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XING verschenkt ein Buch: NewWork & Arbeiten 4.0 zum Download

XING NewWork Book

… Digitalisierung der Arbeitswelt im E-Book

Jetzt verschenkt XING also auch noch den „Aufbruch in die neue Arbeitswelt“. Es gibt jetzt ein Kompendium zum kostenlosen Download: New Work Book, das erste New Work-Standardwerk, wie sie bei XING selbst es einladend nennen.

Das Businessnetzwerk befasst sich bereits seit längerem mit dem Themenportal XING spielraum mit Veränderungen unserer Arbeitswelt, mit NewWork und Arbeiten 4.0. Per NewWork Award zeichnete XING bereits zweimal besonders innovative Unternehmen. Jetzt gibt es jetzt im NewWork Book Expertenbeiträge sowie Beispiele und Erfahrungen aus der Praxis, die sich alle mit den Fragen befassen:

  • Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?
  • Was müssen wir tun, um die wachsenden Bedürfnisse der Mitarbeiter nach Autonomie, Flexibilität und sinnvoller Arbeit zufrieden zu stellen?
  • Was können wir tun, damit die Anforderungen an Innovationsfähigkeit der Unternehmen sichergestellt werden?
  • Wie schaffen wir es, beide Anforderungen miteinander zu verbinden?

Warum eine Debatte um diese Fragen gesellschaftlich so wichtig ist, beschreibt im Buch die Ex-Fast-Netz-Ministerin und Professorin für Designforschung Gesche Joost, wenn Weiterlesen →

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Bloggen ohne Blog? Besser als nix! #bloggenohneblog

Bloggen ohne Blog

… Bloggen ohne Blog: Liest das jemand?

Sie wollen sich waschen, ohne sich völlig nass zu machen?

Online Texte schreiben, ohne ein eigenes Blog zu betreiben?

Wollen Sie das wirklich?

Dann könnte „Bloggen ohne Blog“ etwas für Sie sein.

Wie jetzt?

Bloggen ohne Blog?

Waschen ohne Wasser?

In diesem Beitrag zur Blogparade #bloggenohneblog von Meike Leopold schreibe ich, wann es sinnvoll sein könnte, gelegentlich auf einer externen Plattform zu publizieren, ohne ein eigenes Blog zu betreiben und was man dabei beachten sollte.

Bloggen ohne Blog – Bloggen für Nicht-Blogger

Möglicherweise möchten Sie nur gelegentlich Texte als Arbeitsproben im Web platzieren und damit ihre Reputation erhöhen. Oder Sie wollen gelegentlich zu bestimmten Themen Stellung beziehen. Oder Sie haben einfach das Bedürfnis mal etwas öffentlich zu schreiben.

Auf keine Fall möchten Sie ein eigenes Blog betreiben, weil

  • Ein eigenes Blog zu aufwändig wäre?
  • Sie nicht garantieren können, regelmäßig was zu publizieren?
  • Bloggen einfach uncool finden?

Falls Sie also gelegentlich etwas im Web publizieren wollen – ganz gleich ob als Einzelperson oder (Klein-)Unternehmen*, dann veröffentlichen Sie eben außerhalb auf einer der mittlerweile etablierten Publishing-Plattformen wie Medium oder LinkedIn-Pulse. Bloggen ohne Blog. Bloggen für Nicht-Blogger. Besser als nix!

Funktioniert in der Regel einfach, ohne technischen Aufwand und relativ risikolos. Und sonst: Es gelten die Spielregeln und Gesetze des Veröffentlichens im Web oder in Social Media. Ach, der Kollege Christian Müller schrieb kürzlich bei bloggerabc.de auch darüber.

ABER ACHTUNG: Sie platzieren Ihren wertvollen Content immer außerhalb Ihres eigenen Hoheitsgebiets und unterliegen den oft wechselnden Bedingungen des jeweiligen Plattformanbieters. Die können bisweilen schon mal den Saft abdrehen, wie seinerzeit die Blogplattform Posterous und XING mit seinen Themen. Daneben gibt es noch andere Nachteile des „Auswärts-Bloggens“, über die ich an verschiedenen Stellen geschrieben habe, nämlich bei Medium „Bloggen für Nicht-Blogger“ und  hier im Blog „Gastbeiträge schreiben“.

Ok. Sie wissen jetzt um das Risiko.

Wollen aber trotzdem Bloggen ohne Blog?

