Permalink

Wunschzettel für 2015: Besinnung, Toleranz und Lichterkette 2.0

Lichterkette 2.0 Wo Hass ist entsteht nichts“Hass spaltet nur und führt im schlimmsten Fall zu solchen schrecklichen und sinnlosen Taten. …
So etwas sollte sich nie mehr wiederholen.“

Fadime und Bekir Genç, Eltern von 1993 ermordeten Solinger Mädchen.

 

Ho, Ho, Ho, Ho!

Weihnachtsgrüße allenthalben. Ganz gleich ob Sie Santa Claus oder das Christkind favorisieren – oder gar dem ganzen Jahresendtreiben entfliehen wollen:

Die Weihnachtszeit bietet jedem Zeit, inne zu halten und sich zu besinnen. So auch mir. Eigentlich wollte ich nur ein paar Tipps für den Jahresrückblick schreiben. Waren auch schon fertig. Lass ich mal so stehen. Aber lesen Sie unbedingt den zweiten Abschnitt, denn ich wünsche mir was für 2015. Dass wir alle ein wenig zur Besinnung kommen. Weiterlesen →

Permalink

LinkedIn? Wer braucht eigentlich LinkedIn? Mit #Gewinnchance

LinkedIn ProfilLinkedIn liegt also nun auch in Deutschland vor XING. Titeln die Gazetten. Schreiben die Blogger, wie kürzlich Inken Kuhlmann.

Im von mir geschätzten Fachblog Wollmilchsau heißt es: „LinkedIn überholt XING in Deutschland“ und „Es gab ja in den vergangenen Monaten zahlreiche Spekulationen, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis LinkedIn auch in Deutschland die Vorherrschaft übernimmt. Dieser Zeitpunkt scheint nun erreicht zu sein.“ Denn die Besucherzahlen seien bei LinkedIn laut Hochrechnungen von SimilarWeb höher, als die bei XING. Besucherzahlen. Nicht die Anzahl der Mitglieder, nicht die Verweildauer. Aber das Überholen bei den Mitgliederzahlen sei eine Frage der Zeit.

LinkedIn – Wer nutzt es wirklich?

Interessante Ergebnisse. Das internationale Business-Netzwerk scheint auch in Deutschland an Bedeutung zuzunehmen, nachdem sich Lokalmatador XING eine lange Zeit gegen die internationale Konkurrenz behaupten konnte.

Aber wer nutzt LinkedIn wirklich? Immer noch wird häufig betont, dass es eher ein soziales Businessnetzwerk für diejenigen ist, die international tätig sein möchten, bei großen Konzernen arbeiten oder gleich beides.

Für Menschen mit deutschsprachigem Arbeitsplatz in Deutschland, Österreich, Schweiz – gerade bei kleinen oder mittleren Unternehmen sei XING als soziales Businessnetzwerk ausreichend.

Aber stimmt das so?

LinkedIn – Geisterstadt?!

2014 hielt ich ungefähr 70 Fachvorträge zur Nutzung von XING und LinkedIn bei Jobsuche und Karriere. Dabei frage ich stets im Publikum, wer XING nutzt und wer LinkedIn-Mitglied ist. Tendentiell ist die Antwort etwa stets – ganz gleich ob Karrieretag für Absolventen oder Jobmesse für Professionals:

  • 50 Prozent sind bei XING Mitglied.
  • Etwa 10 Prozent der Befragten sind bei LinkedIn.

Selbst bei Web-affinen Events wie Twittwoch oder BarCamp lag die Zahl der befragten XING-User spürbar höher als die der aktiven LinkedIn-Mitglieder, wie die Ergebnisse meiner Befragung beim BarCamp Düsseldorf zeigten.

Wer sollte LinkedIn nutzen?

LinkedIn oder nicht LinkedIn?

Meine Fragen lauten also:

  • Für wen ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz LinkedIn nützlich?
  • Wer hat bereits konkrete positive Erfahrungen mit LinkedIn (Auftrag, Job, Geschäft etc.)?
  • Für welche gezielten Zwecke kann LinkedIn hilfreich sein?

