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Facebook, XING & Co: Wie Sie E-Mail-Benachrichtungen abstellen! Wirksam! #Howto #Frühjahrsputz

E-Mail-Postfach voll mit Benachrichtigungen

E-Mail-Benachrichtigungen können ein Postfach schnell überfüllen

ACHTUNG: Dieser Beitrag enthält Tipps, wie Sie nervige E-Mail-Benachrichtigungen, E-Mail-Mitteilungen und E-Mail-Erinnerungen abstellen können. Wirksam.

„XING nervt!“

„Facebook ist anstrengend!“

„Die vielen Mails von Google+ sind schrecklich!“

Gleich drei Menschen in kurzer Zeit stellten den Nutzen der sozialen Netzwerke pauschal in Frage, nur weil deren E-Mail-Benachrichtigungen ihr Mail-Postfach fluten. Und mal ehrlich: Mir geht das fast auch so! Die Mailnachrichten sind bisweilen echt nervig. Ich lese sie sowieso meist nicht und verlier schnell den Überblick, welche der vielen Mails denn überhaupt wichtig sind. Die Balance zu halten zwischen den News aus dem Netzwerk, die man gezielt per Mail abonniert und denen, die man nur beim Besuch des Netzwerks erhält, weil die Standard-Einstellung so ist, ist nämlich gar nicht so einfach.

Frühjahresputz in Ihrem E-Mail-Postfach

Aber meine spannendste Erkenntnis: Manche Menschen wissen gar nicht, dass sie die oft serienmäßig auf „abonniert“ gestellten Benachrichtigungen, Erinnerungen und Mitteilungen eigentlich in allen gängigen sozialen Netzwerken abstellen können, so etwa bei XING, LinkedIn, Facebook, Google Plus, Twitter. Deshalb machen Sie doch mit mir Frühjahrsputz in Ihrem E-Mail-Postfach. Wie das geht, schauen wir uns jetzt anhand von Beispielen in diesem Beitrag an.

XING- E-Mail-Benachrichtigungen an- oder abwählen

Mit dem Businessnetzwerk XING fange ich an und erläutere exemplarisch die Ausschaltung von E-Mail-Benachrichtigungen. Hier ist das nämlich überschaubar und strukturiert. XING hat im eigenen Mitglieds-Profil den Button Einstellungen, in dem Sie alle zentralen Benachrichtigungen unter gleichnamiger Überschrift verwalten. Dort können Sie zum Beispiel deaktivieren, ob Sie eine E-Mail wünschen, wenn Sie bei XING jemand anschreibt, Ihnen eine Kontaktanfrage stellt oder wenn Kontakte ihren Arbeitgeber ändern. Über „Bearbeiten“ können Sie die Einstellungen einzeln aktivieren oder deaktivieren. Im nachfolgenden Bild sehen Sie meine Einstellungen, die sich für mich bewährt haben.

XING-Benachrichtigung

Abb.: XING-E-Mail-Benachrichtigungen differenziert bearbeiten.

Besonders hilfreich ist auch die Verwaltung der Rubrik“XING-Newsletter und E-Mail-Tipps“. Hier können Sie den klassischen Newsletter, Jobempfehlungen, Kontaktvorschläge und Geburtstage an- oder abwählen. Darüber hinaus bietet XING die Möglichkeit passende Branchennewsletter zu abonnieren. Meine aktuellen Einstellungen sehen Sie hier:

Benachrichtigungen

Abb.: XING-Newsletter und Tipps abbestellen.

Wie Sie mit dem Sonderthema Event-Benachrichtigungen bei XING umgehen, hatte ich übrigens hier schon mal beschrieben.