Dann kommt jetzt meine Empfehlung.

Bloggen bei „Medium – Auf Deutsch“

Mein Favorit für die Plattformen für Nicht-Blogger oder Auswärts-Blogger ist eindeutig Medium.com. Die Publishing-Plattform ist seit mehreren Jahren auch in Deutschland am Start und bietet einfachste Bedienbarkeit in einem hochwertigen Umfeld. Hochwertig weil:

  • Medium schick aussieht
  • Bei Medium von einer Reihe namhafter Autoren publiziert wird
  • Medium lesenswerte Beiträge in Deutsch regelmäßig featuret.
  • Medium komplett öffentlich ist. Leser müssen sich nirgends einloggen.
  • Bei Medium bloggen Sie echt, nur eben ohne eigene Plattform.

*Liebeserklärung*: Wöchentlich schickt mir „Medium – Auf Deutsch“ die Leseempfehlungen der Woche. Eine Liste mit etwa drei bis sieben Artikeln, von denen regelmäßig Juwelen dabeisind, die ich sonst nie gelesen hätte, weil die Autorinnen und Autoren bis dato außerhalb meiner Filterblase agierten.

Also: Medium begutachten, „Medium auf Deutsch“ abonnieren und bei Bedarf dort veröffentlichen.

Alternativen fürs Bloggen ohne Blog neben Medium gibt’s übrigens wie gesagt mit LinkedIn-Pulse und Facebook-Notes (Nachteil: relativ geschlossen innerhalb der LinkedIn- bzw. Facebook-Welt).

Bloggen mit Blog – Die bessere Alternative

Die Frage „Erfolgreich Bloggen ohne eigenes Blog?“ von Meike Leopold können Gelegenheitsblogger möglicherweise mit „Ja“ beantworten.

Wer aber regelmäßig bloggen möchte, weil es ihn oder sie antreibt und das auch durchhält, hat mit einer eigenen Plattform noch immer gute Karten. Heimvorteil, eigene Webadresse und dauerhafte Verlässlichkeit.

Wer ein Corporate-Blog betreibt – ganz gleich ob als Freiberufler, KMU oder Konzern – kommt meines Erachtens um eine eigene Plattform gar nicht drum herum. Alles andere wäre fahrlässig, lenkt man doch die Besucherströme (so sie denn kommen) regelmäßig in anderer Leute Garten. Selbst mit unserem bescheidenen LVQ-Karriereblog halten wir es genauso.

Anders verhält es sich mit Gastbeiträgen, die der Netzwerkpflege, Reichweiten- und Reputationssteigerung dienen, über diese Thematik lesen Sie am Donnerstag mehr drüben im LVQ-Blog.

  • Und jetzt Sie!
  • Bloggen Sie außerhalb?
  • Nur oder ergänzend?

Wenn Sie wollen, machen Sie doch mit bei der Blogparade von Meike Leopold, noch bis zum 15.02. oder schreiben einfach etwas hier in die Kommentare.

Der Autor: Lars Hahn ist der Entdecker von ‚Systematisch Kaffeetrinken‘ und Social Media Enthusiast. Hier bloggt er persönlich. Als Geschäftsführer der „LVQ Weiterbildung gGmbH“ beschäftigt er sich mit Weiterbildung, Recruiting, Arbeitsmarktthemen, Karriereberatung und Social Media. Lars Hahn ist zu finden bei XING, Google+, Twitter und in vielen anderen sozialen Netzwerken.

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Stopp die Kritikbömbchen! 5 Wege, den inneren Kritikprofi zu besänftigen

Kritik ohne Zynismus Kritikprofis

… Kritik ohne Kritikbömbchen: No Spitting!

Ich bin Kritikprofi!

Genauer: Ich habe immer einen Kritikprofi bei mir.

Und über den werden Sie in diesem Beitrag lesen.

Nicht so wie Sie jetzt vielleicht denken: Dass Lars Hahn als Bildungsmanager, Karriereberater und Chef ganz ordentlich mit Kritik von Kunden, Mitarbeitern und anderen geschäftlichen Zeitgenossen umgehen kann.

Kann ich.

Meistens.

Aber das meine ich diesmal nicht, wenn ich davon schreibe, dass ich Kritikprofi bin.