Gewinnen Sie „LinkedIn für Dummies“!

Schreiben Sie mir Ihre Erfahrung mit LinkedIn. Denn es gibt was zu gewinnen: Unter den Kommentaren verlose ich zwei Bücher „LinkedIn für Dummies“ von Stephan Koß. Der bekannte LinkedInsider hat nämlich ein Buch in der von mir geschätzten Dummies-Reihe veröffentlich, das Nutzer und Neulinge mitnimmt in die Welt des internationalen Business-Netzwerks. Drei Bücher hat er mir zur Verfügung gestellt, zwei davon vergebe ich an die Kommentatoren mit den spannendsten Beiträgen.

Also:

Wie nutzen Sie LinkedIn? Schreiben Sie über Ihre Erfahrungen mit dem Businessnetzwerk!

Tun Sie das in den Kommentaren, in Beiträgen im Blog, bei LinkedIn oder gar bei XING. Wenn Sie es außerhalb tun, weisen Sie bitte hier in den Kommentaren darauf hin. Bis zum 05.01.2015 geht die Aktion. Gewinner sind die Kommentatoren, die die spannendste Story schreiben. Ich wähle aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

LinkedIn für Dummies – Bauanleitung

LinkedIn DummiesWie alle Mini-Bücher der Dummies-Serie ist auch das Buch über LinkedIn eine Bauanleitung, die erst sinnvoll zu nutzen ist, wenn Sie es direkt am Computer lesen. Dann können sie nämlich direkt probieren, was der Autor so empfiehlt. Dabei beschreibt er die komplette Einrichtung eines Profils und die Nutzung des Business-Netzwerks für Unternehmen. Außerdem gibt er zahlreiche Tipps zum Pimpen und spielerischen, aber professionellen Umgang. Süffig lesbar und gut verständlich.

Was mir besonders gut gefällt, sind die Hinweise auf die besonderen amerikanischen Eigenheiten:

  • Bei LinkedIn kann man sich möglichen Kontakten von gemeinsamen Bekannten vorstellen lassen.
  • Die Endorsements (Bestätigungen, für die es keine deutsche Übersetzung gibt) zeigen, welche Skills auch andere bei Mitglieder erkennen.
  • Mehrsprache Profile sind natürlich in einem international aufgestellten Netzwerk sinnvoll und zielführend. Im Buch wird beschrieben, wie diese funktionieren.

Insgesamt wird im Buch auch das Thema Netzwerken ausführlich angegangen. Über den Begriff B-Kontakte für nicht so enge Kontakte musste ich schmunzeln. Wenig bebildert, knapp gehalten, aber übersichtlich und strukturiert. Alles in allem ist „LinkedIn für Dummies“ seinen Preis von 8,99 wert.

Zum Weiterlesen noch ein paar Quellen mit Tipps, Tricks und Kniffen zu LinkedIn:

Der Autor: Lars Hahn ist der Entdecker von ‘Systematisch Kaffeetrinken’ und Social Media Enthusiast. Hier bloggt er persönlich. Als Geschäftsführer der “LVQ Weiterbildung gGmbH” beschäftigt er sich mit Weiterbildung, Recruiting, Arbeitsmarktthemen, Karriereberatung und Social Media. Lars Hahn ist zu finden bei XING, Google+, Twitter und in vielen anderen sozialen Netzwerken.

Permalink

Vertrieb? Vertreiben oder Kaffeetrinken? Vertriebserlebnisse + 3 Goodies. #Blogparade

Vertrieb durch Kaffeetrinken

Vertrieb? Auch Kaffee will vertrieben werden …

„Was vertreiben Sie eigentlich?“

„Sie meinen: Wen?“

Genauso lief kürzlich ein Gespräch über Vertrieb: Er fragte mich, ob ich Vertriebler sei. Ich antwortete, dass ich eigentlich niemanden vertreiben wolle.