Facebook- E-Mail-Benachrichtigungen abstellen

Wenn Sie bei Facebook einige aktive Freunde haben und Sie abonnieren per E-Mail jede Aktivität und Neuigkeit, dann bringt sie das schnell zur Verzweiflung, weil das E-Mail-Postfach überquillt. Deswegen empfiehlt es sich auch bei Facebook, die Einstellungen zu E-Mail-Benachrichtigungen zu prüfen. Dies tun Sie bei Facebook unter „Benachrichtigungseinstellungen, E-Mail-Adresse“ wie im nachfolgenden Bild zu sehen:

Facebook-Benachrichtigungen

Abb.: Facebook: Einzelne Benachrichtigungen deaktivieren und aktivieren.

Gerade wenn Sie täglich oder gar häufiger bei Facebook vorbeischauen, empfiehlt es sich möglichst viele Benachrichtigungen zu deaktivieren. Wenn Sie per Smartphone über die App ohnehin informiert werden, können Sie getrost die Einstellungen vornehmen, wie ich das im Beispiel oben radikal getan habe. Empfehlenswert: Ausführlich beschreibt Annette Schwindt in ihrem Blog, wie Sie die Facebook-Benachrichtigungen einstellen können. DISCLAIMER: Die sicherheitsrelevanten E-Mail-Benachrichtigungen, die Sie davor warnen, wenn zum Beispiel von fremden Geräten auf Ihr Facebook-Profil zugegriffen wird, lassen sich nicht deaktivieren. Das ist auch gut so und gilt im übrigen auch für andere soziale Netzwerke.

LinkedIn Google Plus, Twitter und andere Netzwerke

Auch LinkedIn, Twitter, Google Plus und andere Netzwerke „verschmutzen“ schnell das E-Mail-Postfach mit mehr oder minder wichtigen Benachrichtigungen. Jedes dieser Netzwerke bietet in der Regel komfortabel die Möglichkeit zur Deaktivierung. Manchmal müssen Sie die Funktion ein wenig suchen. In der Regel befindet sie sich unter „Einstellungen“. Ein Besuch im Einstellungen-Profil des jeweiligen sozialen Netzwerkes lohnt sich, damit Sie in Ihrem E-Mail-Postfach die Übersicht behalten:

3 Bonus-Tipps für den klaren Umgang mit E-Mail-Benachrichtigungen

Folgende Tipps wurden mir empfohlen, um mit der E-Mail-Flut bei Benachrichtigungen effektiv umzugehen:

  1. Kategorisierung bei Gmail

Mir gefällt es sehr, dass Googlemail die eingehende Post in verschiedene Schubladen wirft und von selbst die Nachrichten aus den sozialen Netzwerken von wichtigen anderen Mails trennt.

Gmail-E-Mail-Filter

Abb.: Gmail-Autofilter für E-Mails.

  1. Extra-Mail-Account

Drum lohnt sich stets die Überlegung, ob man alle übrig bleibenden E-Mail-Benachrichtigungen von Facebook, XING, LinkedIn, Twitter usw. auf eine eigene Gmail-Adresse lenkt. Es gibt Menschen, die schwören darauf, einen eigenen separaten Mail-Account für Newsletter und E-Mail-Benachrichtigungen zu haben, damit das eigentliche Postfach sauber bleibt.

  1. Sofort deaktivieren und regelmäßig ausmisten

Sie kennen das: Regelmäßig löschen Sie Tonnen von Mails aus E-Mail-Benachrichtigungen, ohne sie je gelesen zu haben. Und fast jedes Mal denken Sie: „Eigentlich müsste ich diese Benachrichtigungen mal deaktivieren“ und tun es dann doch nicht. Und dann kommen auch noch wieder neue Plattformen mit E-Mail-Verschmutzung hinzu. Deshalb: Sofort deaktivieren, wenn es nervt und anschließend regelmäßig prüfen und ausmisten!

 

Bonus-Bonus-Tipp am Ende:

Denn ganz leicht wird die Abbestellung von Mails übrigens, wenn Sie in einer gerade angeschwemmten Mail nach unten durchscrollen. In der Regel gibt’s im letzten Teil der E-Mail-Benachrichtigung einen Footer, der auch den Link „Benachrichtungen abbestellen“ enthält. So sieht das ganze dann bei XING aus:

Benachrichtigungen aus Mail abbestellen

Abb.: Footer einer Benachrichtigungsmail mit Link zum Abbestellen.