Ich werde Ihnen hier auch keine Tipps geben, wie Sie mit der Kritik anderer Leute im Netz und offline professionell umgehen können. Denn dafür wurde in letzter Zeit auch schon viel Lesenswertes im Rahmen der Blogparade #Kritikprofis von PR-Doktor Kerstin Hoffmann geschrieben. Stöbern Sie also für den professionellen Umgang mit Kritik anderer in den Beiträgen dort.

Aber Halt!

Bleiben Sie hier!

Denn ich werde über den mehr oder weniger professionellen Umgang mit einem der hartnäckigsten Kritiker überhaupt schreiben. Nennen wir ihn der Einfachheit halber Lars Hahn. Ich schreibe jetzt über den Kritikprofi in mir. Da kenne Weiterlesen →

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Linkparade 2016: Trends, Vorsätze und Ausblicke #linkparade16

Linkparade16

… Linkparade 2016: Trends, Vorsätze und Ausblicke

Trends, Vorsätze und Ausblicke: Zum Jahresstart gibt es im Netz stets viele Beiträge gewagten Ausblicken, wertvollen Tipps für das neue Jahr und Hinweisen zu Terminen, die sich im Jahr ereignen werden.

Auch zu Beginn des Jahres 2016 habe ich mich wieder für Sie durch das Internet gewühlt und lesenswerte Beiträge zur Linkparade 2016 aufbereitet (nach 2014 und 2015 ist es bereits die dritte ihrer Art).

Sie finden Sie in diesem Artikel passend zu den Themen meines Blogs gegliedert nach den Kategorien „Karriere, Digitale Arbeitswelt und Recruiting“, „Social Media, PR und Marketing“ und „Vorsätze und Tipps“.

Linkparade 2016: Was fehlt? #linkparade16

Wie jedes Jahr: Fehlt was? Diese Liste wird ergänzt durch Ihre Tipps. Gibt es weitere lesenswerte Blogbeiträge, Artikel und Tipps für den Start in das Jahr 2016? Teilen Sie mir Ihren Tipp unter #linkparade16 im Netz oder hier in den Kommentaren mit!

Jetzt lesen Sie meine Empfehlungen zum Jahresstart Weiterlesen →

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Weihnachtsgeschichte: Magnificat, Vernetzung, Weltfrieden + Wünsche für 2016

Weihnachten und Vernetzung 2016

… Magnificat, Vernetzung, Weltfrieden!

Vernetzung?

An Weihnachten?

„Jetzt redet der schon wieder über Netzwerken? Och nö!“

sagen Sie?

Also gut: Ich erzähl Ihnen erst mal meine Weihnachtsgeschichte.

Und was über Weltfrieden.

Weihnachten 2015. Magnificat mit 15 Nationen.

Es ist Dezember 2015. Im örtlichen Gymnasium gibt es ein festliches Konzert. Mit Orchestern, Chören und Solisten. Sie spielen Mozart, Elgar, Bach, Meyerbeer, Rutter. Insgesamt 10 Komponisten aus acht Nationen.

„Magnificat“ lautet der Höhepunkt. Das ist Latein, und es geht ums Preisen und Loben.

Der Chor singt Weihnachtslieder in sieben Sprachen: Spanisch, Niederländisch, Ungarisch, Englisch, Deutsch, Latein und Südafrikanisch. Zum Schluss wird „Tochter Zion“ geschmettert, nach der Melodie des in Halle an der Saale geborenen Engländers Georg Friedrich Händel.

Festlich ist es. Bewegend.

Aber von wegen „deutsche Weihnachten“?!

Weihnachten: Ganz schön global, dieses Fest!

Bereits seit mehr als einem Jahr treiben in unseren Landen Pegiden ihr Unwesen mit kruden Thesen und xenophoben Ideen. In den vergangenen Tagen machten zu allem Überfluss diverse Geschichten im Netz die Runde, nach denen besorgte Bürger sich nun auch noch um das Deutsche in der Weihnacht Sorgen machen. Gipfel war der Shit-Candy-Storm wegen eines angeblichen muslimischen (!) Adventskalenders bei Lindt, der Motive aus dem Morgenland zeigt. In der Diskussion bei Weiterlesen →

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Wie Sie Ideen in der Arbeitswelt wirksam umsetzen. Tipps für Mitarbeiter und Chefs. #ideenkommunizieren

Heureka

… Wer Ideen hat, sollte „Heureka“ rufen. Oder?!

Ideen?

Heureka!

Eine Idee!