Vertrieb? Ein schwieriges Thema.

In der heutigen Zeit ist meistens organisierter Vertrieb notwendig, damit der Absatz von Produkten oder Dienstleistungen flutscht. In Wikipedia heißt es über Vertrieb:

„Vertrieb bezeichnet alle Entscheidungen und Systeme, die notwendig sind, um ein Produkt oder eine Dienstleistung für Kunden oder Endverbraucher verfügbar zu machen.“

Also: Alles ist Vertrieb, was man tut, damit der Kunde ein Produkt oder eine Dienstleistung kauft. Dazu gehören durchaus Planung, Strategie, Vertriebswege, Vertriebsorgane (!).

Vertrieb – Unterschiedliche Sichtweisen

Nur die grundlegende Vorstellung davon, was Vertrieb ist, variiert bisweilen doch beträchtlich.

Vertrieb Typ 1:

Da spricht der eine – der Verkaufstrainer – von Hard Selling Vertrieb und sagt: “Verkaufen heißt Verkaufen.“ Sagt: „Wer seine Kunden nur beraten will, zwingt sie, woanders zu kaufen.“ Systematischer Vertrieb eben.

Vertrieb Typ 2:

Der andere – der Kaffeetrinker – spricht von Kundengewinnung: „Meine Kunden will ich nicht vertreiben, was mit klassischem Vertrieb qua Namen durchaus gelingen kann.“ Sagt: „Meine Vertriebsstrategie basiert eher auf Anziehung denn auf Werbung.“ Oder „Inspiration schlägt Überzeugung.“

Systematisch Kaffeetrinken eben.

Sie ahnen: Der Schreiber dieses Beitrags ist Typ 2.

Vertrieb durch Empfehlungen

  • „Simone empfahl mir, mich an Sie zu wenden.“
  • „Wir sind durch Ihr Blog auf Sie aufmerksam geworden.“
  • „Ein Freund von mir war vor einigen Jahren bei Ihnen und hat mir gesagt, ich sollte Sie mal konsultieren.“
  • „Im Web wird Ihre Einrichtung als die beste beschrieben.“
  • „Ich hatte vor einigen Monaten Ihren Vortrag auf der Messe xyz gesehen, darum bin ich heute hier.“

Gerhard Schröder fragte kürzlich, was „mein wunderbares Vertriebserlebnis“ sei und rief dabei zu einer Blogparade auf. In einer Blogparade schreiben Autoren zum aufgerufenen Thema. Und wenn der Gerhard ruft, will ich einer von Ihnen sein:

Vertrieb ist „Vorher-Kaffeetrinken“

Früher war Vertrieb: Adressen sammeln, abtelefonieren. Kaltakquise. Klinkenputzen. Machen viele heute noch. Ganz selten tue ich das auch. Aber mal ehrlich: Mir macht das auf Dauer keinen Spaß.

Besser finde ich: Netzwerke aufzubauen und zu pflegen. Zufriedene Kunden zu hinterlassen und auf Empfehlungen zu bauen. Darauf zu bauen heißt, darin zu investieren. Gespräche mit Menschen zu führen, die vielleicht morgen die Kunden sind.

Denn „Märkte sind Gespräche“, sagte vor einigen Jahren jemand Kluges.

Deshalb gehe ich – auch im Namen meines Unternehmens – gerne Systematisch Kaffeetrinken, auf Events, auf Messen, auf BarCamps, bei Konferenzen, zu Verabredungen, nach Plan oder bisweilen auch mal „rein zufällig“.

Ich halte kostenlos zugängliche Vorträge, die den Kunden nützen. Ich schreibe Blogbeiträge, die so manche interessieren (sagt man). Ich verschenke Wissen, ganz nach dem Prinzip kostenlos.

Bezahlen dürfen Leute dann für mein/unser Können.

Wir machen das gemeinsam auch in der LVQ Weiterbildung gGmbH mittlerweile zum Vertriebsprinzip.