Und jetzt Sie: Welchen Tipp haben Sie jetzt zum Handhaben von E-Mail-Benachrichtigungen?

Der Autor: Lars Hahn ist der Entdecker von ‘Systematisch Kaffeetrinken’ und Social Media Enthusiast. Hier bloggt er persönlich. Als Geschäftsführer der “LVQ Weiterbildung gGmbH” beschäftigt er sich mit Weiterbildung, Recruiting, Arbeitsmarktthemen, Karriereberatung und Social Media. Lars Hahn ist zu finden bei XING, Google+, Twitter und in vielen anderen sozialen Netzwerken.

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Corporate Blog: Wie bloggen Unternehmen „richtig“? 5 Argumente beim #SoMeD

Shitstorm im Corporate Blog

Corporate Blog – Chance oder Shitstorm?

„Corporate Blog?

Oh, nee! Shitstorm!“

Wenn ich mit traditionellen Unternehmern spreche, ob sie nicht auch daran dächten, ein Unternehmensblog zu betreiben, kommt oft eine ängstliche Reaktion, dass dann ja gegebenenfalls jemand das Unternehmen negativ im Blog kommentieren könne.

„Und dann noch die ganze Arbeit!

Wir haben auch so genügend zu tun im Betrieb. Wer soll denn dann noch ein Blog betreiben? Inhalte planen, Texte schreiben und all das. Denn rausgeben kann man das wohl nicht?“

Schließlich der Verdacht, dass sich ein Corporate Blog gar nicht lohne:

„Und nachher liest das gar keiner? Wer will denn schon über uns etwas wissen?“

Viele Bedenken, mit denen man wohl rechnen muss, wenn im Unternehmen ein Corporate Blog eingeführt werden soll. Ganz gleich ob als Social Media Manager, PR-Verantwortlicher oder gar selbst als Geschäftsleitung – mit Gegenwind im Haus darf gerechnet werden.

Corporate Blog: Wie bloggen Unternehmen richtig? Ein Vortrag.

Beim 5. Social Media Stammtisch Düsseldorf #SoMeD durfte ich vor engagiertem Publikum einen Vortrag zum Thema Corporate Blog halten.

Dabei sprachen wir auch über mögliche Bedenken gegenüber dem Thema Corporate Blog.

Das Augenmerk lag aber vielmehr bei den Pro-Argumenten, warum man denn als Unternehmen bloggen sollte. Denn damit Weiterlesen →

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Termine: Wir sehen uns im New Work Space! #Tipps

New Work SpaceIch freue mich bereits: Viele spannende Termine gibt es im April und Mai!

Social Media, Marketing, Neue Arbeitswelt, Digitalien. Ein vielfältiges Themenspektrum, das uns in den nächsten Wochen erwartet.

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen einige Events empfehlen, die ich besuchen werde und wo Sie mich beim Systematisch Kaffeetrinken erwischen können.

Social Media Termine: Programmtipps für April und Mai

5. Düsseldorfer Social-Media-Stammtisch #SoMeD. 10.04.2015

#SoMe ist ein Social Media Netzwerk, das sich in verschiedenen deutschen Städten regelmäßig an Stammtischen trifft, um Erfahrungen austauschen. Die Beteiligten informieren sich gegenseitig über Trends und Herausforderungen in Sachen Social Media. Ein Stammtisch ist der #SoMeD.

Am 10.04. spreche ich dort über exemplarisch über unser Corporate Blog.

e-marketingday Rheinland in Düsseldorf, 15.04.2015

Online-Marketing, Social Media, Corporate Blogs und vieles mehr sind Themen des e-marketingday Rheinland, der dieses Jahr in Düsseldorf stattfindet.

„5 Argumente, warum Sie als Unternehmer ein Corporate Blog haben sollten“ lautet das Thema meines Vortrags auf dem e-marketingday.