„Ich habe es gefunden“

soll Herr Archimedes im alten Griechenland gesagt haben. In der Badewanne hatte er gesessen.

Heute hat man Ideen beim Duschen, beim Joggen, in der U-Bahn, beim Autofahren, vorm Einschlafen, im Traum, nach dem Aufwachen, während der Arbeit, beim Gärtnern, beim Schwimmen, beim Wandern, beim Reden, beim Schweigen, beim Essen und beim Kaffee. Wo noch?

Ideen in der „neuen“ Arbeitswelt

Gerade in der Arbeitswelt sind Ideen und Innovationen der Treibstoff für Entwicklung, Kreativität und Neues. Drum ist jedes Unternehmen gut beraten, die Vorschläge und Einfälle seiner Mitarbeiter zu fördern und ernst zu nehmen.

In Zeiten von NewWork, Teamarbeit und Arbeiten 4.0 gibt es ganze Weiterlesen →

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Bingo! NewWork-Buzzwords! Alphabetisch! #BlogABC – Arbeiten 4.0 verändert die Welt (4)

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… Doch! Mit den passenden Buzzwords, liest auch jemand Dein Blog!

Bingo!

Sie kennen Buzzword-Bingo?

Kennen Sie nicht?

Jedes Mal, wenn Sie in einem Meeting sitzen, schreiben Sie die Buzzwords auf, die im Meeting vorkommen. Wenn Sie eine Reihe davon haben rufen Sie laut „Bingo“!

Das ist ein Heiden-Spaß, besonders für die umliegenden Sitznachbarn!

Buzzwords. Schlagwörter. Schlüsselbegriffe.

Bingo!

Dieser Beitrag ist Teil vier meiner kleinen Serie „Arbeiten 4.0 verändert die Welt“. Demgemäß geht hier sozusagen um Buzzwords 4.0 und dann auch noch alphabetisch. Doch von Anfang an:

Jeder hat seine Branchen-Buzzwords

Jedes Thema hat seine Buzzwords. Jede Branche, jede Subkultur. Bisweilen sind manche Begriffe zeitweilig sehr gehypt, um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden. Ein Beispiel, das regelmäßig hier im Blog auftaucht ist der „Fachkräftemangel“. Um den ist es ruhig geworden.

In vielen anderen Themenfeldern gibt es sie ebenso, die Buzzwords. Bei den thematischen Nachbarn im HR-Bereich waren es kürzlich noch „Employer Branding“ und „Active Sourcing“. Heuer geht’s dort zum Beispiel bei Recruitainment, Saatkorn, Annette Gerlach um die „Candidate Experience“.

Bingo!

Blogparade Blog-ABC

Jetzt hat mich also die Blogparade „#BlogABC“ von Burkhard Asmuth dazu inspiriert, sie hier einmal aufzuzählen. Das Thema Blog-ABC finde ich herrlich, bin ich doch ein großer Fan des Blogs von Daniela Sprung, das bloggerabc heißt.

Ich beantworte die Frage zur Weiterlesen →

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Arbeiten 4.0 verändert die Welt (2): Bewegte Zeiten. #Arbeitszeit

Arbeitszeit Systematisch Kaffeetrinken

… Arbeitszeit 4.0: Bewegte Zeiten …

Es ist kompliziert!

Die Sache mit der Arbeitszeit.

39-Stundenwoche-Stechuhr-Präzision auf der einen Seite. Komplette, absolute Vertrauensarbeitszeit auf der anderen Seite.

Dazwischen emsige Versuche die Work-Life-Balance irgendwie im Gleichgewicht zu halten.

In der modernen digitalisierten Arbeitswelt lösen sich traditionelle lange übliche Muster des Arbeitens auf. Unter dem Begriff Arbeiten 4.0 etablieren sich neue Formen des Arbeitens, so auch in Sachen Arbeitszeit.

Die klassische Trennung von Arbeitszeit und anderer Lebenszeit verwässert bei vielen Menschen immer stärker durch die ständige Erreichbarkeit per Smartphone. Umgekehrt wird persönliche gar private Kommunikation per Facebook am Arbeitsplatz möglich und gern genutzt. Freizeit in der Arbeitszeit? Privates und Arbeit verschwimmt. Der klassische Begriff von Arbeitszeit wird obsolet. Oder?!

