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Berufliches Trendschnüffeln in Zeiten der Digitalisierung

Zukunft Digitalisierung

… Digitalisierung in der Mobilfunkbranche

Berufliches Trendschnüffeln?

Was ist denn das nun wieder?

Meine Arbeitswelt wandelt sich stetig und rasant.

Mehr denn je.

Mit einer mechanischen Schreibmaschine fing mein Berufsleben an. Zehnfingersystem. Kurze Zeit später kam schon die elektrische mit Korrekturmöglichkeit. Im Studium hatte ich dann einen echten Personal Computer mit 9-Nadel-Drucker und Schwarzweißbildschirm. 1994 zog das Internet in meine Arbeitswelt ein. Heute verarbeite ich Dokumente unterwegs vom Smartphone oder Tablet und speichere diese in der Cloud. Digitalisierung lässt grüßen.

Und Sie?

Inwieweit hat sich Ihre Arbeitswelt in den letzten Jahren gerade auch durch die Digitalisierung verändert?

Arbeiten 4.0: Die Arbeitswelt wandelt sich rasanter denn je.

Noch spannender: Wie wird sich Ihre Arbeitswelt in den nächsten Jahren verändern?

Im Zuge der stetigen Digitalisierung aller Arbeitsprozesse (die bisher nicht digitalisiert ablaufen), wandelt sich unsere Arbeitswelt rasanter denn je. Nur wie genau sie sich wandeln wird, das weiß keiner so recht.

Viele reden Arbeiten 4.0, Digitalisierter Arbeitswelt und NewWork und jeder meint dabei was unterschiedliches. Und was hat das überhaupt mit Ihnen zu tun?

Alle Berufe werden sich zukünftig wandeln, selbst klassische bewährte Offline-Berufe. Manche werden sich ändern, manche werden überflüssig, viele neue Berufsbilder werden hinzu kommen. Der Wandel wird immer rasanter und die Digitalisierung tangiert selbst traditionielle Berufe zum Beispiel in Handwerk und Kultur.

Sich darüber zu informieren, welche Trends die eigene Branche in den nächsten Jahren bewegen wird, ist für Berufstätige deshalb wichtiger denn je. Schnüffeln nach Trends und Entwicklungen. Berufliches Trendschnüffeln eben.

Berufliches Trendschnüffeln in Zeiten der Digitalisierung

Kürzlich habe ich das mal am Beispiel der Mobilfunkbranche für das Blog des VDI – Verein Deutscher Ingenieure aufgeschrieben: „Berufliche Fitness für Ingenieure – 12 Tipps, wie Sie Trends und Entwicklungen für Ihre Karriere erkennen und nutzen können„. Die Mobilfunkbranche passt deswegen als Beispiel fürs Trendschnüffeln, weil sie einerseits in Deutschland schon tod schien und andererseits für Digitalisierung, Cloud Computing und Industrie 4.0 unverzichtbar ist.

Zusammengefasst konzentrieren sich meine im VDI-Beitrag skizzierten 12 Tipps auf

3 Schwerpunkte des Beruflichen Trendschnüffelns

  • Forschen und Recherchieren
  • Fragen und Reden
  • Systematisch Kaffeetrinken

Auch wenn Sie nicht Ingenieur sind: Alle Tipps können Sie fast 1:1 auch für Ihre Branche und Ihren Beruf übernehmen. Denn:

„Berufliche Trendforschung in eigener Sache – das geht sowohl offline in persönlichen Gesprächen, als auch online per Recherche in Zeitschriften und Internet. …

Suchen Sie sich die Tipps aus, die zu Ihnen passen und richten Sie Ihre regelmäßige Routine der beruflichen Trendforschung ein. Das charmante dabei: Alleine durch Recherchen und Gespräche lernen Sie gewissermaßen von selbst viel über wichtige Entwicklungen und zukünftige Anforderungen Ihrer Arbeitswelt. Diese Form der Horizonterweiterung nenne ich „Liquides Lernen“. Der Lerngewinn geschieht quasi ganz von selbst fließend und ohne Anstrengung, weil forschende Neugier im Vordergrund steht.“

Lesen Sie mehr im Originalbeitrag.

Und bevor jetzt manche frei nach Karl Valentin rufen: „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“: Gehen Sie doch einfach selbst beruflich Trendschnüffeln.

Denn unsere Arbeitswelt wird sich auf jeden Fall weiter wandeln. Und es gibt wohl kaum einen Beruf, der nicht davon betroffen ist. Ich glaube: Wer die Trends seines Berufs oder seiner Branche verfolgt und „erschnüffelt“, hat gute Chancen auch bei dynamischen Entwicklungen beruflich dabei zu sein. Oder fragen Sie doch gleich, wie der geschätzte Chief Digital Officer Jan Westerbarkey kürzlich lesenswert formulierte: „Welche Berufung hätten Sie denn gern?„.

Selbst wenn man mit langfristigen Prognosen bisweilen etwas daneben liegt, wie die Zukunftsreportage des ZDF von 1972 „Richtung 2000 – Vorschau auf die Welt von morgen“ eindrucksvoll zeigt:

Und Sie?
Wie „erschnüffeln“ Sie die Trends Ihrer Berufswelt?

Der Autor: Lars Hahn ist der Entdecker von ‚Systematisch Kaffeetrinken‘. Hier bloggt er persönlich. Als Geschäftsführer der LVQ Weiterbildung gGmbH beschäftigt er sich mit Weiterbildung, Recruiting, Arbeitsmarktthemen, Karriereberatung und Social Media. Lars Hahn ist zu finden bei XING, Google+, Twitter und in vielen anderen sozialen Netzwerken.

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Autor: Lars Hahn

Entdecker von 'Systematisch Kaffeetrinken'. Hier persönlich. Sonst Geschäftsführer @LVQ_Bildung. Bloggt über die Arbeitswelt, Social Media und allerlei Digitalkram.

2 Kommentare

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