.

Update 25.01.2016:

Mittlerweile haben sich unter anderem zwei Plattformen etabliert, auf denen man prächtig Beiträge schreiben kann, wenn man ein eigenes Blog meidet: Medium und LinkedIn-Pulse. Tipp 7 und 8 habe ich unten entsprechend ergänzt.

Originalbeitrag:

Gastbeiträge schrieb ich bereits, als dieses Blog noch nicht existierte. So konnte zum Beispiel ich im Blog von Maren Martschenko meine Idee von „Systematisch Kaffeetrinken“ bereits skizzieren, bevor ich einen eigenen Webspace hatte. Außerdem schrieb ich über Weiterbildungschancen für Ältere, über den Zusammenhang von Expertise und Erfahrung und ich hatte die Ehre im Blog von Svenja Hofert zum Thema Bildungsburger interviewt zu werden.

Spätestens als Kerstin Hoffmann mir im Zusammenhang mit ihrem Buch „Prinzip Kostenlos“ empfahl, mich nicht in Gastbeiträgen zu verzetteln – man würde den Lars Hahn im Web dann nur unscharf erkennen – war der Entschluss zu diesem Blog gefasst.

Gründe für Gastbeiträge

Obwohl Systematisch Kaffeetrinken am Start ist, mach ich bisweilen Gastbeiträge und ähnliche Dinge von außerhalb dieses Blogs. Allerdings nur noch als Zusatz, nicht als Kern meiner Webaktivitäten. Welche Gründe kann man für das Schreiben von Gastbeiträgen haben?

Instawalk Ruhr. Instagram ist Social Media just for fun!

… Instwalk Ruhr bei der Arbeit

Update, 2019:

Die Instawalks werden ab September 2019 von Bettina und Michael weitergemacht. Nähere Infos in der Facebook-Gruppe InstaWalk Ruhr und unten im Beitrag.

Originalbeitrag:

Mein Steckenpferd unter den Social Media Plattformen ist Instagram, was sich mittlerweile rumgesprochen haben dürfte.

Überall dort, wo ich mich privat oder beruflich bewege, knipse ich fast unentwegt. Schappschüsse, kunstvolle Aufnahmen von bekannten Objekten oder mein obligatorisches „Foto des Tages“. Was mir grad vor’s „Objektiv“ kommt. Bisweilen ganz zur Verwunderung oder zum Unverständnis meiner Umgebung. Anschließend werden die besten Bilder ausgewählt, „schön gemacht“ und gleich auf Instagram gepostet.

Instagram ist ein Fotoportal, das anfänglich nur auf dem iPhone, später auch auf anderen Smartphones funktioniert. Das Prinzip ist einfach: Eigene Fotos werden gepostet d.h. veröffentlich. Die Fotos anderer Nutzer werden geliked oder hier genauer: geherzt. Der Fokus liegt ganz auf Weiterlesen

Karriere im Neuland? 5 Tipps zum bewussten Umgang mit XING und Co.

Recruiting jetzt nach Verhalten in XING und Co?

Recruiting jetzt nach Verhalten in XING und Co?

Karriere adé?

Bald ist es also soweit! Automatisierte Roboter erstellen Persönlichkeitsprofile von Bewerbern aus den Daten der sozialen Netzwerke und zwar hier mal nicht von Geheimdiensten, sondern von Recruitern und Personalern. Der Wunsch eines jeden Personalers? Der Albtraum eines jeden Bewerbers? Wo bliebe dann der (Rest-)Datenschutz?

Aber von Anfang an:

„Facebook zerstört Karriere – Einträge in sozialen Netzwerken führten zur Kündigung“. So oder so ähnlich stellen sich Skeptiker von XING, Facebook und Co. die Auswirkungen von unvorsichtigem Handeln im Social Web vor. Beispiele dafür werden auch gerne kolportiert wie hier z.B. bei Bild-Online.

Gleichzeitig ist wahrscheinlich fast jedem klar, der sich mit seinem beruflichen Werdegang befasst, dass soziale Netzwerke als Werkzeug für die Karriere nicht mehr wegzudenken sind. Denn besonders XING und LinkedIn werden mittlerweile zur Personalgewinnung systematisch eingesetzt. Bereits an anderer Stelle im Blog und auch bei XING habe ich meine eindeutige Haltung pro XING, LinkedIn und Co. formuliert.

Denn auch Arbeitgeber setzen zur Personalgewinnung mehr und mehr die sozialen Netzwerke ein, selbst wenn für einen nicht unerheblichen Teil der Unternehmen das Internet immer noch Neuland ist.