Vertrieb: “Neue” Währung Empfehlung

Und wieso kommen dann letztendlich die Leute zu uns? Im 21. Jahrhundert zählt nichts soviel wie Empfehlungen für den geschäftlichen Erfolg von Unternehmen. Tripadvisor, Amazon-Bewertungen, Yelp, Google Local, Kununu – Bewertungsplattformen gibt es viele. Wir alle nutzen Sie. Und dann gibt es auch noch die ganz analogen Empfehlungen.

Bewertungen und Empfehlungen gibt’s für tolle Erfahrungen, für wertvolle Hinweise, Dienstleistungen und Produkte. Ganz „von selbst“. Quasi. Die „harte Arbeit“, die vorher geschieht, sehen Außenstehende oft nicht.

Ganz intuitiv Völlig strategisch hab ich meine und unsere Vertriebsstrategie in den letzten Jahren geändert. Immer mehr weg vom Akquirieren zum Inspirieren. Menschen begeistern, damit sie wiederkommen und weiterempfehlen.

Und soll ich was verraten? Es funktioniert ganz ordentlich. Erst ganz allmählich und stetig nimmt der Zug mehr Fahrt auf. Empfehlungen kommen aus Ecken, die keiner erwartet.

3 Goodies für Vertrieb mit Systematisch Kaffeetrinken

Ach ja! Vertriebserlebnisse – 3 Beispiele

Jetzt aber zum Auftrag: Gerhard Schröder fragte nach den liebsten Vertriebserlebnissen. Durch das Systematische Kaffeetrinken sind das dann durchaus viele. Ich nenne hier mal drei Beispiele:

Beispiel 1: Kollaborativer Wettbewerb

Einer Kollegin, eigentlich Wettbewerberin, gab ich beim Kaffee Tipps für ihr neues Business einer Weiterbildungsakademie. Mittlerweile empfahl sie einige Teilnehmer zu uns, weil sie diese in ihrer Akademie mangels Angebot nicht zufrieden stellen konnte. Und diese Teilnehmer empfahlen wiederum. Danke Eva Ihnenfeld!

Beispiel 2: Twittagessen ohne Verkaufsabsichten

Mit Silke Loers, Svenja Hofert und anderen Karrierexperten trafen wir uns vor vielen Jahren erstmalig zum Twittagessen auf der Messe Zukunft Personal. Menschen, die sich bis dahin nur per Twitter folgten, trafen sich live. Daraus entwickelten sich diverse „geschäftliche“ und persönliche Freundschaften mit nicht wenigen Empfehlungen von Kunden und Klienten. Danke Silke, Svenja und Karriereexperten!

Beispiel 3: InstaWalk Ruhr

Völlig privat! Oder doch nicht? Seit einigen Jahren treffe ich nun Freunde und Anhänger der Instagram-Fotografie zu Spaziergängen, sogenannten InstaWalks, über die ich in diesem Blog ja bereits schrieb. Erst kürzlich fiel mir auf, dass ja Gerhard Schröder und ich schon diverse Business-Ansätze verfolgt haben und der Rouven Kasten für uns in der LVQ als Trainer tätig sind. Beide traf ich zuerst beim InstaWalk.

Und Sie?

  • Welche Erfahrungen mit Vertrieb haben Sie gemacht?
  • Kennen Sie „liebste Vertriebserlebnisse“?
  • Oder haben Sie hingegen vertriebliche Erfahrungen der außerirdischen Art?

Schreiben Sie es hier in die Kommentare oder beteiligen Sie sich an der Blogparade zum Thema!

Der Autor: Lars Hahn ist der Entdecker von ‘Systematisch Kaffeetrinken’ und Social Media Enthusiast. Hier bloggt er persönlich. Als Geschäftsführer der “LVQ Weiterbildung gGmbH” beschäftigt er sich mit Weiterbildung, Recruiting, Arbeitsmarktthemen, Karriereberatung und Social Media. Lars Hahn ist zu finden bei XING, Google+, Twitter und in vielen anderen sozialen Netzwerken.