Bewegte Arbeitszeiten: Mein zweiter Artikel der kleinen Serie „Arbeiten 4.0 verändert die Welt“ ist ein Beitrag zur Blogparade #Arbeitszeit von XING spielraum.

Wie Sie selbst spätestens beim nächsten Job Ihrer Ideal-Vorstellung von #Arbeitszeit näher kommen, erfahren Sie in den 3 Tipps am Ende des Beitrags.

Doch zuerst von Weiterlesen →

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Arbeiten 4.0 verändert die Welt (3): Liquides Lernen statt Lebenslang

Liquides Lernen - Arbeiten 4.0

… Liquides Lernen: Fließend, nicht nur um 15:00!

Lebenslanges Lernen.

Fanden Sie es auch schon immer unattraktiv, „lebenslang“ lernen zu sollen?

„Lebenslang“. Das klingt wie „Höchststrafe“!

Und doch: Wir leben in einer Arbeitswelt, die sich rasanter ändert denn je. Arbeiten 4.0 erfordert ein völlig überdachtes Konzept von Lernen und Weiterbildung. Denn der bekannte Ansatz von „Lebenslangem Lernen“ stößt an seine Grenzen und das nicht nur, weil er unattraktiv klingt.

Deshalb spreche ich ab sofort lieber von „Liquidem Lernen“.

Liquides Lernen?

Was ist denn das?

Seien Sie gespannt, was das ist! In diesem Teil 3 der Serie „Arbeiten 4.0 verändert die Welt“ werde ich das nämlich beschreiben:

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“

Ein bescheuerter Spruch, finden Sie nicht auch?

Früher dachte man das aber. Dass Menschen spätestens nach der Schule und nach dem Studium kaum noch etwas dazu lernen. Auf Dauer „fertig“ sind. Quasi kristallin erstarren. Man tat seinen Job. 40 Jahre lang dasselbe und dann ging man auf sein Altenteil.

Dass das auch schon früher eine falsche Sichtweise war, geschenkt. Dennoch ging man irrigerweise davon aus, dass irgendwann Schluss ist mit Lernen.

Grenzen lebenslangen Lernens

Dass das obige nicht gilt, weiß man schon seit längerem. Schon lange spricht man vom „Lebenslangen Lernen“ (LLL), einem Begriff den die UNESCO Weiterlesen →

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Arbeiten 4.0 verändert die Welt (1): Agiles Entscheiden

Kurswechsel

… Agiles Entscheiden heißt beweglich sein.

Früher war alles besser.

Und einfacher.

Da entschied einer und das wurde dann gemacht. Ein Einziger.

Es war die Zeit der Fünfjahrespläne, in denen dann die Entscheidungen auch durchgehalten wurden. Auch wenn es in den Untergang führte, was die Geschichte häufiger mal als Beweis erbrachte.

Dann kam die Zeit, als ich zum ersten Mal an der Programmierung einer Datenbank mitwirken durfte. Ich musste die inhaltlichen Vorgaben machen. Lastenheft nennt sich das.

„Herr Hahn, können Sie mit Sicherheit sagen, dass der Fall der Gratisvergabe von Einsernoten für die Studenten nicht doch irgendwann mal eintreten könnte? Wir brauchen jetzt eine verbindliche Entscheidung. Für alle Zukunft!“

Entscheidung 1.0

So wurde damals programmiert. Lastenheft mit Anforderungen erstellen. Alle Eventualitäten mussten vorher durchgekaut und entschieden werden. Alle. Dann wurde demgemäß programmiert. So sahen die Ergebnisse dann oft auch schauerlich aus. Weil …, ja weil sich die Praxis zwischenzeitlich längst geändert hatte und sich nicht mehr an die Programmierung hielt. Aber das Programm war ja nun mal fertig.

Weil falsche Entscheidungen in diesem Ansatz so fatale Folgen hatte, entschied man im Zweifel gar nicht. Oder nach langer Prüfung. Oder vielen Meetings. Und wenn eine Fehlentscheidung geschah, musste das Programm oft dennoch durchgezogen werden. Weil ja bereits entschieden worden war.

Entscheidungsfindung der alten Schule. Projektmanagement der alten Schule. Linear. Entscheidungsprozesse vor Projektumsetzung. Basta.

Agile Entscheidungsfindung

So wird das heute nix mehr. Ich plädiere für den Begriff „Agiles Entscheiden“. Denn heute entscheidet man Weiterlesen →