Next Step: Social Recruiting über Verhalten in Netzwerken

Ein aktuelles Forschungsprojekt der FOM Hochschule mit Unterstützung des Bundesministerium für Bildung und Forschung zeigt jetzt, wohin „Social Recruiting“ künftig Weiterlesen

Wissenswertes über Kaffeetrinken. Die Renaissance der Kaffeekultur

Es wird viel Kaffee getrunken auf der Welt.

Es wird viel Kaffee getrunken auf der Welt.

„Lars Hahn? Du bist doch der mit dem Kaffeeblog?!“. Diese Begrüßung traf mich zweimal direkt auf der Konferenz re:publica in Berlin. Kürzlich meinte ein Kollege: „Ihre Webseite kann man gar nicht übersehen. Ihren Tchibo-Blog bleibt einem in der Erinnerung hängen“. Ich betrachte das mal als Lob.

Auch, wenn ich natürlich keinen Tchibo-Blog betreibe. Das ehrt mich, direkt mit Herrn Bohne und Co. in einen Topf geworfen zu werden, auch wenn es eigentlich gar nicht in meiner Absicht lag.

Systematisch Kaffeetrinken handelt ja Weiterlesen

Jobsuche 2.0 oder: Hashtag #Karriere auf der re:publica

Wenn der neue Job fällig ist...

Wenn der neue Job fällig ist…

Es traf sich just in Berlin die deutschsprachige “Netzgemeinde” zur Gesellschafts-Konferenz republica. Man tauschte sich aus, trank viel Kaffee miteinander und lauschte spannenden Vorträgen.

Online-Welt trifft sich offline und berichtet gleich wieder online drüber auf allen Kanälen, zum Beispiel auf Twitter unter #rp13. Überwiegend Menschen, die sich beruflich mit Kommunikation, IT, Bloggen, Social Media, Medien, Marketing befassen, diskutierten spannende, aktuelle gesellschaftliche Themen. Wer die Konferenz verpasst hat, kann die meisten Vorträge und Fachbeiträge per Video sehen.

Meine inhaltlichen Favoriten für die Tagung lagen erkenntnisgeleitet bei Digitaler Arbeit und Jobsuche 2.0. Besonders spannend fand ich Weiterlesen

Vollbeschäftigung, Fachkräftemangel – Buzzwords des Arbeitsmarkts

Vor dem Fachkräftemangel mussten die Arbeiter beim Portier warten.

Vor dem Fachkräftemangel mussten die Arbeiter beim Portier warten.

Vollbeschäftigung also.

Bereits ab 2,5 Millionen Arbeitslosen in Deutschland sprechen Experten von Vollbeschäftigung. Kennzeichnend sei, dass ungewollte Langzeitarbeitslosigkeit eliminiert sei. Sogenannte „friktionelle“ Arbeitslosigkeit, also die Sucharbeitslosigkeit zwischen zwei Jobs, gehöre zur Vollbeschäftigung dazu. Vollbeschäftigung ist also keine volle Beschäftigung, sondern liegt im Auge des Betrachters.

„Vollbeschäftigung“, „Demografischer Wandel“, „Fachkräftemangel“, gar „Notstand am Arbeitsmarkt“, das sind die Buzzwords der aktuellen Diskussionen um Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Zur aktuellen Blogparade der F.A.Z. Weiterlesen

Systematisch Kaffeetrinken – Aha, doch nur Netzwerken?

Kaffeetasse„Netzwerken?! Ich doch nicht!“ So oder ähnlich lautet die Antwort, wenn ich z.B. Jobsuchenden empfehle, über die herkömmlichen Verfahren –  Stellenanzeige – Bewerbung – Vorstellungsgespräch – hinauszugehen.

Netzwerken ist mancherorten durchaus belegt mit Klischees wie Vertrieb, Akquise, lauten Gesprächen, Cocktailparties, Businessbreaks und solchen Dingen. Und das ist eben nicht jedermanns Sache. Denn eigentlich ist diese Form des Netzwerkens nur etwas für eine ganz kleine Minderheit, nämlich für die, die öffentliche Formen des Sich-Tummelns lieben. Darüber hinaus hat Netzwerken für manche den Charakter von Klüngelei, Seilschaften und „Beziehungen haben“ und – wie sagte einer meiner Kunden: „In den Verdacht will man ja nun wirklich nicht kommen“.