Permalink

XING-Neuigkeiten richtig nutzen. Teil 2: Funktionen, Tricks. #Howto

rp_XING-Neuigkeiten-Serie-300x225.jpg

XING-Neuigkeiten SerieDies ist der zweite Teil meiner Mini-Serie zur Nutzung der XING-Neuigkeiten.

Mindestens zwei bis drei Gespräche auf einer Karriere-Messe führe ich in der Regel mit Menschen, die aus den XING-Neuigkeiten vom Event erfahren haben. Menschen, die ich vorher nie gesehen hatte.

Netzwerken über online nach offline. Das ist für mich ein Teil von Systematisch Kaffeetrinken.

Dieser Beitrag ist der zweite Teil der Mini-Serie „XING-Neuigkeiten richtig nutzen“. Während es im ersten Teil um die Grundlagen und „strategischen“ Aspekte vom Teilen in sozialen Netzwerken ging, befassen wir uns in diesem Beitrag mit den konkreten Funktionen von XING-Neuigkeiten.

Sie erfahren etwas über Teilen mit XING-Neuigkeiten, über Privatsphäre-Einstellungen, über Filter, über Kommentare und über Link-Statistiken.

Wir starten mit dem sensibelsten Bereich, dem Thema Privatsphäre. „Was können und sollen die Leute Weiterlesen →

Permalink

XING-Neuigkeiten richtig nutzen. Teil 1: Strategie. #Howto

XING-Neuigkeiten Serie„Klasse, dass ich Sie heute hier treffe.

Ich hatte in Ihren XING-Neuigkeiten gelesen, dass Sie diese Veranstaltung besuchen. Deshalb bin ich hier.

Prima Gelegenheit, damit wir uns mal persönlich kennen lernen.“

Volltreffer!

Ein schönes Beispiel für den Nutzen der XING-Neuigkeiten.

XING-Neuigkeiten können sehr wirksam sein, wenn man sie richtig nutzt. In zwei Blogbeiträgen werde ich detailliert die Neuigkeiten-Funktion von XING unter die Lupe nehmen.

Während es in diesem ersten Teil mehr um die Bedeutung und den generelle Nutzen des Neuigkeiten-Stroms von XING geht, werde ich mich im zweiten Teil mit den einzelnen Funktionen beschäftigen. Dann gibt’s auch ein paar Bonustipps!

Netzwerk kommt von Netzwerken – XING aktiv nutzen

Viele XING-Mitglieder nutzen die Plattform mehr oder weniger als besseres Adressbuch. Kontakte knüpfen und verwalten. Ab und zu mal nachschauen, was die Leute so treiben. Manche tauschen wenigstens die XING-Daten mit Outlook und freuen sich, dass sie die Daten ihrer Kontakte nicht Weiterlesen →

Permalink

Was ist Karriere-Counselling? Bei Svenja Hofert auf der “Schulbank” #Bericht

Karriereexperten-Professional nur für Praktiker

Ein Seminar nur für Praktiker Karriereexperten Professional

(Der) Lars Hahn mal so auf der “Schulbank”:

Hamburg.

Hafencity.

Hotel 25 Hours.

„Wir werden hier richtig miteinander arbeiten!“

Drei Tage intensives Lernen und Erfahrung mit den Karriereexperten. Coaches, Bildungsexperten, Karriereberater, Headhunter und andere Personalberater. Eine Menge Praxiserfahrung am Tisch, jeder mit unterschiedlichem Hintergrund und viel zu bieten. Jeder irgendwie Experte in seinem Gebiet.

Am meisten beeindruckt die da vorne. Trainerin Svenja Hofert trägt zu jedem Wissens- und Erfahrungsgebiet ihr KnowHow bei. Berichtet von Arbeitsmarkt-Trends. Plaudert aus dem Nähkästchen einer Karriereberaterin und Coaching-Buchautorin. Leitet an zum Tun mit den vielen Tools, die sie bereits im „Coaching-Tools“-Buch beschrieben hat. Gruppenarbeiten, Partnerarbeit, Ausprobieren von Methoden. Anhand von Beispielen, eigener Erfahrung und viel mitgebrachter Praxis.