New Work Space. Dialog zur Arbeitswelt von morgen. Hamburg 24.04.2015

Wie wollen wir morgen arbeiten? Welche neuen Anforderungen stellt die sich wandelnde Arbeitswelt an unsere Fähigkeiten und unsere Haltung Arbeit und Veränderungen gegenüber?

Die von Karriereexperten und XING initiierte Weiterlesen →

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Arbeitswelt Deutschland. Außenbrille und Innensicht. #wiphh

WIPHH-Wert-der-ArbeitDeutschland ist vorn bei der Digitalisierung?

Trendsetter für die Arbeitswelt der Zukunft?

Glauben Sie nicht!

Glauben Sie nicht?

Na dann lesen Sie, wie der Blick durch die Außenbrille die Perspektive verändern kann.

Digitalisierung ist mehr als nur Kommunikation

„Germany is ahead of the pack!“ erklärt Speaker und Ökonom Jeremy Rifkin. Und meint damit, dass Deutschland eine führende Rolle beim Übergang vom Kapitalismus alter Schule in die Arbeitswelt der Zukunft haben wird – oder gar hat!

Er liebe den Anblick von Windmühlen, wenn er durch Deutschland führe, sagt der US-amerikanische Ökonom bei seinem Vortrag. Es sei das Symptom dafür, dass Weiterlesen →

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Per Netzwerk zum Job – Kaffee mit Ute Blindert. #Buchtipp

UB_AusschnittUte Blindert ist Gründerin, Unternehmerin, Verlegerin, Betreiberin von zwei erfolgreichen Karriereportalen zukx.de und businessladys.de. Außerdem ist sie unter anderem engagiert bei den Digital Media Women und den Karriereexperten. Seit kurzem ist sie auch noch unter die Buchautoren gegangen. Ich traf sie kürzlich auf einen virtuellen Kaffee und nutzte die Chance zu einem kurzen Gespräch.

Lars Hahn: Hallo, Ute, Du bist Karriereexpertin mit einem starken Fokus auf Berufsstarter sowie junge Fach- und Führungskräfte. Also kennst Du Dich aus mit der sogenannten Generation Y? Was macht sie aus Deiner Sicht aus?

Ute Blindert: Meine Wahrnehmung der so genannten Generation Y ist ja ziemlich uneinheitlich, aber das ist ja oft so bei diesen Einteilungen. Ich erlebe sie teilweise so wie beschrieben, also als Digital Natives, als freizeit- und familienorientiert, gleichzeitig aber auch als sehr verunsichert.

GenerationY – gut ausgebildet und teilweise verunsichert

Die heute 20- bis 30-Jährigen haben von Anfang eingebläut bekommen: Macht schnell, beeilt euch, Turbo-Abi, zügiges Studium. Und dann sind sie so jung und erhalten nicht immer ermutigendes Feedback von Arbeitgeberseite auf ihr Engagement. Also, kurz gesagt: Ich erlebe sie als durchaus Weiterlesen →

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Arbeitswelt Deutschland 2025: Katastrophe oder Paradies? Plus 5 Tipps, das rauszukriegen.

Wissensarbeit oder Museum

Im Museum gibt’s den Rückblick. Wie sieht die Arbeitswelt den morgen aus?

2025 werden also doch keine 6,5 Millionen Menschen fehlen. Der Fachkräftemangel ist abgesagt.

Zahlen und Prognosen über die zukünftigen Bedarfe am Arbeitsmarkt scheinen also trotz allen Wissens um Bevölkerungsentwicklung und demografischen Wandel schwierig.

  • Wie sieht es denn mit der qualitativen Seite aus?
  • Welche Änderungen erwarten wir in zehn Jahren in unserer täglichen Arbeitsumgebung?
  • Wie entwickelt sich unsere Arbeitswelt inhaltlich bis 2025 und darüber hinaus?