Deshalb, und weil Netzwerken für mich auch noch so einen „technischen“ Touch hat, rede ich lieber davon, systematisch informelle Gespräche zu führen – quasi „beim Kaffee“. Oft sind dies gezielte Verabredungen, manchmal hingegen Spontangespräche. Jedoch sind sie – anders als Verkaufsgespräche oder Bewerbungsgespräche – nicht formalisiert, wenig reguliert und dadurch meist relativ ergebnisoffen. Und doch – über kurz oder lang bringen sie mich meinem Ziel ein ganzes Stück näher.

In diesem Beitrag möchte ich erst mal ein paar Grundgedanken zum Ansatz des Systematisch Kaffeetrinkens skizzieren. Weiterlesen

Was machen Sie so beruflich? Kaffeetrinken?

BerufebistroUPDATE 12/2017: Auch ohne DeLorean geh ich zurück in die Vergangenheit. Stefan Schütz rief in seiner Blogparade #MyfirstContent dazu auf, über seine ersten Gehversuche als Blogger zu schreiben und praktischerweise seinen Ursprungsartikel zu nominieren. Dies ist er. Ich schrieb ihn, um an einer Blogparade von Wibke teilnehmen zu können. Mein (fast) erster Blogbeitrag ist der ganze Grund für dieses Blog (ok! Und mein Mitteilungsbedürfnis für diese Welt). Erstaunlicherweise ist dieser Artikel noch höchst aktuell. Drum lesen Sie selbst:

„Jetzt wird der auch noch für’s Kaffeetrinken bezahlt. Tja, so gut möcht‘ ich das auch mal haben“.

So oder ähnlich könnte der unbedarfte Betrachter meiner Arbeit denken. Gespräche zu führen, ist tatsächlich eines meiner beruflichen Hauptaufgaben: Mit Geschäftspartnern, Kunden, Mitstreitern, Kollegen, Mitarbeitern. Dass das oft mit dem Genuss des heißen braunen Gebräus einher geht, hat auch damit zu tun, dass es sich beim Kaffee ungezwungener spricht. Dass die Gespräche oft systematisch vorbereitet sind und echte Arbeit bedeuten erschließt sich manchem Betrachter erst auf den zweiten Blick.Mit Kaffeetrinken ist meine Arbeit

Der Aufruf zur Blogparade von Wibke Ladwig „Und was machen Sie so beruflich?“ war ein gelungener Anlass mal etwas aufzudröseln, was ich den ganzen Tag so tue:

Wenn mich also einer fragt, was ich denn beruflich Weiterlesen

Systematisch Kaffeetrinken – jetzt auch online!

Jetzt habe ich es also getan.Jetzt gehts live! Ende der Teststrecke

Nach Jahren in diversen Social Media-Kanälen unterwegs habe ich die Tipps, guten Ratschläge und freundschaftlichen Stupser befolgt und jetzt endlich ein Blog eingerichtet.

Ich habe lange gezögert. Ich brauche das nicht: Bloggen.

  1. Weil ich mich in so vielen Kanälen im Social Web rumtreibe und das ganz erfolgreich. „Wie soll da denn noch Zeit für ein Blog bleiben?“.
  2. Weil: Wenn ich schon blogge, dann will ich auch etwas mitzuteilen haben, was wirklich interessiert. „Wie jetzt? Content? Ich?“
  3. Weil Bloggen bekanntlicherweise nur dann Sinn macht, wenn man wirklich dauerhaft bei der Stange bleibt und das am besten auch noch mit Strategie. „Wie soll ich das denn jetzt auch noch hinkriegen?“
  4. Weil ich als Geschäftsführer der LVQ.de ja schließlich verantwortlich für mein Unternehmen bin und hier privat blogge? „Sollte ich nicht meine Ressourcen dort einsetzen und nicht hier?“

Ich tu’s. Jetzt. Doch.

  1. Weil ich meine Energien im Web bisher bisweilen ziemlich verstreut habe und Beiträge zum Teil selbst kaum wiederfinden kann.
  2. Weil ich ja auch bisher ganz viel mitzuteilen hatte. Bisweilen wurde es ganz nett akzeptiert, wie zuletzt meine Beiträge in XING-Themen.
  3. Weil mir garantiert die Themen nicht ausgehen und ich ständig meine Meinung kundtun werde.
  4. Weil ich gerne auch Themen beackere, die nicht auf die Unternehmenswebseite gehören, auch nicht in ein Corporate-Blog. Zum Teil aber durchaus der Firma von nutzen sind.

Ich habe überlegt, ob ich das Blog erst einmal vorsichtig mit Content befülle, professionell mit allerlei Widgets und Plugins ausstatte, Testleser rüberschauen lasse und zehnmal tief durchatme, bevor ich mit Systematisch Kaffeetrinken online gehe. Weiterlesen