Karriere-Counselling: Beratung oder Coaching?

Svenja Hoferts Ansatz ist geprägt von einer Mischung aus Karriereberatung und Karrierecoaching. Hat der Begriff Coaching durch die inflationäre Nutzung in vielen Bereichen gelitten, so gibt der Begriff Karriereberatung nur unzureichend wieder, was das Karriereexperten-Seminar ausmacht. Svenja Hofert spricht deshalb auch von Karriere-Counselling. Erinnert mich an die einfühlsame Counsellor Troi aus Star Trek, die ich sehr mag. Der Begriff gefällt mir aber auch, weil er Weiterlesen →

Permalink

Fachkräfte aus dem Ausland oder Inland? #Fachkräftemangel

Fachkräfte - Come as you are

Deutsch oder Nicht-Deutsch? Come as you are.

Neulich traf ich drei Inder.
Masterstudenten.

Ingenieure wollen sie werden.

Danach möchten sie in Deutschland bleiben – aber nur 3 bis 5 Jahre. Sie haben Verwandte in Kanada und England. Und in Australien.
Dort spricht man Englisch.

Das sei überhaupt das Problem hier: Das Masterstudium an einer deutschen Uni ist in englischer Sprache. Alle Unternehmen, bei denen sie nach Praktika fragen, verlangen jedoch, dass sie fließend Deutsch reden könnten. Und wer in Deutschland arbeiten wolle, müsse deutsch können. Zwingend, sagten die Unternehmen. Sie hätten zwar einen Deutschkurs. Redeten aber nirgends deutsch.

Finde den Fehler!

Übrigens – alle Unternehmen auf dem Karrieretag hätten mit ihnen in Deutsch reden wollen, darunter 3 DAX-Konzerne und einige Weltmarktführer. Wie gut, dass wir mit meinem Indian-English ganz gut voran kamen.

Warum ich diese Anekdote berichte?

Fachkräfte aus dem Ausland

Deutschland braucht mehr Fachkräfte aus dem Ausland. Klagen unisono Unternehmen, Arbeitgeberverbände und Politik.
Weil wir ja Fachkräftemangel hätten. Meint jetzt auch noch in einer heftigen Diskussion mit Svenja Hofert der Deutschland-Chef von LinkedIn Till A. Kaestner und fordert ebenfalls mehr ausländische Fachkräfte beruft sich dabei auf eine Umfrage von LinkedIn, nach der die befragten Unternehmen verstärkt auf ausländische Spezialisten setzten.
Ich hatte passend dazu kürzlich Weiterlesen →

Permalink

Bildung 2.0: Wir sind Aktive Lerner! #Tipps

Bildung 2.0 - Aktive Lerner“Wir sind Aktive Lerner!”

Es war eine echte Digital Native, die den Saal rockte. Zumindest hatte sie mich sofort gewonnen und überzeugt. Mit der Äußerung „Entscheidend für Digital Native sind nicht die Gadgets und die Technik. Das Entscheidende ist: Wir sind Aktive Lerner.“

Bildung 2.0 war Thema auf der ersten Social Media Night des Social Media Club Düsseldorf. Thematisch ein weites Spektrum: Es ging dabei um das Einbeziehen von Social Media in institutionalisiertes Lernen wie Schule, Studium, Weiterbildung. Gastgeberin Claudia Hilker beschreibt das so: “Das Internet verändert das Lernen”.

Studentin Larissa Schmitz berichtete am Abend darüber, welche Anforderungen Digital Natives an Lernen stellen und bezeichnet sich selbst als “Activ Learner”.

Meine 3 Tipps für Aktiver Lerner gibt’s am Ende des Artikels. Und für Veranstalter von Bildung und Lernen gibt’s 3 Tipps, wie Sie mit Aktiven Lernern arbeiten können.