Durch demografischen Wandel und Digitalisierung erleben wir aktuell eine qualitative Veränderung unserer Arbeitswelt, die es in dieser Rasanz möglicherweise noch nicht gegeben hat.

Der Rückgang an jungen Arbeitskräften führt zum Buhlen um die jungen begehrten Kräfte, der Generation Y. Es soll gar Menschen geben, die in diesem Zusammenhang vom Krieg um Talente reden.

Die klassischen Modelle von Vollzeit-Präsenz-Jobs lösen sich scheinbar mehr und mehr auf. Bestehende Führungsmodelle werden kritisch hinterfragt. Statt fünf Weiterlesen →

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Latein mit Lust? Über Lernen, Lernlust, Disziplin und TUN. #Blogparade

Latein und Lernlust.jpg

Latein kann durchaus im Alltag nützlich sein.

“Non scholae, sed vitae discimus.”

Oder umgekehrt? Schon seit Generationen streiten sich die Menschen, wie nun Seneca es gemeint habe mit seinem vielzitierten Satz. Und wer die oben bekanntere Fassung daraus gemacht hat.

Latein war tatsächlich eines meiner Lieblingsfächer in der Schule. Latein!

Ich liebe die Sprachforschung, das Wörter abwägen und das Rätseln über den Sinn von Texten. Durch Latein erschloss sich mir Bedeutung und Schönheit von Grammatik auch in anderen Sprachen.

In Latein hatte ich die einzige 1+ meiner gesamten Oberstufenzeit. Vergil: Arma virumque cano, Troiae qui primus ab oris”

Gleichwohl: Häufig bedaure ich, dass ich nicht bereits frühzeitig neben Englisch und Latein noch eine weitere “lebendige” Fremdsprache so richtig gelernt hatte.

Kürzlich fragte ich aus aktuellem Anlass bei Facebook, “Latein oder Französisch?” und erhielt eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Antworten. Themen wie Bildung und Lernen reizt die Menschen zu antworten. Die Lektüre des Streams lohnt sich.

Latein mit Lernlust?

Und jetzt trudelte per Blogbeitrag von Wibke Ladwig die Einladung zur Blogparade von Bob Blume “Es war einmal die Lernlust” ins Haus. Blogparade heißt, Blogger lädt andere Blogger ein, zu einem Thema einen Beitrag zu schreiben. Lernlust also diesmal. Da muss ich doch einfach auch was schreiben.

Nämlich, wie ich ausgerechnet durch den Lateinunterricht meine Lernlust entwickelte. Und das war so: Weiterlesen →

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Skandal! Fachkräftemangel fällt aus! Was nun? #Arbeitsmarkt

Fachkräftemangel fällt aus

Skandal! Fachkräftemangel fällt aus.

Jetzt ist es wissenschaftlich belegt: Der Fachkräftemangel fällt aus!

6.000.000 fehlende Fachkräfte fehlen gar nicht!

Sechs Millionen!

Sind sie schlichtweg wieder aufgetaucht? Oder haben gar nie gefehlt? Oder man hatte sich da mal um 6.000.000 vertan?! Ein Skandal?!

Von Anfang an: Was ist passiert?

Fachkräftemangel: 6,5 Millionen werden fehlen

2010 prognostizierte die Agentur für Arbeit unter dem Titel „Perspektive 2025: Fachkräfte für Deutschland“ einen Rückgang des Arbeitskräftepotentials bis 2025 um 6.500.000 in Worten 6,5 Millionen Personen. Diese Zahl ist in der Folgezeit bis heute meistens als Beleg für den drohenden Fachkräftemangel enormen Ausmaßes verwendet worden. Schließlich ist die Zahl ja amtlich. Von der Bundesagentur für Arbeit und ihrem hauseigenen Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB. Der demografische Wandel führe zu Vollbeschäftigung und Fachkräftemangel war zum Beispiel auch Tenor einer Serie im Blog der FAZ, zu deren Blogparade ich 2013 schon mal was über „Vollbeschäftigung, Fachkräftemangel – Buzzwords des Arbeitsmarkts“ schrieb. 6.500.000 fehlenden Fachkräfte bestimmten also in den letzten Jahren die Messlatte und waren damit auch diskussionsbestimmend für Themen wie „Bluecard“, „Rente mit 67“ und gar Verkürzung von Schul- und Studienzeiten.