Bildung 2.0 – Aktives Lernen

Aktives Lernen. Den Begriff gibt es bereits seit den 90ern und bezeichnet eigenverantwortliches Lernen jenseits des Frontalunterrichts. Eine nette Erklärung bietet dieser schon zehn Jahre alte Artikel bei FAZ.net: “Was bedeutet Aktives Lernen?”. Hier ist es gemeint als aktive Beteiligung der Lernenden am Bildungsgeschehen durch Mitwirkung und aktive Gestaltung per Internet und Social Media. Welcher Weiterlesen →

Permalink

Twitter für Unternehmen – plus Liebeserklärung #BarCampDUS

Twitter für Business Richtiges Folgen

Twitter für Unternehmen – Auch folgen will gelernt sein.

“Twitter für Unternehmen – plus Liebeserklärung”

Ursprünglich hatte ich für das diesjährige BarCamp Düsseldorf einen Themenvorschlag für eine Session vorbereitet mit dem Titel „Twitter für Unternehmen“. Dabei merkte ich: Twitter ist bei mir sehr  emotional besetzt: Ich liebe Twitter!

„Macht Facebook platt, schließt Google Plus, XING und LinkedIn aber: Nehmt mir ja nicht mein Twitter weg!“

Twitter ist für mich viel mehr als ein tolles Tool der Unternehmenskommunikation. Drum lesen Sie jetzt zwei Abschnitte:

  • Abteilung Pflicht – Twitter für Unternehmen
  • Abteilung Kür – Twitter, eine Liebeserklärung

Twitter für Unternehmen – Erklärungsnöte

„Was ist eigentlich Twitter und wie genau funktioniert es?“

„Welchen Nutzen haben Unternehmen von Twitter?“

„Was soll denn ein Social Media Manager mit Twitter tun?“

Mensch!

Ich hab mich schwer getan, den Teilnehmern eines Social Media-Seminars diese Fragen so wirklich zu beantworten. Klar: Was ein Hashtag ist und die anderen technischen Fragen, wie Kommunikation im Web durch Twitter beschleuinigt wird, wie man mit Twitter in seiner Peer-Group netzwerkt … Das alles thematisiert und besprochen.

Doch mein Gefühl blieb: Twitter zu erklären ist die Königsdisziplin in Sachen Social Media. Viel schwieriger als Google, XING, Facebook, Instagram und alle andere gängigen Plattformen.

Twitter für Unternehmen – Standard-Referenz

Und dann kommt die PR-Doktor Kerstin Hoffmann daher und schreibt einen bravourösen Artikel, der genau das schafft, womit ich mich Weiterlesen →

Permalink

New Work Award. Wo ist sie, die neue Arbeitswelt?

New Work Change

New Work bedeutet oft Change – Veränderung.

New Work? Binsenweisheit!

Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant. Nach dem Einzug von Computern in den 1980ern, dem Einzug des Internets in den späten 1990ern revolutioniert das mobile Internet mit Cloud-Computing unsere Arbeitswelt wieder einmal. Gerade die Arbeitswelt der Wissensarbeiter unterliegt einem enormen Wandel. Arbeitsorte und Arbeitszeiten werden durch die technologischen Möglichkeiten weniger relevant.

Passend dazu stiften XING, Focus und Human Resouce Manager in Kooperation dies Jahr wieder einen Preis, den New Work Award 2014.

Neue Arbeitswelt – Unternehmen sind gefordert

New Work. Was heißt das eigentlich?

Ursprünglich auf einen Ansatz des Sozialphilosophen Fridjof Bergmann zurückgehend, wird New Work heute häufig als Synomym für neue innovative Ansätze der Gestaltung von Arbeit verwandt.

Denn unter anderem durch den demografischen Wandel werden Unternehmen heute vor vielfältige Herausforderungen gestellt: Die vielumworbene Generation Y

Weiterlesen →