Und jetzt nur noch 500.000 statt 6.500.000? Wie Weiterlesen →

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Bewerbung: „Eine Stelle für ‚Ist egal‘ gibt es nicht“ #Positionierung

Dr Riechers

Zum Kaffee mit Dr. Cornelia Riechers im XING-Workspace

Zum Kaffee mit Dr. Cornelia Riechers. Seit 1991 ist diese als Outplacement- und Karriereberaterin tätig. Im bekannten Blog karrierebibel.de schreibt sie seit fast zwei Jahren als Autorin zu den Themen Berufswahl, Jobsuche, Bewerbung, Positionierung. Ich traf Frau Dr. Riechers auf einen Kaffee im XING Workspace Düsseldorf.

Lars Hahn: Frau Dr. Riechers, Sie sind bereits lange Zeit im Outplacement- und Karriereberatungsgeschäft, seit über 20 Jahren. Was hat sich in dieser Zeit verändert?

Dr. Cornelia Riechers: Als ich angefangen habe, gab es fünf Anbieter in Deutschland, die sich auf Outplacement spezialisiert hatten. Mittlerweile gibt es ein Riesenangebot mit Beratern und großen Organisationen in diesem Bereich.

Die Nachfrage ist nicht so mitgestiegen wie das Angebot. Gleichzeitig könnte Outplacement noch viel bekannter werden.

Lars Hahn: Outplacement – das Rausgehen aus einem Job heißt ja gleichzeitig auch Inplacement, also Wieder-Irgendwo-Reinkommen. Was müssen Klienten heute anders machen als vor 20 Jahren?

Dr. Cornelia Riechers: Eigentlich nicht so viel: Eigenaktivität ist nach wie vor der Schlüssel. Auch in den 90-ern reichte es nicht aus, nur eine einzige Bewerbung zu schreiben.

Internet vereinfacht heute die Jobsuche

Lars Hahn: Naja, aber damals konzentrierte man sich auf die Bewerbungen. Heute gibt es viele Jobbörsen und die sozialen Netzwerke. Früher war es doch wenigstens übersichtlicher, was man als Bewerber tun konnte, oder?! Weiterlesen →

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Facebook und die doppelten Profile II: Erfahrungen, Tipps und Dankeschön!

Facebook-Profile-doppelt„Ich habe schon Leute gesperrt, die mir unter sage und schreibe 28 Profilen mit identischem Bild und Namensvariationen Freundschaftsanfragen gestellt haben. Zwei ist ja ein Klacks dagegen.“

Silvia Nickel im Facebook-Kommentar auf der schwindt-pr-Seite.

In meinem vorherigen Beitrag „Facebook: Zwei Profile geschäftlich und privat? 7 Tipps für ein sauberes Facebook-Profil“ empfahl ich, pro Person definitiv nur ein Facebook-Profil zu nutzen, weil a. die Facebook-Richtlinien das vorgeben, b. das transparenter für die anderen Akteure auf Facebook ist und c. es das Facebook-Spiel einfacher macht, wenn alle die gleichen Regeln beherzigen.

Der Artikel wurde passenderweise gerade bei Facebook häufig geteilt, zum Beispiel auf den Facebook-Seiten von Annette Schwindt, PR-Doktor Kerstin Hoffmann, aber auch von vielen anderen. Vielen Dank noch einmal dafür! Dieser Artikel greift Fragen, Kommentare und Tipps aus den Resonanzen auf, denn daraus habe ich noch einmal einiges gelernt.

 

Gerade weil ich die Möglichkeit der gleichzeitigen Nutzung von geschäftlichem und privatem Profil durch eine Person grundsätzlich in Weiterlesen →